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Zusammenfassung des Kapitels

Das Kapitel Schwingungen auf einen Blick: der rote Faden durch alle sechs Unterkapitel, die vollständige Formelsammlung, der Vergleich der drei Oszillatoren — und die Schwingungs-Werkstatt zum Nachrechnen.

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Lernziele

Diese Seite ist der Überblick über das gesamte Kapitel 4 Schwingungen. Sie finden hier den roten Faden durch alle sechs Unterkapitel, die vollständige Formelsammlung, den Vergleich der drei Oszillatoren, alle im Kapitel gerechneten Zahlenbeispiele sowie die Schwingungs-Werkstatt, in der Sie Schwingungsdauer, Frequenz und Kreisfrequenz selbst einstellen und ablesen. Am Ende prüfen Sie im Selbstcheck, wo Sie stehen.

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Der rote Faden — sechs Unterkapitel

Das Kapitel geht in zwei Schritten vor. In 4.1 lernen Sie, eine Schwingung überhaupt zu beschreiben: erst die Kenngrößen, dann die harmonische Schwingung als Sinusfunktion, dann der Zeiger als Bild dahinter. In 4.2 untersuchen Sie drei konkrete schwingende Systeme — und stellen fest, dass alle drei nach demselben Bauplan gebaut sind. Jede Karte führt zum Unterkapitel.

4.1.1

Schwingungen beschreiben

yTt

Ruhelage, Auslenkung \(y\), Umkehrpunkte, Amplitude \(\hat y\), Periodendauer \(T\) und Frequenz \(f\) — alles am Weg-Zeit-Diagramm abgelesen. Die Amplitude reicht nur von der Ruhelage bis zum Umkehrpunkt; der Gesamthub ist \(2\hat y\).

\(f=\dfrac{1}{T}\qquad T=\dfrac{1}{f}\)
Zum Unterkapitel 4.1.1 →
4.1.2

Harmonische Schwingungen

RuhelageF = -D y

Harmonisch heißt: Das \(t\)-\(y\)-Diagramm ist eine reine Sinuskurve. Ursache ist das lineare Kraftgesetz — die rücktreibende Kraft ist proportional zur Auslenkung und zeigt stets zur Ruhelage.

\(y(t)=\hat y\cdot\sin(\omega t)\qquad F=-D\,y\)
Zum Unterkapitel 4.1.2 →
4.1.3

Der Zeigerformalismus

ZeigerProjektion

Ein Zeiger der Länge \(\hat y\) dreht sich gleichmäßig; seine Projektion auf die senkrechte Achse ergibt die Sinuskurve. In der Ruhelage ist die Projektion am schnellsten, an den Umkehrpunkten steht sie still.

\(\varphi=\omega t\qquad y=\hat y\cdot\sin\varphi\)
Zum Unterkapitel 4.1.3 →
4.2.1

Das Feder-Masse-Pendel

myD

Eine größere Masse verlängert die Schwingungsdauer, eine härtere Feder verkürzt sie. Die Amplitude kommt in der Formel nicht vor. Vierfache Masse verdoppelt \(T\).

\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{m}{D}}\)
Zum Unterkapitel 4.2.1 →
4.2.2

Das Fadenpendel

l

Die Schwingungsdauer hängt nur von der Fadenlänge \(l\) und vom Ortsfaktor \(g\) ab — nicht von der Masse und (bis etwa \(10^\circ\)) nicht von der Amplitude. Vierfache Länge verdoppelt \(T\).

\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{l}{g}}\)
Zum Unterkapitel 4.2.2 →
4.2.3

Der Schwingkreis

CLILadung q schwingt

Der geladene Kondensator entlädt sich über die Spule; die Energie pendelt zwischen dem elektrischen Feld des Kondensators und dem magnetischen Feld der Spule. Hier schwingt keine Masse, sondern die Ladung \(q\).

\(T=2\pi\sqrt{L\cdot C}\)
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Formelsammlung des Kapitels

Alle Formeln, die im Kapitel vorkommen — auf einen Blick. Achten Sie in jeder Zeile besonders auf die Einheiten: Sie sind die häufigste Fehlerquelle.

Formelsammlung — Kapitel 4 Schwingungen
ZusammenhangFormelEinheiten und HinweiseKapitel
Frequenz und Periodendauer\(f=\dfrac{1}{T}\qquad T=\dfrac{1}{f}\)\(T\) in \(\mathrm s\), \(f\) in Hertz mit \(1\,\mathrm{Hz}=\tfrac{1}{\mathrm s}\)4.1.1
Kreisfrequenz\(\omega=\dfrac{2\pi}{T}=2\pi f\)Einheit \(\tfrac{1}{\mathrm s}\) bzw. \(\tfrac{\mathrm{rad}}{\mathrm s}\). \(\omega\) und \(f\) unterscheiden sich um den Faktor \(2\pi\).4.1.2
Harmonische Schwingung\(y(t)=\hat y\cdot\sin(\omega t)\)gilt für den Start in der Ruhelage; Taschenrechner auf Bogenmaß (RAD) stellen4.1.2
Lineares Kraftgesetz\(F=-D\cdot y\)\(D\) ist die Richtgröße (Federhärte) in \(\tfrac{\mathrm N}{\mathrm m}\); das Minuszeichen bedeutet: stets zur Ruhelage gerichtet4.1.2
Phasenwinkel\(\varphi=\omega t\)ein voller Umlauf entspricht \(\varphi=2\pi=360^\circ\)4.1.3
Projektion des Zeigers\(y=\hat y\cdot\sin\varphi\)die Zeigerlänge ist die Amplitude \(\hat y\)4.1.3
Feder-Masse-Pendel\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{m}{D}}\)\(m\) in \(\mathrm{kg}\), \(D\) in \(\tfrac{\mathrm N}{\mathrm m}\); Reihenfolge: erst \(\tfrac{m}{D}\), dann die Wurzel, dann \(\cdot\,2\pi\)4.2.1
Fadenpendel\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{l}{g}}\)\(l\) in \(\mathrm m\), \(g=9{,}81\,\tfrac{\mathrm m}{\mathrm s^2}\); die Masse taucht nicht auf4.2.2
Schwingkreis (Thomson-Gleichung)\(T=2\pi\sqrt{L\cdot C}\)\(L\) in \(\mathrm H\), \(C\) in \(\mathrm F\); \(1\,\mathrm{mH}=10^{-3}\,\mathrm H\), \(1\,\mathrm{\mu F}=10^{-6}\,\mathrm F\)4.2.3

Merkhilfe zum Ablesen: Im Weg-Zeit-Diagramm steckt die Amplitude in der Höhe der Kurve und die Periodendauer in ihrer Breite. Beim Messen nie eine einzelne Periode stoppen, sondern 20 Perioden nehmen und durch 20 teilen.

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Vergleich der drei Oszillatoren

Feder-Masse-Pendel, Fadenpendel und Schwingkreis sehen völlig verschieden aus — ihre Schwingungsdauer folgt aber immer demselben Bauplan. Im Zähler unter der Wurzel steht, was träge ist; im Nenner, was zurücktreibt.

Gemeinsamer Bauplan
\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{\text{Trägheit}}{\text{Rücktrieb}}}\)
Je träger das System, desto länger dauert eine Schwingung; je kräftiger der Rücktrieb, desto kürzer.
Die drei Oszillatoren des Kapitels im Vergleich
MerkmalFeder-Masse-Pendel (4.2.1)Fadenpendel (4.2.2)Schwingkreis (4.2.3)
Schwingungsdauer\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{m}{D}}\)\(T=2\pi\sqrt{\dfrac{l}{g}}\)\(T=2\pi\sqrt{L\cdot C}\)
Trägheit (Zähler)Masse \(m\)Masse \(m\) — sie kürzt sich jedoch herausInduktivität \(L\)
Rücktrieb (Nenner)Federhärte \(D\)Schwerkraft; im Bauplan steckt sie in \(\tfrac{g}{l}\)\(\tfrac{1}{C}\) — je größer \(C\), desto schwächer der Rücktrieb
Zustandsgröße, die schwingtAuslenkung \(y\)Auslenkung \(y\)Ladung \(q\) (und der Strom)
\(T\) wird größer, wenn …… \(m\) größer oder \(D\) kleiner wird… \(l\) größer wird… \(L\) oder \(C\) größer wird
\(T\) hängt nicht ab von …der Amplitudeder Masse und der Amplitude (bis etwa \(10^\circ\))der Amplitude
Faustregel aus dem Kapitelvierfache Masse verdoppelt \(T\)vierfache Länge verdoppelt \(T\)Einheiten mH und \(\mathrm{\mu F}\) zuerst in H und F umrechnen
Zahlenbeispiel\(m=0{,}20\,\mathrm{kg}\), \(D=20\,\tfrac{\mathrm N}{\mathrm m}\)
\(\Rightarrow T=0{,}63\,\mathrm s\)
\(l=1{,}0\,\mathrm m\), \(g=9{,}81\,\tfrac{\mathrm m}{\mathrm s^2}\)
\(\Rightarrow T=2{,}0\,\mathrm s\)
\(L=10\,\mathrm{mH}\), \(C=1{,}0\,\mathrm{\mu F}\)
\(\Rightarrow T=0{,}63\,\mathrm{ms}\)

Die Analogie zwischen Mechanik und Elektrik

Feder-Masse-Pendel und Schwingkreis sind dieselbe Schwingung in verschiedener Verkleidung. Ersetzt man in \(T=2\pi\sqrt{\tfrac{m}{D}}\) jede mechanische Größe durch ihre elektrische Entsprechung, entsteht genau die Thomson-Gleichung \(T=2\pi\sqrt{L\,C}\):

  • \(m\;\leftrightarrow\;L\)Trägheit: die Masse entspricht der Induktivität
  • \(D\;\leftrightarrow\;\dfrac{1}{C}\)Rücktrieb: die Federhärte entspricht dem Kehrwert der Kapazität
  • \(y\;\leftrightarrow\;q\)Zustandsgröße: die Auslenkung entspricht der Ladung

Setzt man ein: \(T=2\pi\sqrt{\dfrac{m}{D}}\;\longrightarrow\;2\pi\sqrt{\dfrac{L}{1/C}}=2\pi\sqrt{L\cdot C}\). Deshalb ist der Einwand „im Schwingkreis bewegt sich doch nichts“ kein Gegenargument: Es schwingen Ladung und Strom statt eines Körpers.

4

Alle Zahlenbeispiele des Kapitels

Diese Werte wurden im Kapitel gerechnet. Nutzen Sie die Tabelle zur Kontrolle: Wenn Ihre Rechnung dieselbe Zahl liefert, stimmen Formel, Einheiten und Rechenweg.

Gerechnete Beispielwerte aus den sechs Unterkapiteln
Nr.GegebenRechenwegErgebnisKapitel
1\(T=0{,}5\,\mathrm s\)\(f=\dfrac{1}{T}=\dfrac{1}{0{,}5\,\mathrm s}\)\(f=2\,\mathrm{Hz}\)4.1.1
2\(T=0{,}80\,\mathrm s\)\(f=\dfrac{1}{0{,}80\,\mathrm s}\)\(f=1{,}25\,\mathrm{Hz}\)4.1.1
3\(\hat y=5{,}0\,\mathrm{cm}\), \(T=2{,}0\,\mathrm s\), \(t=0{,}5\,\mathrm s\)\(\omega=\dfrac{2\pi}{T}=\pi\,\tfrac{1}{\mathrm s}\); \(y=5{,}0\,\mathrm{cm}\cdot\sin\!\left(\tfrac{\pi}{2}\right)\)\(y=5{,}0\,\mathrm{cm}\) — der Umkehrpunkt4.1.2
4\(\hat y=4{,}0\,\mathrm{cm}\), \(\varphi=30^\circ\)\(y=4{,}0\,\mathrm{cm}\cdot\sin 30^\circ=4{,}0\,\mathrm{cm}\cdot 0{,}5\)\(y=2{,}0\,\mathrm{cm}\)4.1.3
5\(m=0{,}20\,\mathrm{kg}\), \(D=20\,\tfrac{\mathrm N}{\mathrm m}\)\(T=2\pi\sqrt{0{,}010\,\mathrm{s^2}}=2\pi\cdot 0{,}10\,\mathrm s\)\(T=0{,}63\,\mathrm s\)4.2.1
6\(l=1{,}0\,\mathrm m\), \(g=9{,}81\,\tfrac{\mathrm m}{\mathrm s^2}\)\(T=2\pi\cdot 0{,}319\,\mathrm s\)\(T=2{,}0\,\mathrm s\) — das Sekundenpendel4.2.2
7\(L=10\,\mathrm{mH}\), \(C=1{,}0\,\mathrm{\mu F}\)\(T=2\pi\sqrt{10^{-2}\,\mathrm H\cdot 10^{-6}\,\mathrm F}=2\pi\cdot 10^{-4}\,\mathrm s\)\(T=0{,}63\,\mathrm{ms}\), \(f\approx 1{,}6\,\mathrm{kHz}\)4.2.3

Zeile 3 zeigt die klassische Stolperstelle: Setzt man \(f\) statt \(\omega\) in \(y=\hat y\sin(\omega t)\) ein oder rechnet im Gradmaß statt im Bogenmaß, kommt Unsinn heraus.

5

Die Schwingungs-Werkstatt

Wählen Sie einen Oszillator, stellen Sie die Größen ein und beobachten Sie, wie sich \(T\), \(f\) und \(\omega\) ändern. Die Kurve zeigt \(y(t)=\hat y\sin(\omega t)\): Je kürzer die Schwingungsdauer, desto mehr Schwingungen passen in das Zeitfenster — höchstens zwölf, danach wird die Zeitachse gedehnt. Lesen Sie das Fenster stets an der Achsenbeschriftung ab. Bedienung mit der Maus oder vollständig über die Tastatur — das Diagramm lässt sich mit der Tabulatortaste anspringen, die Pfeiltasten verändern die beiden Größen, Enter wechselt den Oszillator.

6

Selbstcheck — wo stehen Sie?

Gehen Sie die zwölf Punkte ehrlich durch. Klappen Sie einen Punkt auf: Dort steht, worauf es ankommt und wo Sie nachlesen. Jeder aufgeklappte Punkt gilt als bearbeitet und zählt in der Fortschrittsanzeige oben mit — Ihr Stand bleibt in diesem Browser gespeichert.

Ich benenne Ruhelage, Auslenkung, Umkehrpunkte und Amplitude und weiß, dass die Amplitude nur von der Ruhelage bis zum Umkehrpunkt reicht.
Der Weg von einem Umkehrpunkt zum anderen ist der Gesamthub \(2\hat y\) — nicht die Amplitude. Nachlesen: 4.1.1 Schwingungen beschreiben.
Ich rechne mit \(f=\dfrac{1}{T}\) zwischen Periodendauer und Frequenz hin und her und kenne die Einheit Hertz.
Probe: \(T=0{,}5\,\mathrm s\) ergibt \(f=2\,\mathrm{Hz}\); \(T=0{,}80\,\mathrm s\) ergibt \(f=1{,}25\,\mathrm{Hz}\). Nachlesen: 4.1.1 Schwingungen beschreiben.
Ich lese aus einem \(t\)-\(y\)-Diagramm Amplitude und Periodendauer ab und weiß, wie man \(T\) sauber misst.
Die Amplitude steckt in der Höhe der Kurve, die Periodendauer in ihrer Breite. Messtrick: 20 Perioden stoppen und durch 20 teilen. Nachlesen: 4.1.1 Schwingungen beschreiben.
Ich nenne die Größen, die während einer Schwingung konstant bleiben, und die, die sich ständig ändern.
Konstant: \(\hat y\), \(T\), \(f\) und die Lage der Ruhelage. Ständig in Bewegung: die Auslenkung \(y\), die Geschwindigkeit, die Bewegungsrichtung und der Abstand zur Ruhelage. Nachlesen: 4.1.1 Schwingungen beschreiben.
Ich erläutere, wann eine Schwingung harmonisch ist — am Diagramm und am Kraftgesetz.
Harmonisch heißt: Das \(t\)-\(y\)-Diagramm ist eine reine Sinuskurve. Das ist genau dann der Fall, wenn die rücktreibende Kraft proportional zur Auslenkung ist und stets zur Ruhelage zeigt: \(F=-D\,y\). Nachlesen: 4.1.2 Harmonische Schwingungen.
Ich berechne die Kreisfrequenz mit \(\omega=2\pi f=\dfrac{2\pi}{T}\) und verwechsle sie nicht mit der Frequenz.
\(\omega\) und \(f\) unterscheiden sich um den Faktor \(2\pi\) und haben verschiedene Einheiten. Nachlesen: 4.1.2 Harmonische Schwingungen.
Ich werte \(y(t)=\hat y\sin(\omega t)\) für einen Zeitpunkt aus — mit dem Taschenrechner im Bogenmaß.
Beispiel: \(\hat y=5{,}0\,\mathrm{cm}\), \(T=2{,}0\,\mathrm s\), \(t=0{,}5\,\mathrm s\) ergibt \(\omega=\pi\,\tfrac{1}{\mathrm s}\) und \(y=5{,}0\,\mathrm{cm}\) — der Umkehrpunkt. Steht der Rechner im Gradmaß, kommt Unsinn heraus. Nachlesen: 4.1.2 Harmonische Schwingungen.
Ich erkläre, wie aus einem gleichmäßig rotierenden Zeiger die Sinuskurve entsteht.
Die Zeigerlänge ist die Amplitude \(\hat y\); die Projektion auf die senkrechte Achse ergibt \(y=\hat y\sin\varphi\) mit \(\varphi=\omega t\). Der Zeiger dreht sich gleichmäßig — die Projektion bewegt sich ungleichmäßig: in der Ruhelage am schnellsten, an den Umkehrpunkten steht sie still. Nachlesen: 4.1.3 Der Zeigerformalismus.
Ich rechne mit dem Phasenwinkel: \(\varphi=\omega t\), ein voller Umlauf ist \(2\pi\) bzw. \(360^\circ\).
Probe: \(\hat y=4{,}0\,\mathrm{cm}\) und \(\varphi=30^\circ\) ergeben \(y=4{,}0\,\mathrm{cm}\cdot 0{,}5=2{,}0\,\mathrm{cm}\). Nachlesen: 4.1.3 Der Zeigerformalismus.
Ich berechne \(T=2\pi\sqrt{\tfrac{m}{D}}\) und begründe, warum die Amplitude darin nicht vorkommt.
Rechenreihenfolge: erst \(\tfrac{m}{D}\), dann die Wurzel, dann \(\cdot\,2\pi\). Probe: \(m=0{,}20\,\mathrm{kg}\) und \(D=20\,\tfrac{\mathrm N}{\mathrm m}\) ergeben \(T=0{,}63\,\mathrm s\). Größere Masse verlängert \(T\), härtere Feder verkürzt es; vierfache Masse verdoppelt \(T\). Nachlesen: 4.2.1 Das Feder-Masse-Pendel.
Ich berechne \(T=2\pi\sqrt{\tfrac{l}{g}}\) und erkläre, warum die Masse des Pendelkörpers keine Rolle spielt.
Die Schwingungsdauer hängt nur von \(l\) und \(g\) ab — bei kleinen Winkeln bis etwa \(10^\circ\) auch nicht von der Amplitude. Probe: \(l=1{,}0\,\mathrm m\) ergibt \(T=2{,}0\,\mathrm s\), das Sekundenpendel. Aus \(T\) und \(l\) lässt sich umgekehrt \(g\) bestimmen. Nachlesen: 4.2.2 Das Fadenpendel.
Ich wende die Thomson-Gleichung \(T=2\pi\sqrt{L\,C}\) an, rechne mH und \(\mathrm{\mu F}\) sauber um und beschreibe die Energiependelung.
\(1\,\mathrm{mH}=10^{-3}\,\mathrm H\), \(1\,\mathrm{\mu F}=10^{-6}\,\mathrm F\). Probe: \(L=10\,\mathrm{mH}\) und \(C=1{,}0\,\mathrm{\mu F}\) ergeben \(T=0{,}63\,\mathrm{ms}\) und \(f\approx 1{,}6\,\mathrm{kHz}\). Ist der Kondensator voll geladen, steckt die ganze Energie im elektrischen Feld und der Strom ist null; ist der Strom maximal, steckt sie im magnetischen Feld und der Kondensator ist leer. Nachlesen: 4.2.3 Der Schwingkreis.

Punkte, bei denen Sie gezögert haben, sind Ihre Wiederholungsliste. Arbeiten Sie das zugehörige Unterkapitel noch einmal durch und kommen Sie danach hierher zurück.

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