Drei einfache Regeln führen dich sicher durch jede Eröffnung — ganz ohne Auswendiglernen.
Die ersten Züge einer Partie nennt man die Eröffnung. Du musst keine Züge auswendig lernen — es reichen drei einfache Grundregeln. Wer sie befolgt, hat fast immer eine gesunde Stellung.
Die vier mittleren Felder (d4, e4, d5, e5) sind das Zentrum. Stell hier früh einen Bauern hin (z. B. e4 oder d4). Vom Zentrum aus erreichen deine Figuren das ganze Brett — du hast mehr Raum.
Hol deine Springer und Läufer ins Spiel — sie sollen nicht auf der Grundreihe verstauben. Hier stehen Springer (f3) und Läufer (c4) aktiv und greifen zur Brettmitte. Faustregel: in jedem Zug eine neue Figur entwickeln.
Sobald der Weg frei ist: rochiere. Der König steht dann sicher in der Ecke hinter seinen Bauern, und der Turm kommt ins Spiel. Ein König in der Brettmitte ist in Gefahr — bring ihn rechtzeitig weg.
„Ich hole sofort die Dame raus und drohe überall Matt.“ — Keine gute Idee: Die frühe Dame wird vom Gegner mit kleinen Figuren angegriffen und herumgejagt. Du verlierst Zeit, statt zu entwickeln. Erst die Leichtfiguren, dann die Dame.
Du bist am Zug (Weiß). Mach einen guten Eröffnungszug. Klicke zuerst die Figur, dann das Zielfeld.
Bring den Springer von g1 auf sein bestes Feld — zur Mitte hin, wo er den Bauern e5 angreift.
Klicke den Springer, dann das Zielfeld.
Stell den Läufer von f1 aktiv auf die lange Diagonale — er soll Richtung Zentrum und auf f7 zielen.
Klicke den Läufer, dann das Zielfeld.