Übungsaufgaben
Vervollständige die Beschreibung des Verfahrens, mit dem Monotonieintervalle berechnet werden.
Zuerst bildet man f′ und bestimmt deren . Diese zerschneiden die x-Achse in . In jedem Stück genügt eine einzige , um das Vorzeichen von f′ zu bestimmen. Im Antwortsatz sind die Intervallklammern immer .
Sechs Aussagen zu Monotonie, Vorzeichen und Intervallschreibweise. Entscheide jeweils, ob sie zutreffen.
Sechs Arbeitsschritte stehen durcheinander. Ordne sie so, wie du sie in einer Klausur abarbeiten würdest.
Acht Angaben zu einzelnen Werten von f′. Entscheide bei jeder, was daraus für f folgt.
Arbeite die Aufgabe f(x) = x³ − 12x der Reihe nach durch. Jede richtige Antwort schaltet die nächste Frage frei.
- f′(x) = 3x² − a. Wie groß ist a?
- Löse f′(x) = 0. Wie lautet die positive Nullstelle?
- In wie viele Teilintervalle wird die x-Achse zerschnitten?
- Probestelle x = 1 einsetzen: Wie groß ist f′(1)?
- Probestelle x = 3 einsetzen: Wie groß ist f′(3)?
Ordne jedem Teilintervall die richtige Monotonie zu. Zwei der Intervalle liegen unmittelbar links und rechts der doppelten Nullstelle x = 2 von f′.
| Teilintervall | streng monoton wachsend | streng monoton fallend |
|---|---|---|
| ]−∞; −3[ | ||
| ]−3; −1[ | ||
| ]−1; 0[ | ||
| ]0; 2[ | ||
| ]2; 4[ | ||
| ]4; ∞[ |
In der folgenden Musterlösung stecken drei Fehler. Finde sie.
Führe die Untersuchung Szene für Szene durch. Nach jeder Entscheidung erfährst du, warum sie richtig oder falsch war.
Setze aus den Bausteinen den fachlich korrekten Antwortsatz zusammen. Achte auf Klammern, auf die genannte Funktion und auf die Richtung.
Der Funktionsterm von f wird nicht gebraucht. Entscheide allein anhand der faktorisierten Ableitung, welche Aussagen zutreffen.
Zu \(f(x)=\tfrac13 x^{3}-\tfrac52 x^{2}+6x-1\) ist die Ableitung gesucht. Gib sie ausmultipliziert ein — sie ist die Grundlage für alles Weitere.
x^2-5x+6, Potenzen mit ^. Enter prüft.Arbeite mit \(f′(x)=x^{2}-5x+6\) weiter: Löse \(f′(x)=0\), zähle die Teilintervalle und setze in jedes eine Probestelle ein.
Jetzt eine neue Funktion: \(f′(x)=x\,(x+4)(x-1)\). Berechne die vier Ableitungswerte. Rechne faktorweise — ausmultiplizieren lohnt sich hier nicht.
| Probestelle \(x\) | Wert \(f′(x)\) |
|---|---|
| \(-5\) | |
| \(-2\) | |
| \(0{,}5\) | |
| \(2\) |
Dieselbe Ableitung \(f′(x)=x\,(x+4)(x-1)\), diesmal ohne Einsetzen: Bestimme das Vorzeichen jedes Faktors einzeln, multipliziere die Vorzeichen und übersetze das Ergebnis in eine Monotonieaussage.
| \(]-\infty;-4[\) | \(]-4;\,0[\) | \(]0;\,1[\) | \(]1;\,\infty[\) | |
|---|---|---|---|---|
| \(x\) | ||||
| \(x+4\) | ||||
| \(x-1\) | ||||
| \(f′(x)\) | ||||
| Monotonie von \(f\) |
Immer noch \(f′(x)=x\,(x+4)(x-1)\). Stelle auf der Zahlengeraden das am weitesten links liegende Intervall ein, auf dem \(f\) streng monoton fallend ist.
Gegeben ist \(f(x)=x^{3}-6x^{2}+9x+2\). Bestimme das Intervall, auf dem \(f\) streng monoton fallend ist, und gib seine Länge an.
Für \(f(x)=2x^{3}-\tfrac52 x^{2}+x\) ist \(f′(x)=6x^{2}-5x+1\). Bestimme die kleinere der beiden Schnittstellen und gib sie als vollständig gekürzten Bruch an.
Jemand hat zu fünf Ableitungen jeweils eine Schnittstelle notiert. Klicke die falschen Zeilen an und trage den richtigen Wert ein.
Jede faktorisierte Ableitung gehört zu genau einem Monotonieergebnis. Achte auf Vorzeichen und auf doppelte Nullstellen.
Zu jeder Karte gehört eine Ableitung und eine Stelle. Entscheide, was an dieser Stelle passiert. Nicht jede genannte Stelle ist überhaupt eine Nullstelle von \(f′\).
