Drei klassische Mattbilder, die in echten Partien immer wieder vorkommen. Wer sie kennt, gewinnt mehr Partien — und vermeidet sie auf der eigenen Seite.
Der schwarze König steht in der Ecke (oder am Rand der 8. Reihe), eingeschlossen von seinen eigenen Bauern. Wenn ein weißer Turm oder die Dame auf die 8. Reihe kommt — Matt! Der König kann nicht nach vorne, weil die Bauern den Weg blockieren.
Das schönste Mattbild im Schach! Der gegnerische König wird komplett von eigenen Figuren umzingelt — er kann auf kein Nachbarfeld ziehen, weil überall eigene Figuren stehen. Dann gibt der weiße Springer Schach — Matt, weil der Springer als einzige Figur nicht blockiert werden kann.
Der gegnerische König ist am Brettrand. Eine eigene Figur (oft Bauer) blockiert das Fluchtfeld zur Brettmitte — die Schwerfigur gibt von der Seite Schach. Da der König weder ans Fluchtfeld kommt (eigene Figur) noch flüchten kann (Schach von der Seite), ist es Matt.
Die einfachste Vorsichtsmaßnahme: Sobald du rochiert hast und die Stellung sich klärt, ziehe einen Bauern vor dem König einen Schritt nach vorn:
Das nennt man „Luft machen“ oder „Notfenster“. Der König kann jetzt notfalls auf h2 (oder h7 für Schwarz) flüchten.
Mattmuster zu erkennen ist Mustererkennung. Je mehr du davon gesehen hast, desto schneller siehst du sie auch in deinen eigenen Partien. Empfehlung: Trainiere täglich 5 – 10 „Matt in 1“ oder „Matt in 2“ Aufgaben. Auf Lichess oder Chess.com gibt es spezielle Filter dafür.