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Zusammenfassung

Nährstoffe, Nachweise, Verdauung, Enzyme, Zellatmung und Energiebedarf — das ganze Kapitel auf einer Seite.

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Die Nährstoffe

Nahrung liefert Energie und Baustoffe — dazu Wirkstoffe in kleinen Mengen.

1.1.1Kohlenhydrate, Fette, Proteine

  • Kohlenhydrate: Zucker, Stärke — Energie
  • Fette: Energie, Speicher
  • Proteine: Baustoffe für Muskeln, Enzyme
  • Bausteine: Glucose, Aminosäuren, Glycerin + Fettsäuren
1 g Fett ≈ 37 kJ, 1 g KH/Protein ≈ 17 kJ

1.1.2Nährstoffe nachweisen

  • Stärke: Iodlösung → blauschwarz
  • Glucose: Teststreifen → grün
  • Fett: bleibender Fleck auf Papier
  • Protein: Biuret → violett
  • immer mit Blindprobe vergleichen
Nachweis = ob, nicht wie viel

1.1.3Vitamine und Mineralstoffe

  • liefern keine Energie, nur kleine Mengen nötig
  • Vitamin C — Skorbut, Vitamin D — Knochen
  • fettlöslich: A, D, E, K
  • Calcium, Eisen, Iod als Mineralstoffe
Mangel → Mangelkrankheit

Betriebsstoff oder Baustoff?

Kohlenhydrate und Fette sind vor allem Betriebsstoffe, Proteine vor allem Baustoffe. Energie liefern alle drei.

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Die Verdauung

Große Nährstoffe werden in Bausteine zerlegt und im Dünndarm ins Blut aufgenommen.

1.2.1Der Weg der Nahrung

  • Mund → Speiseröhre → Magen → Dünndarm → Dickdarm → After
  • mechanisch zerkleinern, chemisch zerlegen
  • Magen: Salzsäure, Proteinverdauung beginnt
  • Leber (Galle) und Bauchspeicheldrüse geben Säfte ab
Dünndarm = Hauptort

1.2.2Enzyme als Biokatalysatoren

  • Enzyme sind Proteine
  • beschleunigen Reaktionen, werden nicht verbraucht
  • Amylase, Pepsin, Lipase (-ase)
  • Kälte bremst, Hitze zerstört
Optimum bei 37 °C

1.2.3Das Schlüssel-Schloss-Prinzip

  • aktives Zentrum mit bestimmter Form
  • nur passendes Substrat wird gebunden
  • Enzym-Substrat-Komplex → Produkte
  • Substrat- und Wirkungsspezifität
Enzym = Schloss, Substrat = Schlüssel

1.2.4Oberfläche im Dünndarm

  • Ringfalten, Darmzotten, Mikrovilli
  • Kapillaren und Lymphgefäß in jeder Zotte
  • kurzer Weg: eine Zellschicht
  • Prinzip der Oberflächenvergrößerung
3 · 10 · 20 = 600-fach

Galle ist kein Enzym

Die Galle aus der Leber verteilt Fett in feine Tröpfchen. Zerlegt wird es erst von der Lipase der Bauchspeicheldrüse.

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Energie für die Zellen

In den Mitochondrien wird die Energie der Glucose frei; der Tagesbedarf hängt von Masse und Bewegung ab.

1.3.1Die Zellatmung

  • in den Mitochondrien fast aller Zellen
  • Glucose aus dem Darm, Sauerstoff aus der Lunge
  • Produkte: Kohlenstoffdioxid und Wasser
  • Energie für Bewegung und Wärme
Glucose + Sauerstoff → CO₂ + Wasser (+ Energie)

1.3.2Wie viel Energie brauchst du?

  • Grundumsatz: in völliger Ruhe
  • Faustregel 4,2 kJ je kg und Stunde
  • Leistungsumsatz: für Bewegung
  • Energiebilanz: Überschuss → Fett
Gesamtumsatz = Grundumsatz + Leistungsumsatz

Atmung ≠ Zellatmung

Die Lungenatmung holt Sauerstoff ins Blut und gibt Kohlenstoffdioxid ab. Verbraucht bzw. gebildet werden diese Gase bei der Zellatmung in den Zellen.

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Die Regeln, an denen die Punkte hängen

Diese Punkte kosten in der Klassenarbeit am häufigsten Punkte — und lassen sich leicht vermeiden.

Regel 1 — Fachbegriffe exakt

Substrat ist nicht Enzym, Galle ist kein Enzym, Zellatmung ist nicht Lungenatmung. Jeder Begriff hat seinen festen Platz.

Regel 2 — Bau und Aufgabe verbinden

Nicht nur „Darmzotten“ nennen, sondern die Aufgabe dazu: „vergrößern die Oberfläche, damit die Bausteine schnell ins Blut gelangen“.

Regel 3 — Versuche mit Kontrolle

Nur einen Faktor ändern, eine Blindprobe oder einen Kontrollansatz mitführen, Ergebnisse vergleichen.

Regel 4 — Rechnen mit Einheit

Energie in kJ, Faktor 17 bzw. 37 kJ je g, Grundumsatz pro Stunde mal 24 — und am Ende die Einheit hinschreiben.

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