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Zusammenfassung

Zuordnung, Steigung, Achsenabschnitt, Nullstelle: das ganze Kapitel auf einer Seite.

1

Das Vorwissen: Zuordnungen und Dreisatz

Lineare Funktionen verallgemeinern proportionale Zuordnungen. Koordinatensystem, Dreisatz und das Lösen einfacher Gleichungen braucht man in jeder Aufgabe (4.0.1–4.0.3).

Koordinatensystem

Ein Punkt P(x | y): zuerst nach rechts (x), dann nach oben (y).

P(3 | 2)

Proportionale Zuordnung

Doppelt so viel x, doppelt so viel y. Der Quotient y : x ist immer gleich.

y : x = konstant

Dreisatz

Über die Einheit zum gesuchten Wert — auch rückwärts.

3 kg ≙ 6 € → 1 kg ≙ 2 € → 5 kg ≙ 10 €

Quotientengleich oder nicht?

Bei proportionalen Zuordnungen ist y : x in jeder Tabellenspalte gleich. Genau diese Zahl heißt später Steigung m.

2

Lineare Funktionen: Steigung und Achsenabschnitt

Eine Funktion ordnet jedem x genau ein y zu. Bei linearen Funktionen ist der Graph eine Gerade, festgelegt durch m und b (4.1.1–4.1.5).

Funktion

Jedem x wird genau ein y zugeordnet. Stolperstein: Ein Graph, der senkrecht zweimal geschnitten wird, gehört zu keiner Funktion.

f(x) = y

Steigung m

ΔxΔyb

Wie viel y wächst, wenn x um 1 wächst. Mit dem Steigungsdreieck abzulesen.

m = Δy : Δx

y-Achsenabschnitt b

Der Schnittpunkt mit der y-Achse (0 | b). Bei proportionalen Funktionen ist b = 0.

Sy(0 | b)

Nullstelle

Dort schneidet die Gerade die x-Achse: y = 0 setzen und nach x auflösen.

m · x + b = 0 → x = −b : m
Die Funktionsgleichung
y = m · x + b
m > 0: steigend, m < 0: fallend, m = 0: waagerecht. Proportionale Funktionen sind der Sonderfall b = 0.

Warum der Graph eine Gerade ist

Bei jedem Schritt um 1 nach rechts kommt immer derselbe Wert m hinzu. Gleiche Schritte in x erzeugen gleiche Schritte in y — das ergibt eine Gerade.

3

Geraden bestimmen und anwenden

Aus zwei Punkten oder aus Messdaten lässt sich die Gleichung aufstellen. Nicht jeder Zusammenhang ist aber linear (4.2.1–4.2.4).

Gerade durch zwei Punkte

Erst m aus beiden Punkten, dann b durch Einsetzen eines Punktes.

m = (y2 − y1) : (x2 − x1)

Punktwolken

Messwerte liegen selten genau auf einer Geraden. Eine Ausgleichsgerade verläuft mitten durch die Punkte.

Gerade nach Augenmaß → m und b ablesen

Antiproportional

Doppelt so viel x, halb so viel y. Das Produkt ist konstant, der Graph ist keine Gerade (Hyperbel).

x · y = konstant
Punktprobe
Liegt P(x0 | y0) auf der Geraden?
x0 in die Gleichung einsetzen. Kommt y0 heraus, liegt der Punkt auf der Geraden.

Linear, proportional oder antiproportional?

Proportional: Quotient konstant, Gerade durch den Ursprung. Linear: gleiche Zuwächse, Gerade mit b ≠ 0 möglich. Antiproportional: Produkt konstant, gekrümmter Graph.

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Die Regeln, an denen die Punkte hängen

Die meisten Punkte gehen bei Vorzeichen, vertauschten Koordinaten und falsch abgelesenen Steigungsdreiecken verloren.

Steigung mit Vorzeichen

Fällt die Gerade, ist m negativ. Beim Steigungsdreieck immer von links nach rechts gehen und Δy mit Vorzeichen ablesen.

Differenzen in derselben Reihenfolge

m = (y2 − y1) : (x2 − x1) — oben und unten muss derselbe Punkt zuerst stehen.

b nicht mit der Nullstelle verwechseln

b ist der Schnittpunkt mit der y-Achse, die Nullstelle der Schnittpunkt mit der x-Achse. Zur Probe beide in die Skizze eintragen.

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