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Übung — AFB III

Hier musst du erklären, warum etwas so ist: einen Irrtum widerlegen, eine Vorhersage beurteilen und deine Begründung in einer sauberen Kette aufschreiben.

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Aufgabenblock — AFB III

Hier musst du nichts nachschlagen und nichts auswendig aufsagen. Du sollst begründen, widerlegen, beurteilen und vorhersagen, was passiert. Geh bei jeder Aufgabe so vor: erst selbst überlegen, dann das Aufgaben-Element bedienen — und ganz zum Schluss „So kannst du es begründen“ aufklappen und mit deinen eigenen Worten vergleichen. Auch das Aufklappen zählt als erledigt.

A1
Zerbrochener Stabmagnet — gibt es einen einzelnen Pol?
AFB III

Tim bricht einen Stabmagneten genau in der Mitte durch. Er hält das linke Stück hoch und sagt: „Super — jetzt habe ich ein Stück, das nur noch Nordpol ist!“

Widerlege Tim. Wähle die Begründung, die wirklich erklärt, warum das nicht geht.

Welche Begründung trägt?

Denk an das Modell: Was steckt nach dem Modell der Elementarmagnete in jedem einzelnen Bruchstück drin? Und was hat jeder dieser winzigen Magnete für sich genommen?Warum so? Eine gute Begründung sagt nicht nur „ist so“, sondern nennt die Ursache im Inneren des Materials.
So kannst du es begründen

In dem Stabmagneten liegen unzählige Elementarmagnete, und die zeigen alle in dieselbe Richtung. Jeder einzelne von ihnen hat selbst einen Nordpol und einen Südpol. Wenn Tim den Magneten durchbricht, nimmt er nicht einen Pol weg — er teilt nur die Reihe der Elementarmagnete. In beiden Stücken zeigen sie weiter in dieselbe Richtung, also entstehen an der Bruchstelle sofort neue Pole: das linke Stück bekommt hinten einen neuen Südpol, das rechte vorne einen neuen Nordpol.

Antwortsatz: Einen einzelnen Pol kann es nicht geben. Egal wie oft du brichst — jedes Stück hat wieder einen Nordpol und einen Südpol.

N S ↓ N S N S neu neu Jedes Stück hat wieder N und S
An der Bruchstelle entstehen neue Pole
A2
Erdmagnetfeld — warum oben ein Südpol liegen muss
AFB III

Am geografischen Nordpol der Erde liegt physikalisch ein magnetischer Südpol. Das klingt erst einmal verdreht.

Begründe, warum es gar nicht anders sein kann. Bringe dazu die vier Begründungsschritte in die richtige Reihenfolge.

Sortiere die Begründung von oben nach unten.

  • 1Anziehen tun sich aber nur verschiedene Pole — gleiche Pole stoßen sich ab.
  • 2Die rote Spitze einer Kompassnadel ist der Nordpol der Nadel.
  • 3Also muss beim geografischen Nordpol ein magnetischer Südpol sitzen.
  • 4Diese rote Spitze wird nach Norden gezogen — dort muss sie also angezogen werden.

Mit der Maus: die Pfeile ▲ ▼ benutzen. Mit der Tastatur: mit Tab auf einen Schritt springen und ihn mit Pfeil-hoch / Pfeil-runter verschieben.

Fang bei dem an, was du siehst: Was ist die rote Nadelspitze, und wohin zeigt sie? Und welche Regel gilt für zwei Pole, die sich anziehen?Warum so? Eine Begründung beginnt bei einer Beobachtung und endet bei der Folgerung — nicht umgekehrt.
So kannst du es begründen

Die rote Spitze der Kompassnadel ist ihr Nordpol. Sie zeigt überall auf der Erde nach Norden — dort wird sie also angezogen. Angezogen werden sich aber nur verschiedene Pole; gleiche Pole stoßen sich ab. Läge oben ein magnetischer Nordpol, würde die rote Spitze weggestoßen und der Kompass zeigte nach Süden. Weil er das nicht tut, muss dort oben ein magnetischer Südpol liegen.

Antwortsatz: Am geografischen Nordpol liegt ein magnetischer Südpol — sonst würde der Nordpol der Kompassnadel abgestoßen. Die Namen stammen aus der Seefahrt: der „nordweisende“ Pol der Nadel sollte auch Nord heißen.

geografischer Nordpol magnetisch: Südpol S N magnetisch: Nordpol rote Spitze zeigt nach oben
Die Erde wirkt wie ein riesiger Stabmagnet
A3
Stärkerer Magnet — zieht er endlich Aluminium an?
AFB III

Mia hält einen schwarzen Ferrit-Magneten an eine Aluminiumdose. Nichts passiert. Sie holt einen kleinen Neodym-Magneten und sagt: „Der ist bei gleicher Größe ein Vielfaches stärker. Der schafft die Dose bestimmt.“

Beurteile Mias Vorhersage und wähle die Begründung, die den Kern trifft.

Was passiert — und warum?

Trenne zwei Fragen: „Wie stark ist der Magnet?“ und „Aus welchem Stoff ist der Gegenstand?“ Nur eine der beiden Fragen entscheidet darüber, ob überhaupt etwas passiert.Warum so? Die Stärke ändert nur, wie fest etwas gehalten wird — nicht, ob der Stoff magnetisch ist.
So kannst du es begründen

Ob ein Magnet etwas anzieht, entscheidet der Stoff, nicht die Stärke. Angezogen werden nur die drei ferromagnetischen Stoffe Eisen, Nickel und Cobalt. Aluminium ist zwar ein Metall, gehört aber nicht dazu — genau wie Kupfer, Gold, Silber und Messing. Ein stärkerer Magnet zieht Eisen fester an, aber er macht aus Aluminium kein magnetisches Material.

Antwortsatz: Mias Vorhersage ist falsch. Die Dose bleibt liegen, weil mehr Stärke die Stoffgruppe nicht verändert.

Gegenprobe: Eine Konservendose aus Weißblech (Stahl) wird schon vom schwachen Ferrit-Magneten gehalten — an der Stärke lag es also nie.

A4
Elektromagnet — warum Weicheisen und nicht Stahl?
AFB III

Ein Schrottkran hebt Autoteile mit einem Elektromagneten: Strom an — der Schrott hängt dran. Strom aus — der Schrott fällt in den Container.

Um den Eisenkern ist ein Draht gewickelt. Ein Praktikant schlägt vor, statt Weicheisen lieber harten Stahl zu nehmen: „Der ist doch stabiler.“

Sage voraus, was dann passieren würde, und trage ein, welches Material in den Kern gehört: Weicheisen oder Stahl?

Frag nach dem Loslassen: Ein Kran muss nicht nur halten, er muss auch wieder loslassen. Welches Material verliert die Magnetwirkung sofort wieder, welches behält sie dauerhaft?Warum so? Bei einer Beurteilung zählt nicht nur der erste Schritt, sondern der ganze Ablauf.
So kannst du es begründen

Weicheisen ist weichmagnetisch: Es lässt sich leicht magnetisieren und verliert die Wirkung sofort wieder, sobald der Strom abgeschaltet wird. Genau das braucht ein Kran: Strom an — er hält, Strom aus — er lässt los.

Harter Stahl ist hartmagnetisch: Er bleibt dauerhaft magnetisch. Der Kern wäre nach dem ersten Einschalten ein Dauermagnet. Der Kran würde den Schrott beim Abschalten nicht mehr loslassen — man müsste ihn abklopfen.

Antwortsatz: In den Kern gehört Weicheisen, weil nur ein weichmagnetisches Material die Wirkung beim Ausschalten wieder verliert. Aus hartmagnetischen Stoffen baut man dagegen Dauermagnete: Kühlschrankmagnet, Kompassnadel, Lautsprecher.

A5
Büroklammerkette — warum sie irgendwann reißt
AFB III

Du hängst eine Büroklammer an einen Magneten, daran die nächste, daran die nächste. Bei einer bestimmten Zahl von Klammern hält die Kette nicht mehr — die unterste fällt ab.

Erkläre beides: warum die Kette überhaupt hält, obwohl nur die oberste Klammer den Magneten berührt — und warum sie irgendwann reißt.

Welche Erklärung passt zu beiden Beobachtungen?

Zwei Fragen, eine Ursache: Was passiert im Inneren der ersten Klammer, während sie am Magneten hängt? Und was passiert, wenn du den Magneten wegziehst?Warum so? Wenn die Kette beim Wegziehen sofort auseinanderfällt, waren die Klammern nur geliehen magnetisch.
So kannst du es begründen

Die erste Büroklammer hängt am Magneten und wird dabei selbst zum Magneten: Ihre Elementarmagnete werden ausgerichtet. Deshalb kann sie die zweite Klammer halten, die zweite die dritte und so weiter. Die Kette besteht also aus lauter „geliehenen“ Magneten.

Nach unten wird die Ausrichtung aber von Klammer zu Klammer schwächer. Irgendwann ist die Anziehung kleiner als das Gewicht der nächsten Klammer — genau dort reißt die Kette.

Antwortsatz: Die Kette hält durch Magnetisierung von Klammer zu Klammer und reißt dort, wo die immer schwächer werdende Wirkung das Gewicht nicht mehr trägt.

Probe: Zieh den Magneten weg — die ganze Kette fällt sofort auseinander. Büroklammern sind weichmagnetisch und behalten nichts.

N S ↓ fällt ab stark schwach nach unten wird die Wirkung schwächer
Jede Klammer wird selbst zum Magneten
A6
Der Nagel verrät den Nordpol nicht
AFB III

Lisa hat einen Stabmagneten ohne Lackierung — man sieht also nicht, welches Ende der Nordpol ist. Sie hält einen unmagnetischen Eisennagel an das linke Ende. Der Nagel bleibt hängen. Lisa notiert: „Links ist der Nordpol.“

Widerlege Lisa und trage ein, womit du den Nordpol sicher findest: mit einem Nagel oder mit einem Kompass?

Mach den Gegenversuch im Kopf: Was passiert, wenn Lisa denselben Nagel an das rechte Ende hält? Und wann kann man überhaupt eine Abstoßung beobachten?Warum so? Ein Test taugt nur dann zur Unterscheidung, wenn er bei den beiden Fällen verschieden ausgeht.
So kannst du es begründen

Ein unmagnetischer Eisennagel wird von beiden Polen angezogen — vom Nordpol genauso wie vom Südpol. Lisas Test geht also an beiden Enden gleich aus und kann die Pole gar nicht unterscheiden. Abstoßung, das einzige eindeutige Kennzeichen, gibt es nur zwischen zwei Magneten — ein Nagel ist keiner.

Antwortsatz: Lisas Schluss ist nicht zulässig. Den Nordpol findest du sicher mit einem Kompass (oder mit einem beschrifteten zweiten Magneten): Das Magnetende, das den Nordpol der Kompassnadel abstößt, ist selbst der Nordpol.

A7
Streichen — warum hin und her nichts bringt
AFB III

Um einen Nagel zu magnetisieren, streicht man ihn 20 bis 30 mal immer in dieselbe Richtung mit einem Magneten ab und hebt am Ende weit ab.

Jonas will schneller fertig werden und streicht dafür flott hin und her. Danach hält sein Nagel keine einzige Büroklammer.

Erkläre mit dem Modell der Elementarmagnete, warum das so kommen musste. Bringe die vier Schritte in die richtige Reihenfolge.

Sortiere die Begründung von oben nach unten.

  • 1Streichst du immer in dieselbe Richtung, drehst du sie Stück für Stück alle gleich herum.
  • 2Am Ende liegen sie wieder kreuz und quer — der Nagel bleibt unmagnetisch.
  • 3Im Nagel zeigen die Elementarmagnete am Anfang kreuz und quer.
  • 4Auf dem Rückweg drehst du sie aber wieder in die Gegenrichtung.

Mit der Maus: die Pfeile ▲ ▼ benutzen. Mit der Tastatur: mit Tab auf einen Schritt springen und ihn mit Pfeil-hoch / Pfeil-runter verschieben.

Denke an den Zustand vorher und nachher: Wie liegen die Elementarmagnete am Anfang? Was macht der Hinweg mit ihnen — und was macht der Rückweg wieder rückgängig?Warum so? Wenn ein Arbeitsschritt den vorherigen aufhebt, bleibt am Ende nichts übrig.
So kannst du es begründen

Magnetisieren heißt: die Elementarmagnete im Eisen so drehen, dass sie alle in dieselbe Richtung zeigen. Am Anfang liegen sie kreuz und quer, ihre Wirkungen heben sich auf.

Beim Streichen in eine Richtung werden sie Schritt für Schritt gleich ausgerichtet. Streicht Jonas zurück, dreht er sie wieder in die Gegenrichtung — der Rückweg macht den Hinweg zunichte. Deshalb liegen sie am Ende wieder ungeordnet.

Antwortsatz: Hin und her streichen richtet nichts aus, sondern hebt sich gegenseitig auf. Nur immer dieselbe Richtung ordnet die Elementarmagnete — und am Ende weit abheben, damit der Rückweg über den Nagel entfällt.

A8
Curie-Grenze — nur eine Pause oder für immer?
AFB III

Ben legt seinen Neodym-Magneten auf eine heiße Herdplatte (etwa 250 °C). Danach hält der Magnet keine Büroklammer mehr. Ben sagt: „Kein Problem, ich lasse ihn einfach abkühlen — dann geht das wieder.“

Beurteile Bens Vorhersage. Neodym verliert seine Wirkung schon ab etwa 80 °C.

Welche Beurteilung ist richtig begründet?

Vergleiche erst die Zahlen: 250 °C Herdplatte gegen etwa 80 °C bei Neodym. Und frage dann: Wer würde die durcheinandergeratenen Elementarmagnete beim Abkühlen wieder ordnen?Warum so? Ordnung entsteht nicht von selbst — beim Magnetisieren hat sie jemand hergestellt (Streichen oder Strom).
So kannst du es begründen

Jeder magnetische Stoff hat eine Temperaturgrenze, oberhalb derer die Magnetwirkung verschwindet: Neodym etwa 80 °C, Nickel 358 °C, Eisen 770 °C, Cobalt 1115 °C. Die Herdplatte mit rund 250 °C liegt weit über Bens Grenze — kochendes Wasser mit 100 °C hätte schon gereicht.

Die Hitze bringt die Elementarmagnete durcheinander; sie zeigen wieder kreuz und quer. Beim Abkühlen fehlt jede Ursache, die sie erneut ausrichten würde. Ordnung entsteht nur, wenn jemand sie herstellt — durch Streichen in eine Richtung oder durch Strom.

Antwortsatz: Bens Vorhersage stimmt nicht. Der Verlust durch Überhitzen ist dauerhaft; darum lautet auch eine der Sicherheitsregeln: Magnete nicht erhitzen.

A9
Kolumbus 1492 — war der Kompass kaputt?
AFB III

1492 bemerkt Kolumbus auf dem Atlantik: Die Nadel zeigt nicht genau nach geografisch Norden — und die Abweichung ist an verschiedenen Orten unterschiedlich groß. Ein Matrose ruft: „Der Kompass ist kaputt!“

Beurteile, ob der Matrose recht hat. Was war wirklich falsch?

Welche Beurteilung trifft zu?

Prüfe zuerst die Erwartung: Wonach richtet sich eine Kompassnadel überhaupt — nach dem geografischen oder nach dem magnetischen Pol? Und liegen die beiden an derselben Stelle?Warum so? Oft ist nicht das Gerät falsch, sondern das, was man von ihm erwartet.
So kannst du es begründen

Eine Kompassnadel richtet sich nach dem magnetischen Pol der Erde. Der liegt aber nur nahe beim geografischen Nordpol, nicht genau dort. Der Winkel zwischen beiden Richtungen heißt Missweisung — in Deutschland sind das derzeit etwa 3°. Weil die Erde kein perfekter Stabmagnet ist, ist die Missweisung an jedem Ort anders groß. Genau das hat Kolumbus 1492 bemerkt: die erste dokumentierte Beobachtung der Missweisung.

Antwortsatz: Der Matrose hat unrecht. Der Kompass war heil und zeigte richtig — falsch war die Erwartung, magnetischer und geografischer Norden fielen zusammen.

Übertragung: Weicht dein Kompass beim Wandern plötzlich stark ab, ist er meist auch nicht kaputt — dann steht er zu nah an einem Eisenzaun, an Werkzeug oder an einem Stromkabel.

geografisch Nord magnetisch Nord Missweisung Der Kompass zeigt zum magnetischen Pol.
Nicht kaputt — nur nicht derselbe Norden
A10
Elementarmagnete — Modell oder Wirklichkeit?
AFB III

Nele sagt nach dem Unterricht: „In jedem Nagel stecken also lauter winzige Stabmagnete. Wenn ich stark genug vergrößere, kann ich einen davon herausnehmen und anschauen.“

Nimm Stellung: Was kann das Bild der Elementarmagnete gut, und wo hört es auf? Bringe die vier Schritte deiner Stellungnahme in die richtige Reihenfolge.

Sortiere deine Stellungnahme von oben nach unten.

  • 1In Wirklichkeit sind es winzige Bereiche im Atomgefüge — das Bild ist also ein Modell, kein Foto.
  • 2Damit kann man gut erklären, warum jedes Bruchstück wieder zwei Pole hat und warum Hitze die Wirkung zerstört.
  • 3Das Bild sagt: In jedem Eisenstück stecken winzige Magnete mit Nord- und Südpol.
  • 4Herausnehmen und einzeln anschauen kann man so einen Mini-Magneten aber nicht.

Mit der Maus: die Pfeile ▲ ▼ benutzen. Mit der Tastatur: mit Tab auf einen Schritt springen und ihn mit Pfeil-hoch / Pfeil-runter verschieben.

Ein Modell bewertet man in zwei Schritten: zuerst, was es gut erklärt — und danach, wo es an seine Grenze kommt.Warum so? „Stellung nehmen“ heißt nicht nur Ja oder Nein, sondern Stärken und Grenzen benennen.
So kannst du es begründen

Das Bild der Elementarmagnete ist eine Vorstellung, die beim Erklären hilft: Unmagnetisch heißt, die Mini-Magnete zeigen kreuz und quer und heben sich auf; magnetisiert heißt, sie zeigen alle gleich herum. Damit verstehst du sofort, warum jedes Bruchstück wieder zwei Pole hat, warum Streichen in eine Richtung wirkt und warum Hämmern oder Erhitzen die Wirkung zerstört.

Trotzdem sind es keine echten kleinen Stabmagnete, die man herausnehmen könnte. In Wirklichkeit handelt es sich um winzige Bereiche im Atomgefüge des Eisens.

Antwortsatz: Nele hat den Nutzen des Bildes verstanden, aber sie hält ein Modell für die Wirklichkeit. Ein Modell ist ein Denkbild, das ein Verhalten erklärt — kein Foto vom Inneren des Nagels.

Reflexion — was hast du mitgenommen?

AFB III heißt: nicht nur wissen, sondern begründen können. In dieser Übung hast du geübt:

  • Begründen — warum jedes Bruchstück wieder zwei Pole hat und warum die Büroklammerkette irgendwann reißt.
  • Widerlegen — Tims einzelner Nordpol, Lisas Nagel-Test, Jonas' Hin-und-Her-Streichen.
  • Beurteilen — Mias stärkerer Magnet, Bens abgekühlter Magnet, der Matrose bei Kolumbus.
  • Übertragen und vorhersagen — Weicheisen statt Stahl im Schrottkran, und was am geografischen Nordpol liegen muss.
  • Ein Modell einordnen — Elementarmagnete erklären viel, sind aber ein Denkbild und kein Foto.

In der Klassenarbeit zählt bei AFB III der Begründungssatz genauso viel wie das Ergebnis. Schreibe immer dazu, warum etwas so ist — am besten mit dem Wort „weil“.