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Aggregatzustände im Modell

Schmelzen, verdampfen, kondensieren — hier erklärst du jeden Zustandswechsel mit den Teilchen.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu den Aggregatzuständen im Teilchenmodell — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Welcher Zustand passt?
AFB I

Ordne jede Beschreibung dem passenden Aggregatzustand zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1fest
2flüssig
3gasförmig
„Dicht“ gilt für fest und flüssig — der Unterschied liegt in der Ordnung: geordnet und am Platz (fest) oder ungeordnet und beweglich (flüssig).
Achte auf die Schlüsselwörter: geordnet, gleiten, frei fliegen.
Je Zustand gehören drei Karten in den Korb.
A2
Übergänge im Modell
AFB I

Finde die Paare: Zustandsänderung und was die Teilchen dabei tun.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Schmelzen und Erstarren sind Gegenstücke, ebenso Verdampfen und Kondensieren. Im Modell läuft jeweils derselbe Vorgang rückwärts.
Überlege zuerst: Von welchem Zustand in welchen geht es?
Beim Erwärmen werden Teilchen schneller und lösen sich — beim Abkühlen umgekehrt.
A3
Stimmt das?
AFB I

Entscheide bei jeder Aussage: Stimmt sie oder nicht?

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Wichtigster Satz: Beim Zustandswechsel bleiben die Teilchen dieselben.
Denk an die Merke-Box: Was ändert sich — und was nicht?
Nur Anordnung, Abstand und Bewegung ändern sich.
A4
Butter in der Pfanne
AFB II

Ein kaltes Stück Butter liegt in einer Pfanne, die langsam heiß wird. Bringe die Schritte im Teilchenmodell in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die Butter ist kalt: Die Teilchen schwingen an ihren Plätzen.
2Die Pfanne wird warm: Die Teilchen schwingen stärker.
3Die Teilchen schwingen so stark, dass sie ihre festen Plätze verlassen.
4Die Ordnung geht verloren — die Butter wird flüssig.
5Die Teilchen der flüssigen Butter gleiten immer schneller aneinander vorbei.
Die Ordnung geht erst verloren, wenn die Teilchen stark genug schwingen. Vorher ist die Butter zwar weicher, aber noch fest.
Am Anfang ist die Butter fest, am Ende flüssig.
Zuerst schwingen die Teilchen stärker — erst danach verlassen sie ihre Plätze.
A5
Die beschlagene Flasche
AFB II

Lina nimmt eine kalte Flasche aus dem Kühlschrank. Nach kurzer Zeit ist die Flasche außen nass. Setze die Wörter ein — drei bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

In der Luft im Raum sind Wasserteilchen. An der kalten Flasche werden sie . Sie rücken wieder zusammen und bilden Tröpfchen. Diesen Vorgang nennt man . Das Wasser kommt also aus der .

Das Wasser kommt nicht durch das Glas nach außen. Es stammt aus der Raumluft: Unsichtbarer Wasserdampf kondensiert an der kalten Oberfläche.
Die Flasche ist zu — durch Glas kommt kein Wasser.
Kalt heißt: Die Teilchen werden langsamer.
A6
Beobachtung und Erklärung
AFB II

Verbinde jede Beobachtung mit der passenden Erklärung im Teilchenmodell.

Form behalten, Form annehmen, zusammendrücken, länger werden — jede Beobachtung hat ein Stichwort.
Die Brücke ist fest — und trotzdem ändern sich die Abstände mit der Temperatur.
A7
Mix: Welcher Zustand bei welcher Temperatur?
AFB II

Hier brauchst du Schmelz- und Siedetemperaturen aus 1.2.5 Schmelz- und Siedetemperatur:

StoffSchmelztemperaturSiedetemperatur
Alkohol (Ethanol)−114 °C78 °C
Eisen1538 °C2862 °C
Stickstoff−210 °C−196 °C

Wie verhalten sich die Teilchen? Kreuze an.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Stoff und Temperaturschwingen an festen Plätzengleiten aneinander vorbeifliegen frei durch den Raum
Alkohol bei 20 °C
Alkohol bei 90 °C
Eisen bei 20 °C
Stickstoff bei 20 °C
Stickstoff bei −200 °C
Alkohol bei −120 °C
Vergleiche immer die Temperatur mit beiden Grenzen: unter der Schmelztemperatur fest, zwischen den beiden flüssig, über der Siedetemperatur gasförmig. −200 °C liegt zwischen −210 °C und −196 °C — Stickstoff ist dort flüssig.
Liegt die Temperatur unter der Schmelztemperatur, dazwischen oder über der Siedetemperatur?
Bei negativen Zahlen aufpassen: −200 °C ist wärmer als −210 °C, aber kälter als −196 °C.
A8
Mix: Tims Kochtopf
AFB III

Tim erklärt seiner Schwester, was beim Wasserkochen passiert. Hier kommt auch Stoff aus 2.1.1 Stoffe bestehen aus Teilchen vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Alle drei Fehler haben dieselbe Wurzel: Stoffeigenschaften oder Stoffe werden in die Teilchen oder zwischen sie „hineingedacht“. Die Teilchen bleiben gleich — dazwischen ist nichts.
Drei Zeilen sind falsch.
Was ist in einer Dampfblase? Und was ist zwischen Teilchen?
A9
Trickaufgabe: Wie viele Teilchen?
AFB III

In einem fest verschlossenen Gefäß sind im Modell 1000 Wasserteilchen als Flüssigkeit. Das Gefäß wird erhitzt, bis alles Wasser verdampft ist.

Wie viele Wasserteilchen sind danach im Gefäß?

Überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Es bleiben 1000. Beim Verdampfen entstehen keine neuen Teilchen und es gehen keine verloren. Der Dampf wirkt nur „mehr“, weil die Teilchen weit auseinander sind und das ganze Gefäß füllen.
Das Gefäß ist verschlossen — kann ein Teilchen hinaus?
Beim Zustandswechsel ändern sich nur Abstand, Anordnung und Bewegung.
A10
Wäsche auf der Leine
AFB III

Nasse Wäsche hängt bei 15 °C draußen und ist nach einigen Stunden trocken. Welche Erklärungen passen zum Teilchenmodell? Markiere alle.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Das ist Verdunsten: Auch weit unter der Siedetemperatur gibt es immer einige sehr schnelle Teilchen an der Oberfläche. Sie lösen sich und fliegen davon. Wärme macht mehr Teilchen schnell genug.
Nicht alle Teilchen sind gleich schnell.
Kochen gibt es erst bei 100 °C — Verdunsten dagegen bei jeder Temperatur.