Beim Opfer gibst du absichtlich Material her — für etwas Größeres: ein Matt, einen Königsangriff oder einen entscheidenden Gewinn danach.
Ein Opfer bedeutet: Du gibst freiwillig Material her — einen Bauern, eine Figur, sogar die Dame — weil du dafür etwas Wertvolleres bekommst. Meistens ist das ein Matt oder ein unaufhaltsamer Angriff auf den König.
Ein Opfer ist kein „Verschenken“: Du rechnest genau nach, was danach passiert. Wenn am Ende Matt steht, ist die Dame nichts mehr wert — Matt ist Matt.
Der schwarze König auf h8 ist von eigenen Figuren eingemauert (Turm f8, Bauern g7/h7). Weiß opfert die Dame: Dg8+!! Der Turm muss schlagen (Txg8) — und dann setzt Sf7 matt. Der König erstickt an den eigenen Figuren.
Die Dame (9 Punkte) wird geopfert, weil danach Matt steht. Ein klassisches Muster, das du immer wiedererkennen wirst.
Eine der häufigsten Opfer-Ideen: Lxh7+! Der König schlägt (Kxh7), dann folgt Sg5+ und Dh5 — der weiße Angriff rollt. Hier zählt nicht das Material, sondern der nackte König.
Damit ein solches Opfer wirklich gewinnt, musst du den Angriff genau durchrechnen. Mit der Zeit erkennst du die Muster sofort.
In jedem Puzzle führt ein Opfer zum Ziel. Du bist am Zug (Weiß). Klicke die Figur, dann das Zielfeld.
Weiß am Zug. Opfere die Dame mit Schach, damit der Springer matt setzen kann.
Klicke die Dame, dann das Zielfeld.
Weiß am Zug. Knack die Grundreihe! Opfere die Dame, schlag den Verteidiger — danach folgt Turmmatt.
Klicke die Dame, dann das Zielfeld.