MINT lernen

Interaktive Übungen

5.1.1 Bildentstehung an Sammellinsen

Fünf Aufgaben zum Anklicken, Ziehen und Rechnen — jede mit sofortiger Rückmeldung und Erklärung.

Fortschritt
0 / 5 Aufgaben
1Warum überhaupt ein Bild entstehtAFB I

Wählen Sie in jedem Schritt die richtige Fortsetzung. Eine falsche Wahl wird rot — dann versuchen Sie es erneut.

Die Argumentationskette von der Lichtquelle bis zum Bild.

    Die Kette in einem Satz: Jeder Punkt strahlt ein Bündel ab — die Linse führt jedes Bündel wieder in einem Punkt zusammen — aus allen Bildpunkten entsteht das Bild.
    2Richtig oder falsch?AFB I

    Entscheiden Sie für jede Aussage über die Bildentstehung.

    Sechs Aussagen — nach jeder Antwort kommt die Begründung.
    Aussage 1 von 6

    Die beiden gefährlichsten Fehlvorstellungen stehen in Aussage 3 und 4: Die Linse zerlegt das Bild nicht, und Unschärfe ist kein Fehler der Linse, sondern ein Fehler des Schirmorts.
    3Der Weg des Lichts in vier SchrittenAFB II

    Bringen Sie den Weg vom Gegenstandspunkt zum Bildpunkt in die richtige Reihenfolge. Drei Bausteine passen nicht.

    Ein Klick legt den Baustein auf den nächsten freien Platz, ein Klick im Bauplan legt ihn zurück.
    Die drei Ablenker sind alte, falsche Vorstellungen: Der Schirm ist passiv, das Auge sendet nichts aus (diese Idee stammt aus der Antike), und die Linse verändert nur den Weg des Lichts, niemals den Gegenstand.
    4Begriffe und BedeutungenAFB II

    Finden Sie die fünf Paare aus Fachbegriff und Bedeutung.

    Zehn Karten, fünf Paare. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter zum Aufdecken.
    Die Begriffe hängen alle an einer Frage: Treffen sich dort wirklich Strahlen? Ja → reell, auffangbar. Nein, nur die Verlängerungen → virtuell. Und wo sie sich treffen, aber der Schirm nicht steht, wird es unscharf.
    5Blende und HelligkeitAFB III

    Vor eine Sammellinse wird eine Blende gesetzt, die die nutzbare Öffnung von 40 mm auf 20 mm Durchmesser verkleinert. Bestimmen Sie, auf welchen Anteil der ursprünglichen Helligkeit das Bild sinkt (Angabe in Prozent).

    Entscheidend ist nicht der Durchmesser, sondern die Fläche, durch die Licht eintritt.
    Die Lichtmenge ist der Kreisfläche proportional: A = π · (d : 2)2. Halber Durchmesser bedeutet ein Viertel der Fläche, also 25 % der Helligkeit. Die Bildgröße und die Bildlage ändern sich dabei nicht — die Blende nimmt aus jedem Bündel nur Strahlen weg, sie verschiebt keinen Bildpunkt. Genau das ist der Grund, warum Fotografen beim Abblenden länger belichten müssen.