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Probeklausur: Kraft & Vektoren

Vier vollständige Klassenarbeiten zum Thema Kraft & Vektoren — mit Punkteverteilung, gestuften Hinweisen und vollständigem Erwartungshorizont.

Zum NachschlagenZurück zur Übersicht DynamikAlle Unterkapitel von 2.1.1 bis 2.3.3 — Kraftbegriff, Vektoren und die drei newtonschen Gesetze.
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P

Probeklausur

Hier stehen vier vollständige Klassenarbeiten zum gesamten Kapitel 2 — das Vorbereitungsblatt (Teil V) und die drei echten Arbeiten der Kurse 11A, 11C und 11D (Teile A, C und D). Jede Arbeit ist so abgedruckt, wie sie geschrieben wurde: mit der Original-Aufgabenstellung, den Original-Punktzahlen und dem Informationskasten, der auf jedem Deckblatt steht.

Punkteverteilung: Jede Aufgabe trägt ihre Punktzahl als dunkles Abzeichen neben dem AFB-Kennzeichen. Teil V bringt 23 Punkte, Teil A und Teil C je 25 Punkte, Teil D 17 Punkte. Bearbeitungszeit: Für eine dieser Arbeiten steht jeweils eine Unterrichtsstunde zur Verfügung — rechne mit rund zwei Minuten pro Punkt. Hilfsmittel: Taschenrechner und Geodreieck. Eine Formelsammlung brauchst du nicht: Alle benötigten Formeln stehen im Informationskasten unten.

Zu jeder Teilaufgabe gibt es einen Hinweis und einen vollständigen Erwartungshorizont. Öffne den Erwartungshorizont erst, wenn du deine eigene Lösung aufgeschrieben hast — sonst verschenkst du genau die Übung, um die es hier geht.

INFODer Informationskasten auf jeder Klassenarbeit

Runde alle Ergebnisse auf zwei Stellen nach dem Komma. Beantworte alle Aufgaben in Stichpunkten und gib bei allen Rechenaufgaben einen kurzen Rechenweg an.

Für die gleichförmige Bewegung benötigst du die Formel \(s = v \cdot t\) bzw. für die gleichmäßig beschleunigte Bewegung die Formeln \(v = a \cdot t\) und \(s = \tfrac{1}{2} \cdot a \cdot t^2\).

Für die Kraft gilt die Gleichung \(F = m \cdot a\). Die Erdbeschleunigung beträgt \(g = 9{,}81\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2}\).

Dieser Kasten steht wörtlich auf jedem der vier Aufgabenblätter — er ist Teil der Arbeit, nicht nur eine Randnotiz.

V

Teil V — Klassenarbeit Physik: Vorbereitung

23 P

Das Vorbereitungsblatt, das vor der Arbeit ausgeteilt wurde. Fünf Aufgaben: die Tischdecke unter dem Geschirr, drei Rechnungen zu Gewichtskraft und \(F = m \cdot a\), ein Raumschiff mit zwei Kräften, vier Alltagssituationen zum Trägheitsprinzip und die beiden verhakten Federkraftmesser.

V1

Die Tischdecke

AFB II3 P

Leonie zieht eine Tischdecke unter dem Geschirr weg, ohne das Geschirr selbst vom Tisch zu ziehen.

  1. Erkläre mit dem ersten newtonschen Gesetz, wieso das Geschirr auf dem Tisch liegen bleibt.
Hinweis
Frage dich, welche Kraft überhaupt auf das Geschirr wirken könnte, während die Decke darunter wegrutscht — und wie groß sie ist. Das erste newtonsche Gesetz sagt: Ohne ausreichende äußere Kraft ändert sich der Bewegungszustand nicht.Genau deshalb muss man die Decke schnell wegziehen: Je kürzer die Reibung wirkt, desto weniger Zeit hat sie, das Geschirr merklich zu beschleunigen.
Erwartungshorizont

Wenn Leonie die Tischdecke schnell und gleichmäßig unter dem Geschirr wegzieht, bleibt das Geschirr aufgrund seiner Trägheit nahezu unbewegt auf dem Tisch liegen. Die Reibung zwischen Geschirr und Tischdecke reicht nicht aus, um eine signifikante äußere Kraft auf das Geschirr auszuüben.

Dies ist auf das erste newtonsche Gesetz zurückzuführen (Trägheitsprinzip): Ein Körper bleibt in Ruhe oder in geradlinig-gleichförmiger Bewegung, solange keine ausreichende resultierende Kraft auf ihn wirkt.

V2

Drei Rechnungen

AFB II3 + 3 + 3 = 9 P
  1. Du stehst auf dem Mond auf einer gewöhnlichen Badezimmerwaage. Berechne, was die Waage anzeigt, wenn du eine Masse von \(100\,\mathrm{kg}\) hast. (Hinweis: \(6 \cdot g_{\text{Mond}} = g_{\text{Erde}}\))
  2. Ein Transporter der Masse \(2100\,\mathrm{kg}\) fährt bergauf. Der Motor erzeugt eine nach vorne gerichtete Kraft von \(2000\,\mathrm{N}\). Die rückwärtsgerichtete Hangabtriebskraft beträgt \(1200\,\mathrm{N}\). Bestimme die Beschleunigung des Transporters.
  3. Ein Auto mit einer Masse von \(1200\,\mathrm{kg}\) fährt mit \(50\,\tfrac{\mathrm{km}}{\mathrm{h}}\) und kommt bei einer Vollbremsung in einer Sekunde zum Stillstand. Berechne die dabei wirkende Kraft auf das Auto.
Hinweis zu Aufgabe a)
Auf dem Mond ist die Anziehungskraft nur ein Sechstel so groß wie auf der Erde. Eine Badezimmerwaage misst die Gewichtskraft, rechnet sie aber mit dem irdischen Ortsfaktor in eine Masse um — sie zeigt also ein Sechstel an.
Hinweis zu Aufgabe b)
Zwei Kräfte wirken entlang derselben Wirkungslinie in entgegengesetzte Richtungen. Bilde zuerst die resultierende Kraft, dann erst \(F = m\cdot a\) nach \(a\) umstellen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Rechne \(50\,\tfrac{\mathrm{km}}{\mathrm{h}}\) zuerst in \(\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}\) um (durch 3,6 teilen). Die Beschleunigung bekommst du über \(a = \tfrac{v}{t}\).Physikalisch ist es eine Verzögerung, die Kraft zeigt entgegen der Fahrtrichtung. Der Betrag ist derselbe, deshalb rechnet man hier ohne Vorzeichen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Auf dem Mond ist die Anziehungskraft ca. \(\tfrac{1}{6}\) der Anziehungskraft auf der Erde. Das Gleiche gilt für die Anzeige der Waage:

\[ \tfrac{1}{6}\cdot 100\,\mathrm{kg} = 16{,}67\,\mathrm{kg} \]

Die Waage zeigt also 16,67 kg an — obwohl deine Masse unverändert 100 kg beträgt. Die Waage misst eben nicht die Masse, sondern die Gewichtskraft.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Masse \(m = 2100\,\mathrm{kg}\). Die resultierende Kraft nach oben beträgt

\[ F = 2000\,\mathrm{N} - 1200\,\mathrm{N} = 800\,\mathrm{N} \]

Mit der Formel \(F = m\cdot a\), umgestellt zu \(a = \tfrac{F}{m}\), ergibt sich

\[ a = \frac{800\,\mathrm{N}}{2100\,\mathrm{kg}} = 0{,}38\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Masse \(m = 1200\,\mathrm{kg}\), Geschwindigkeit \(v = 50\,\tfrac{\mathrm{km}}{\mathrm{h}} = 13{,}89\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}\), Bremszeit \(t = 1\,\mathrm{s}\).

Es gilt \(a = \tfrac{v}{t}\), also

\[ a = \frac{13{,}89\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}}{1\,\mathrm{s}} = 13{,}89\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \]

Damit berechnet man die Kraft:

\[ F = m\cdot a = 1200\,\mathrm{kg}\cdot 13{,}89\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} = 16\,666{,}67\,\mathrm{N} \]

Zur Rundung: Der Wert 16 666,67 N entsteht, wenn man mit dem ungerundeten \(v = \tfrac{125}{9}\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}\) weiterrechnet. Setzt man stattdessen die gerundeten 13,89 m/s ein, kommt 16 668 N heraus — beides ist als Lösung richtig.

V3

Das Raumschiff

AFB III4 P

Ein Raumschiff beschleunigt mit \(a = 22\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2}\) in Richtung Nordwesten. Plötzlich wirkt auf das Raumschiff eine Kraft von \(1000\,\mathrm{N}\) nach Osten, sodass es danach genau nach Norden fliegt.

M1Die drei Richtungen an der Kompassrose
NSOW NW a = 22 m/s² (Nordwesten) F₁ = 1000 N (nach Osten) FNeu (nach Norden) Gesucht: die Masse m des Raumschiffs

Die alte Bewegung zeigt nach Nordwesten, die neue Kraft nach Osten — zusammen ergibt sich eine Bewegung genau nach Norden. Die Ost-West-Anteile müssen sich also gerade aufheben.

  1. Berechne die Masse des Raumschiffs.
Hinweis
Schreibe alle drei Kräfte als Vektoren mit Osten als x-Richtung und Norden als y-Richtung. Der resultierende Vektor zeigt genau nach Norden — welchen Wert hat dann seine x-Koordinate?Genau das ist der Trick: „genau nach Norden“ heißt \(F_{\text{Neu}} = (0\mid x)\). Damit liefert die x-Zeile eine Gleichung mit nur einer Unbekannten.
Erwartungshorizont

Die drei Kräfte als Vektoren (x = Osten, y = Norden):

\[ \vec{F_1} = \begin{pmatrix}1000\,\mathrm{N}\\ 0\end{pmatrix} \qquad \vec{F_2} = \begin{pmatrix}-m\cdot 22\\ m\cdot 22\end{pmatrix} \qquad \vec{F}_{\text{Neu}} = \begin{pmatrix}0\\ x\end{pmatrix} \]

Addition der beiden wirkenden Kräfte:

\[ \vec{F_1} + \vec{F_2} = \begin{pmatrix}1000\,\mathrm{N}\\ 0\end{pmatrix} + \begin{pmatrix}-m\cdot 22\\ m\cdot 22\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}0\\ x\end{pmatrix} \]

Aus der x-Zeile folgt:

\[ 1000\,\mathrm{N} + (-m\cdot 22) = 0 \iff 1000\,\mathrm{N} = m \cdot 22\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \quad \big| : 22 \]

\[ m = \frac{1000\,\mathrm{N}}{22\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2}} = \mathbf{45{,}45\,\mathrm{kg}} \]

Zum Ansatz: Die Nordwest-Richtung wird hier durch die Komponenten \((-22 \mid 22)\) beschrieben — gleich großer Anteil nach Westen und nach Norden. Nur die x-Zeile wird gebraucht, weil die y-Zeile die unbekannte Restgröße \(x\) enthält.

V4

Vier Situationen mit dem Trägheitsprinzip

AFB II4 P

Was passiert in den folgenden vier Situationen? Beschreibe das Geschehen und erkläre es jeweils mit dem Trägheitsprinzip.

  1. Du machst eine Vollbremsung auf dem Fahrrad. Beschreibe und erkläre das Phänomen.
  2. Du wirst beim Start einer Achterbahn ruckartig nach vorne beschleunigt. Beschreibe und erkläre das Phänomen.
  3. Du sitzt im Auto und fährst im Kreisverkehr mit (etwas) höherer Geschwindigkeit. Beschreibe und erkläre das Phänomen.
  4. Du versuchst ein liegen gebliebenes Auto anzuschieben. Beschreibe und erkläre das Phänomen.
Hinweis zu Aufgabe a)
Zwei Körper sind beteiligt: das Fahrrad und dein Körper. Auf welchen von beiden wirkt die Bremskraft direkt?
Hinweis zu Aufgabe b)
Vorher war dein Körper in Ruhe. Was möchte er nach dem Trägheitsprinzip beibehalten, während der Wagen schon losfährt?
Hinweis zu Aufgabe c)
Das Trägheitsprinzip spricht von geradliniger gleichförmiger Bewegung. Eine Kurve ist keine Geradlinigkeit — also muss eine Kraft im Spiel sein.Die „Fliehkraft“ ist keine echte Kraft. In Wahrheit drückt die Tür dich nach innen auf die Kreisbahn; dein Körper wollte geradeaus.
Hinweis zu Aufgabe d)
Ein ruhender Körper bleibt in Ruhe, bis eine ausreichende äußere Kraft wirkt. Was sagt das über die Kraft, die du am Anfang aufbringen musst?
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Bei einer Vollbremsung kommt das Fahrrad zum Stillstand, dein Körper jedoch neigt dazu, sich aufgrund seiner Trägheit weiterhin vorwärts zu bewegen. Dein Körper versucht, seinen Bewegungszustand beizubehalten, während das Fahrrad durch die Bremskraft abrupt gestoppt wird. Deshalb wirst du nach vorne über den Lenker gezogen.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Beim ruckartigen Start versucht dein Körper gemäß dem Trägheitsprinzip, in seinem ursprünglichen Ruhezustand zu verbleiben, während die Achterbahn beschleunigt. Deshalb wirst du in den Sitz gedrückt: Die Sitzlehne ist es, die deinen Körper mitnimmt.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Im Kreisverkehr wirkt deine Trägheit gegen die Richtungsänderung: Du wirst nach außen gegen die Tür gedrückt. Dein Körper versucht, sich geradlinig weiterzubewegen, während das Auto eine Kurve fährt. Je höher die Geschwindigkeit, desto stärker fällt der Effekt aus.

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

Beim Anschieben muss eine beträchtliche Anfangskraft aufgebracht werden, um die Trägheit des Autos zu überwinden. Das erste newtonsche Gesetz erklärt, warum das Auto in Ruhe bleibt, bis eine ausreichend große Kraft wirkt: Ohne resultierende äußere Kraft ändert sich der Bewegungszustand nicht. Rollt das Auto erst einmal, genügt deutlich weniger Kraft.

V5

Verhakte Federkraftmesser

AFB I3 P

Du hältst jeweils einen Federkraftmesser mit gleicher Skala in der Hand. Die Endstücke der beiden Federkraftmesser werden miteinander verhakt.

M2Zwei verhakte Federkraftmesser
10 N10 N linker Federkraftmesser rechter Federkraftmesser Egal, wer zieht: Beide Skalen zeigen denselben Wert.

Die Haken greifen ineinander — die beiden Messgeräte bilden ein Kraftpaar nach dem Wechselwirkungsprinzip.

  1. Beschreibe, was passiert, wenn du nur am linken Federkraftmesser ziehst.
  2. Beschreibe, was passiert, wenn du nur am rechten Federkraftmesser ziehst.
  3. Beschreibe, was passiert, wenn du an beiden Federkraftmessern gleichzeitig ziehst.
Hinweis zu Aufgabe a)
Vergleiche die beiden Anzeigen. Kann der rechte Federkraftmesser überhaupt etwas anderes anzeigen als der linke, wenn beide am selben Haken hängen?
Hinweis zu Aufgabe b)
Die Situation ist spiegelbildlich zu a). Ändert sich am Ergebnis etwas, wenn man links und rechts vertauscht?
Hinweis zu Aufgabe c)
Das dritte newtonsche Gesetz macht keinen Unterschied danach, wer zieht — es beschreibt immer beide Kräfte eines Paares.Die Anzeige steigt zwar, wenn beide kräftiger ziehen, aber sie steigt bei beiden Geräten gleich. Ein Unterschied zwischen den Anzeigen ist unmöglich.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Wenn du nur am linken Federkraftmesser ziehst, zeigen beide Federkraftmesser die gleiche Kraft an — gemäß dem Wechselwirkungsprinzip.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Wenn du nur am rechten Federkraftmesser ziehst, zeigen beide Geräte ebenfalls identisch die ausgeübte Kraft an.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Wenn du an beiden Federkraftmessern gleichzeitig ziehst, zeigen beide aufgrund des Wechselwirkungsprinzips ebenfalls dieselbe Kraft an.

Fazit über alle drei Teilaufgaben: Die Anzeige hängt nicht davon ab, wer zieht. Kräfte treten immer paarweise auf — gleich groß und entgegengesetzt gerichtet.

A

Teil A — Klassenarbeit 11A

25 P

Die Arbeit des Kurses 11A. Fünf Aufgaben: Situationen den newtonschen Gesetzen zuordnen, ein Frachtschiff mit 750 Tonnen an zwei Schleppern, zwei Personen mit einer Tasche, ein anfahrender Zug und zum Schluss Peters Idee für einen neuen Autoantrieb.

A1

Situationen zuordnen

AFB I5 P

In der folgenden Tabelle sind verschiedene physikalische Situationen beschrieben.

  1. Nenne das jeweils zutreffende newtonsche Gesetz.
Situationen und die drei newtonschen Gesetze
Nr.SituationNewton'sches Gesetz
1Du machst eine Vollbremsung auf dem Fahrrad. 
2Ein leerer Einkaufswagen lässt sich leichter schieben als ein voller. 
3Eine Rakete startet ins All, indem heiße Luft und Gase mit hoher Geschwindigkeit nach unten ausströmen. 
4Beim Fußball schießt du mit mehr Kraft, damit der Ball schneller fliegt. 
5Beim Abbremsen eines Zuges nach einer schnellen Fahrt werden die Passagiere nach vorne gedrückt. 
Hinweis
Drei Leitfragen helfen dir: Bleibt ein Körper einfach so, wie er war? → 1. Trägheitsprinzip. Spielen Masse, Kraft und Beschleunigung zusammen? → 2. Aktionsprinzip. Gibt es zwei Körper, die sich gegenseitig drücken oder ziehen? → 3. Wechselwirkungsprinzip.Bei Nr. 2 lohnt der genaue Blick: Voll und leer unterscheiden sich in der Masse — und Masse taucht nur im Aktionsprinzip \(F = m\cdot a\) auf.
Erwartungshorizont

(1) Vollbremsung auf dem Fahrrad → 1. Trägheitsprinzip
Dein Körper behält seinen Bewegungszustand bei, während das Rad gestoppt wird.

(2) Leerer Einkaufswagen → 2. Aktionsprinzip
Bei gleicher Kraft ergibt kleinere Masse eine größere Beschleunigung: \(a = \tfrac{F}{m}\).

(3) Rakete → 3. Wechselwirkungsprinzip
Die Rakete drückt Gase nach unten, die Gase drücken die Rakete nach oben.

(4) Fußball mit mehr Kraft → 2. Aktionsprinzip
Größere Kraft bei gleicher Masse bedeutet größere Beschleunigung.

(5) Bremsender Zug → 1. Trägheitsprinzip
Die Passagiere bewegen sich aufgrund ihrer Trägheit weiter, während der Zug langsamer wird.

A2

Das Frachtschiff (750 Tonnen)

AFB II5 P

Ein Frachtschiff mit einer Masse von 750 Tonnen wird von zwei Schleppern zum nächsten Hafen gezogen. Dabei wirkt der erste Schlepper eine Kraft von \(\vec{F_1} = (1100\,\mathrm{N} \mid 1200\,\mathrm{N})\) und der zweite Schlepper eine Kraft von \(\vec{F_2} = (1650\,\mathrm{N} \mid -625\,\mathrm{N})\).

M3Zwei Schlepper ziehen am Bug
m = 750 t F₁ = (1100 N | 1200 N) F₂ = (1650 N | −625 N) FR (gesucht) xy

Beide Schleppkräfte greifen am selben Punkt an. Die gestrichelte Diagonale ist die resultierende Kraft \(\vec{F_R}\), die du in Teilaufgabe b) berechnest.

  1. Berechne den Betrag der Kräfte \(\vec{F_1}\) und \(\vec{F_2}\) der beiden Schlepper.
  2. Berechne die resultierende Kraft \(\vec{F_R}\), mit der das Schiff gezogen wird.
  3. Berechne den Betrag der auf das Schiff wirkenden Kraft.
  4. Berechne die Beschleunigung, mit der das schwere Frachtschiff gezogen wird.
Hinweis zu Aufgabe a)
Der Betrag eines Vektors ist die Länge des Pfeils: \(|\vec{F}| = \sqrt{F_x^2 + F_y^2}\). Das Minuszeichen bei \(-625\,\mathrm{N}\) verschwindet beim Quadrieren.
Hinweis zu Aufgabe b)
Vektoren werden komponentenweise addiert: x zu x, y zu y. Achte bei der y-Komponente auf das Vorzeichen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Gemeint ist der Betrag der resultierenden Kraft aus b) — nicht die Summe der beiden Einzelbeträge aus a).1627,88 N + 1764,40 N wären 3392,28 N — deutlich mehr als das richtige Ergebnis. Beträge darf man nur addieren, wenn die Kräfte in dieselbe Richtung zeigen.
Hinweis zu Aufgabe d)
Erst die Tonnen in Kilogramm umrechnen (1 t = 1000 kg), dann \(F = m\cdot a\) nach \(a\) umstellen. Erwarte eine sehr kleine Zahl.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\[ |\vec{F_1}| = \sqrt{(1100\,\mathrm{N})^2 + (1200\,\mathrm{N})^2} = \sqrt{1\,210\,000 + 1\,440\,000}\ \mathrm{N} = 1627{,}88\,\mathrm{N} \]

\[ |\vec{F_2}| = \sqrt{(1650\,\mathrm{N})^2 + (-625\,\mathrm{N})^2} = \sqrt{2\,722\,500 + 390\,625}\ \mathrm{N} = 1764{,}40\,\mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

\[ \vec{F_R} = \vec{F_1} + \vec{F_2} = \begin{pmatrix}1100\\ 1200\end{pmatrix} + \begin{pmatrix}1650\\ -625\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}2750\\ 575\end{pmatrix}\ \mathrm{N} \]

Also \(\vec{F_R} = (2750\,\mathrm{N} \mid 575\,\mathrm{N})\).

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

\[ |\vec{F_R}| = \sqrt{(2750\,\mathrm{N})^2 + (575\,\mathrm{N})^2} = \sqrt{7\,562\,500 + 330\,625}\ \mathrm{N} = 2809{,}47\,\mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

\(m = 750\,\mathrm{t} = 750\,000\,\mathrm{kg}\)

\[ a = \frac{F}{m} = \frac{2809{,}47\,\mathrm{N}}{750\,000\,\mathrm{kg}} = 0{,}0037\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \]

Die Beschleunigung ist winzig — genau deshalb braucht ein Frachtschiff so lange, bis es in Fahrt kommt.

A3

Zwei Personen tragen eine Tasche (30° und 40°)

AFB III7 P

Zwei unterschiedlich große Personen tragen gemeinsam eine Tasche. Die Person links wendet dabei eine Kraft von \(150\,\mathrm{N}\) auf, die Person rechts wendet eine halb so große Kraft auf. Die beiden Winkel zwischen den Personen betragen \(\alpha = 30^\circ\) und \(\beta = 40^\circ\).

M4Aufbau, Vektorskizze und die Winkelfunktionen
α = 30°β = 40° links: |F₁| = 150 N rechts: |F₂| = 75 N α β F₁ F₂ F₁ + F₂ Zur Erinnerung: sin α = Gegenkathete : Hypotenuse cos α = Ankathete : Hypotenuse tan α = Gegenkathete : Ankathete

Beide Winkel werden von der Senkrechten aus gemessen. Deshalb liefert der Sinus die waagerechte (x-) und der Cosinus die senkrechte (y-)Komponente.

  1. Bestimme die Vektoren \(\vec{F_1}\) und \(\vec{F_2}\).
  2. Bestimme die Gewichtskraft der Tasche als Vektor.
  3. Bestimme den Betrag der Gewichtskraft.
Hinweis zu Aufgabe a)
Beide Winkel sind von der Senkrechten aus gemessen: x-Komponente über \(\sin\), y-Komponente über \(\cos\). \(\vec{F_1}\) zeigt nach links oben — seine x-Komponente ist also negativ.„Halb so groß“ bezieht sich auf den Betrag: \(|\vec{F_2}| = \tfrac{1}{2}\cdot 150\,\mathrm{N} = 75\,\mathrm{N}\), nicht auf die einzelnen Komponenten.
Hinweis zu Aufgabe b)
Die Tasche hängt in Ruhe. Die beiden Tragkräfte zusammen halten genau ihre Gewichtskraft im Gleichgewicht — addiere also komponentenweise.
Hinweis zu Aufgabe c)
Pythagoras auf das Ergebnis aus b): \(|\vec{F_G}| = \sqrt{F_x^2 + F_y^2}\).
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Linke Person \((|\vec{F_1}| = 150\,\mathrm{N},\ \alpha = 30^\circ)\):

\[ \sin(30^\circ)\cdot 150\,\mathrm{N} = 75\,\mathrm{N} \qquad \cos(30^\circ)\cdot 150\,\mathrm{N} = 129{,}90\,\mathrm{N} \]

\[ \vec{F_1} = (-75\,\mathrm{N} \mid 129{,}90\,\mathrm{N}) \]

Rechte Person \((|\vec{F_2}| = \tfrac{1}{2}\cdot 150\,\mathrm{N} = 75\,\mathrm{N},\ \beta = 40^\circ)\):

\[ \sin(40^\circ)\cdot 75\,\mathrm{N} = 48{,}21\,\mathrm{N} \qquad \cos(40^\circ)\cdot 75\,\mathrm{N} = 57{,}45\,\mathrm{N} \]

\[ \vec{F_2} = (48{,}21\,\mathrm{N} \mid 57{,}45\,\mathrm{N}) \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

\[ \vec{F_1} + \vec{F_2} = \begin{pmatrix}-75\\ 129{,}90\end{pmatrix} + \begin{pmatrix}48{,}21\\ 57{,}45\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}-26{,}79\\ 187{,}35\end{pmatrix}\ \mathrm{N} \]

Also \(\vec{F_G} = (-26{,}79\,\mathrm{N} \mid 187{,}35\,\mathrm{N})\).

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

\[ |\vec{F_G}| = \sqrt{(-26{,}79\,\mathrm{N})^2 + (187{,}35\,\mathrm{N})^2} = 189{,}26\,\mathrm{N} \]

Kontrolle: Rechnet man ohne Zwischenrundung, ergibt sich \(187{,}36\,\mathrm{N}\) für die y-Komponente und ebenfalls \(189{,}26\,\mathrm{N}\) für den Betrag.

A4

Der anfahrende Zug

AFB II4 P

Ein Zug mit einer Masse von \(400\,\mathrm{t}\) fährt aus dem Stand los und erreicht nach einer bestimmten Zeit \(t\) eine Geschwindigkeit von \(10\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}\). Dabei hat er \(150\,\mathrm{m}\) zurückgelegt.

  1. Berechne die Kraft beim Anfahren des Zuges.
Hinweis
Weder \(t\) noch \(a\) sind gegeben — du hast zwei Unbekannte und zwei Formeln. Setze \(a = \tfrac{v}{t}\) in \(s = \tfrac{1}{2}\cdot a\cdot t^2\) ein; dabei kürzt sich ein \(t\) weg.Es entsteht \(s = \tfrac{1}{2}\cdot v\cdot t\) — also der halbe Weg, den ein Zug mit konstanter Endgeschwindigkeit zurücklegen würde. Das ist der Standardtrick für alle Aufgaben dieses Typs.
Erwartungshorizont

1. Zeit bestimmen. Aus \(v = a\cdot t\) folgt \(a = \tfrac{v}{t}\). Eingesetzt in die Weg-Zeit-Formel:

\[ s = \tfrac{1}{2}\cdot a \cdot t^2 = \tfrac{1}{2}\cdot \frac{v}{t}\cdot t^2 = \tfrac{1}{2}\cdot v \cdot t \]

\[ t = \frac{2s}{v} = \frac{2\cdot 150\,\mathrm{m}}{10\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}} = \frac{300\,\mathrm{m}}{10\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}} = \mathbf{30\,\mathrm{s}} \]

2. Beschleunigung bestimmen.

\[ a = \frac{v}{t} = \frac{10\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}}{30\,\mathrm{s}} = 0{,}33\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \quad (\text{periodisch } 0{,}\overline{3}) \]

3. Kraft berechnen. \(m = 400\,\mathrm{t} = 400\,000\,\mathrm{kg}\)

\[ F = m\cdot a = 400\,000\,\mathrm{kg} \cdot 0{,}33\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} = \mathbf{132\,000\,\mathrm{N}} \]

Zur Rundung: Der Wert 132 000 N entsteht, weil laut Informationskasten auf zwei Nachkommastellen gerundet wird und \(a = 0{,}33\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2}\) eingesetzt wird. Rechnet man mit dem exakten \(a = \tfrac{1}{3}\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2}\) durch, ergibt sich \(133\,333{,}33\,\mathrm{N}\). Beide Wege sind nachvollziehbar — entscheidend ist, dass du den Rechenweg angibst.

A5

Peters Autoantrieb

AFB III4 P

Peter hat eine geniale Idee für einen neuen Autoantrieb entwickelt: Er montiert einen Ausleger auf das Autodach, an dessen Ende ein starker Magnet vor dem Auto hängt. Der Magnet soll das Auto nach vorne ziehen.

M5Peters Konstruktion
System: Auto + Ausleger + Magnet Ausleger Magnet Magnet zieht das Auto nach vorne Auto zieht den Magneten nach hinten

Der Magnet hängt am Ausleger, der Ausleger sitzt auf dem Auto — alles ist fest miteinander verbunden. Beide Kräfte liegen damit innerhalb der gestrichelten Systemgrenze.

  1. Entscheide, ob ein solcher Autoantrieb funktionieren kann oder nicht.
  2. Begründe deine Antwort mit den newtonschen Gesetzen.
Hinweis zu Aufgabe a)
Zeichne gedanklich eine Grenze um alles, was fest zusammenhängt: Auto, Ausleger und Magnet. Bleibt dann noch eine Kraft übrig, die von außerhalb dieser Grenze wirkt?
Hinweis zu Aufgabe b)
Du brauchst zwei Gesetze: erst das Wechselwirkungsprinzip für das Kräftepaar Magnet–Auto, dann das Trägheitsprinzip für die Folgerung.Vergleiche mit dem Rasensprenger und dem Pferd vor der Kutsche aus 2.3.3: Auch dort entscheidet die Frage, welche Kräfte die Systemgrenze kreuzen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Der Antrieb funktioniert nicht. Magnet, Ausleger und Auto bilden ein einziges System — sie sind fest miteinander verbunden und können sich nicht selbst in Bewegung setzen.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Wechselwirkungsprinzip (3. newtonsches Gesetz). Der Magnet zieht das Auto nach vorne. Nach dem Wechselwirkungsprinzip zieht das Auto den Magneten mit einer gleich großen, entgegengesetzt gerichteten Kraft nach hinten. Beide Kräfte greifen zwar an verschiedenen Körpern an, diese Körper sind aber fest miteinander verbunden.

Von außen betrachtet wirkt auf das Gesamtsystem also keine resultierende Kraft.

Trägheitsprinzip (1. newtonsches Gesetz). Ohne resultierende äußere Kraft ändert sich der Bewegungszustand nicht: Das Auto bleibt stehen.

Was ein echter Antrieb braucht. Ein Antrieb braucht immer eine Kraft von einem Körper außerhalb des Systems. Beim echten Auto liefert sie die Straße: Die Reifen drücken nach hinten gegen den Asphalt, der Asphalt drückt die Reifen nach vorne. Vergleiche den Rasensprenger und das Pferd mit der Kutsche aus Kapitel 2.3.3.

C

Teil C — Klassenarbeit 11C

25 P

Die Arbeit des Kurses 11C. Sie ist genauso aufgebaut wie Teil A, arbeitet aber mit anderen Zahlen: ein Frachtschiff mit 500 Tonnen, die Winkel 25° und 45° bei der Tasche, ein beschleunigendes Motorrad statt des Zuges — und zum Schluss die berühmten Fliegen im Glas.

C1

Situationen zuordnen

AFB I5 P

In der folgenden Tabelle sind verschiedene physikalische Situationen beschrieben.

  1. Nenne das jeweils zutreffende newtonsche Gesetz.
Situationen und die drei newtonschen Gesetze
Nr.SituationNewton'sches Gesetz
1Du springst aus einem fahrenden Bus und musst nach dem Absprung noch einige Schritte laufen, um nicht zu stürzen. 
2Wenn du auf Eis läufst und dich mit mehr Kraft abstößt, beschleunigst du stärker. 
3Ein Astronaut auf der ISS stößt sich von einer Wand ab und schwebt in die entgegengesetzte Richtung. 
4Ein alter Zug und ein moderner Sportwagen besitzen beide einen Motor mit gleicher Leistung. Dennoch beschleunigt der Sportwagen schneller. 
5Ein Ball liegt auf dem Boden und bewegt sich erst, wenn eine äußere Kraft auf den Ball wirkt. 
Hinweis
Achte bei Nr. 4 darauf, was sich zwischen Zug und Sportwagen unterscheidet: nicht die Kraft, sondern die Masse. Und bei Nr. 3 sind zwei Körper beteiligt, die sich gegenseitig drücken.Nr. 1 und Nr. 5 sind die beiden Gesichter des Trägheitsprinzips: Beharren in der Bewegung (Bus) und Beharren in der Ruhe (Ball).
Erwartungshorizont

(1) Absprung aus dem fahrenden Bus → Trägheitsprinzip
Dein Körper hat noch die Geschwindigkeit des Busses und behält sie bei.

(2) Kräftiger Abstoß auf dem Eis → Aktionsprinzip
Größere Kraft bei gleicher Masse bedeutet größere Beschleunigung: \(a = \tfrac{F}{m}\).

(3) Astronaut stoßt sich von der Wand ab → Wechselwirkungsprinzip
Er drückt die Wand, die Wand drückt ihn gleich stark zurück.

(4) Zug und Sportwagen bei gleicher Leistung → Aktionsprinzip
Bei gleicher Kraft gilt: je größer die Masse, desto kleiner die Beschleunigung.

(5) Ball auf dem Boden → Trägheitsprinzip
Ein ruhender Körper bleibt in Ruhe, solange keine resultierende äußere Kraft wirkt.

C2

Das Frachtschiff (500 Tonnen)

AFB II5 P

Ein Frachtschiff mit einer Masse von 500 Tonnen wird von zwei Schleppern zum nächsten Hafen gezogen. Dabei wirkt der erste Schlepper eine Kraft von \(\vec{F_1} = (1100\,\mathrm{N} \mid 700\,\mathrm{N})\) und der zweite Schlepper eine Kraft von \(\vec{F_2} = (1500\,\mathrm{N} \mid -500\,\mathrm{N})\). Der Aufbau ist derselbe wie in M3 bei Aufgabe A2.

  1. Berechne den Betrag der Kräfte \(\vec{F_1}\) und \(\vec{F_2}\) der beiden Schlepper.
  2. Berechne die resultierende Kraft \(\vec{F_R}\), mit der das Schiff gezogen wird.
  3. Berechne den Betrag der auf das Schiff wirkenden Kraft.
  4. Berechne die Beschleunigung, mit der das schwere Frachtschiff gezogen wird.
Hinweis zu Aufgabe a)
\(|\vec{F}| = \sqrt{F_x^2 + F_y^2}\). Beim Quadrieren wird auch \(-500\,\mathrm{N}\) positiv.
Hinweis zu Aufgabe b)
Komponentenweise addieren. Die y-Komponenten haben verschiedene Vorzeichen — sie heben sich größtenteils auf.
Hinweis zu Aufgabe c)
Nimm den Vektor aus b), nicht die Beträge aus a).Weil die y-Anteile sich fast aufheben, liegt \(|\vec{F_R}|\) hier nur knapp über der x-Komponente von 2600 N.
Hinweis zu Aufgabe d)
\(500\,\mathrm{t} = 500\,000\,\mathrm{kg}\), dann \(a = \tfrac{F}{m}\).
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\[ |\vec{F_1}| = \sqrt{(1100\,\mathrm{N})^2 + (700\,\mathrm{N})^2} = 1303{,}84\,\mathrm{N} \]

\[ |\vec{F_2}| = \sqrt{(1500\,\mathrm{N})^2 + (-500\,\mathrm{N})^2} = 1581{,}14\,\mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

\[ \vec{F_R} = \begin{pmatrix}1100\\ 700\end{pmatrix} + \begin{pmatrix}1500\\ -500\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}2600\\ 200\end{pmatrix}\ \mathrm{N} \]

Also \(\vec{F_R} = (2600\,\mathrm{N} \mid 200\,\mathrm{N})\).

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

\[ |\vec{F_R}| = \sqrt{(2600\,\mathrm{N})^2 + (200\,\mathrm{N})^2} = 2607{,}68\,\mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

\(m = 500\,\mathrm{t} = 500\,000\,\mathrm{kg}\)

\[ a = \frac{2607{,}68\,\mathrm{N}}{500\,000\,\mathrm{kg}} = 0{,}0052\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \]

C3

Zwei Personen tragen eine Tasche (25° und 45°)

AFB III7 P

Zwei unterschiedlich große Personen tragen gemeinsam eine Tasche. Die Person links wendet eine Kraft von \(150\,\mathrm{N}\) auf, die Person rechts eine halb so große Kraft. Diesmal betragen die beiden Winkel \(\alpha = 25^\circ\) und \(\beta = 45^\circ\). Der Aufbau ist derselbe wie in M4 bei Aufgabe A3.

  1. Bestimme die Vektoren \(\vec{F_1}\) und \(\vec{F_2}\).
  2. Bestimme die Gewichtskraft der Tasche als Vektor.
  3. Bestimme den Betrag der Gewichtskraft.
Hinweis zu Aufgabe a)
Die Winkel werden von der Senkrechten aus gemessen: \(F_x = \sin\cdot|\vec F|\), \(F_y = \cos\cdot|\vec F|\). \(\vec{F_1}\) zeigt nach links oben, also negatives \(x\).
Hinweis zu Aufgabe b)
Bei \(\beta = 45^\circ\) sind \(\sin\) und \(\cos\) gleich groß — die beiden Komponenten von \(\vec{F_2}\) müssen also identisch sein. Eine gute Selbstkontrolle.
Hinweis zu Aufgabe c)
Pythagoras auf das Ergebnis aus b).Interessant: Der Betrag stimmt mit dem aus Aufgabe A3 überein, obwohl beide Winkel anders sind. Der Grund ist, dass \(\alpha + \beta = 70^\circ\) in beiden Fällen gleich bleibt.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Linke Person \((150\,\mathrm{N},\ \alpha = 25^\circ)\):

\[ \sin(25^\circ)\cdot 150\,\mathrm{N} = 63{,}39\,\mathrm{N} \qquad \cos(25^\circ)\cdot 150\,\mathrm{N} = 135{,}95\,\mathrm{N} \]

\[ \vec{F_1} = (-63{,}39\,\mathrm{N} \mid 135{,}95\,\mathrm{N}) \]

Rechte Person \((75\,\mathrm{N},\ \beta = 45^\circ)\):

\[ \sin(45^\circ)\cdot 75\,\mathrm{N} = 53{,}03\,\mathrm{N} \qquad \cos(45^\circ)\cdot 75\,\mathrm{N} = 53{,}03\,\mathrm{N} \]

\[ \vec{F_2} = (53{,}03\,\mathrm{N} \mid 53{,}03\,\mathrm{N}) \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

\[ \vec{F_1} + \vec{F_2} = \begin{pmatrix}-63{,}39\\ 135{,}95\end{pmatrix} + \begin{pmatrix}53{,}03\\ 53{,}03\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}-10{,}36\\ 188{,}98\end{pmatrix}\ \mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

\[ |\vec{F_G}| = \sqrt{(-10{,}36\,\mathrm{N})^2 + (188{,}98\,\mathrm{N})^2} = 189{,}26\,\mathrm{N} \]

C4

Das beschleunigende Motorrad

AFB II4 P

Ein Motorrad mit einer Masse von \(0{,}7\,\mathrm{t}\) beschleunigt aus dem Stand. Nach \(62{,}5\,\mathrm{m}\) hat das Motorrad eine Geschwindigkeit von \(25\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}\) erreicht.

  1. Berechne die durch das Motorrad wirkende Kraft \(F\).
Hinweis
Derselbe Weg wie beim Zug in Aufgabe A4: erst \(s = \tfrac{1}{2}\cdot v\cdot t\) nach \(t\) umstellen, dann \(a = \tfrac{v}{t}\), dann \(F = m\cdot a\). Vergiss die Umrechnung \(0{,}7\,\mathrm{t} = 700\,\mathrm{kg}\) nicht.Hier gehen alle Zwischenergebnisse glatt auf — ein gutes Zeichen, dass der Rechenweg stimmt.
Erwartungshorizont

1. Zeit bestimmen. Aus \(s = \tfrac{1}{2}\cdot a\cdot t^2\) und \(a = \tfrac{v}{t}\) folgt \(s = \tfrac{1}{2}\cdot v\cdot t\), also

\[ t = \frac{2s}{v} = \frac{2\cdot 62{,}5\,\mathrm{m}}{25\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}} = \frac{125\,\mathrm{m}}{25\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}} = 5\,\mathrm{s} \]

2. Beschleunigung bestimmen.

\[ a = \frac{v}{t} = \frac{25\,\tfrac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}}}{5\,\mathrm{s}} = 5\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \]

3. Kraft berechnen. \(m = 0{,}7\,\mathrm{t} = 700\,\mathrm{kg}\)

\[ F = m\cdot a = 700\,\mathrm{kg}\cdot 5\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} = \mathbf{3500\,\mathrm{N}} \]

C5

Fliegen im Glas

AFB III4 P

Ein Schwarm Fliegen befindet sich in einem verschlossenen Glas. Du stellst das Glas auf eine Waage. Drei Vermutungen stehen zur Auswahl — die Waage zeigt das größte Gewicht an, …

  • Vermutung a) … wenn die Fliegen sich auf dem Boden befinden.
  • Vermutung b) … wenn die Fliegen im Glas herumfliegen.
  • Vermutung c) … unabhängig davon, ob die Fliegen auf dem Boden sind oder im Glas herumfliegen.
  1. Entscheide, welche der drei Vermutungen korrekt ist.
  2. Begründe deine Behauptung mit einem der newtonschen Gesetze.
Hinweis zu Aufgabe a)
Das Glas ist verschlossen — nichts kommt hinein, nichts geht hinaus. Überlege, ob eine Fliege überhaupt „leichter werden“ kann, ohne dass etwas das System verlässt.
Hinweis zu Aufgabe b)
Wovon stützt sich eine fliegende Fliege ab? Sie schlägt mit den Flügeln auf die Luft — und die Luft ist mit im Glas.Die Fliege drückt Luft nach unten, die Luft drückt die Fliege nach oben (Wechselwirkungsprinzip). Die nach unten strömende Luft trifft irgendwann den Glasboden und gibt die Kraft dort ab.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Richtig ist c): Die Waage zeigt immer dasselbe Gewicht an — unabhängig davon, ob die Fliegen auf dem Boden sitzen oder im Glas herumfliegen.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Begründung mit dem Wechselwirkungsprinzip (3. newtonsches Gesetz):

Damit eine Fliege in der Luft bleibt, drückt sie mit den Flügeln Luft nach unten. Die Luft drückt nach dem Wechselwirkungsprinzip mit derselben Kraft zurück und trägt die Fliege.

Die nach unten beschleunigte Luft gibt diese Kraft am Glasboden wieder ab. Das geschlossene System aus Glas, Luft und Fliegen wiegt deshalb immer gleich viel.

Kurz gesagt: Die Gewichtskraft der Fliegen verschwindet nicht, sie wird nur über die Luft an den Glasboden weitergereicht.

D

Teil D — Klassenarbeit 11D

17 P

Die kürzeste der vier Arbeiten mit nur drei Aufgaben. Die Zuordnungsaufgabe kommt hier mit Bildern, das Frachtschiff wiegt 600 Tonnen und bei der Tasche gelten die Winkel 20° und 35°.

D1

Situationen zuordnen — mit Bildern

AFB I5 P

In der folgenden Tabelle sind verschiedene physikalische Situationen beschrieben und abgebildet.

  1. Nenne das jeweils zutreffende newtonsche Gesetz.
Situationen, Darstellung und die drei newtonschen Gesetze
Nr.SituationBild / DarstellungNewton'sches Gesetz
1 Du ziehst eine Tischdecke mit einem schnellen Ruck unter dem Geschirr weg, ohne dass das Geschirr selbst vom Tisch fällt.  
2 Beim Fahrradfahren trittst du stärker in die Pedale, um schneller zu beschleunigen.  
3 Du hältst zwei verhakte Federkraftmesser in der Hand. Dann ziehst du abwechselnd nur am linken, nur am rechten und dann an beiden gleichzeitig. 10 N10 N gleiche Anzeige  
4 Wenn du einen schweren Koffer ziehst, braucht es mehr Kraft, um ihn zu beschleunigen, als bei einem leichten Koffer.  
5 Du wirst beim Start einer Achterbahn ruckartig nach vorne beschleunigt.  
Hinweis
Zwei dieser fünf Situationen kennst du bereits aus Teil V: die Tischdecke (V1) und die verhakten Federkraftmesser (V5). Nutze die Bilder als zusätzliche Spur — bei Nr. 3 zeigen beide Geräte denselben Wert, bei Nr. 4 unterscheiden sich die Koffer nur in der Masse.
Erwartungshorizont

(1) Tischdecke unter dem Geschirr wegziehen → Trägheitsprinzip
Das Geschirr behält seinen Ruhezustand, weil die Reibung zu kurz und zu schwach wirkt.

(2) Stärker in die Pedale treten → Aktionsprinzip
Größere Kraft bei gleicher Masse ergibt größere Beschleunigung: \(a = \tfrac{F}{m}\).

(3) Verhakte Federkraftmesser → Wechselwirkungsprinzip
Beide zeigen stets denselben Wert an, egal wer zieht.

(4) Schwerer und leichter Koffer → Aktionsprinzip
Bei größerer Masse braucht man für dieselbe Beschleunigung eine größere Kraft.

(5) Ruckartiger Start der Achterbahn → Trägheitsprinzip
Dein Körper verharrt in Ruhe, während der Wagen schon beschleunigt.

D2

Das Frachtschiff (600 Tonnen)

AFB II5 P

Ein Frachtschiff mit einer Masse von 600 Tonnen wird von zwei Schleppern zum nächsten Hafen gezogen. Dabei wirkt der erste Schlepper eine Kraft von \(\vec{F_1} = (1500\,\mathrm{N} \mid 1700\,\mathrm{N})\) und der zweite Schlepper eine Kraft von \(\vec{F_2} = (1100\,\mathrm{N} \mid -900\,\mathrm{N})\). Der Aufbau ist derselbe wie in M3 bei Aufgabe A2.

  1. Berechne den Betrag der Kräfte \(\vec{F_1}\) und \(\vec{F_2}\) der beiden Schlepper.
  2. Berechne die resultierende Kraft \(\vec{F_R}\), mit der das Schiff gezogen wird.
  3. Berechne den Betrag der auf das Schiff wirkenden Kraft.
  4. Berechne die Beschleunigung, mit der das schwere Frachtschiff gezogen wird.
Hinweis zu Aufgabe a)
\(|\vec{F}| = \sqrt{F_x^2 + F_y^2}\) — zweimal Pythagoras.
Hinweis zu Aufgabe b)
Komponentenweise addieren, Vorzeichen beachten: \(1700 + (-900)\).
Hinweis zu Aufgabe c)
Wieder Pythagoras — diesmal auf den Vektor aus b).Kontrolle: \(|\vec{F_R}|\) muss zwischen dem größeren Einzelbetrag (2267,16 N) und der Summe beider Beträge (3688,42 N) liegen. 2720,29 N passt.
Hinweis zu Aufgabe d)
\(600\,\mathrm{t} = 600\,000\,\mathrm{kg}\), dann \(a = \tfrac{F}{m}\).
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\[ |\vec{F_1}| = \sqrt{(1500\,\mathrm{N})^2 + (1700\,\mathrm{N})^2} = 2267{,}16\,\mathrm{N} \]

\[ |\vec{F_2}| = \sqrt{(1100\,\mathrm{N})^2 + (-900\,\mathrm{N})^2} = 1421{,}27\,\mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

\[ \vec{F_R} = \begin{pmatrix}1500\\ 1700\end{pmatrix} + \begin{pmatrix}1100\\ -900\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}2600\\ 800\end{pmatrix}\ \mathrm{N} \]

Also \(\vec{F_R} = (2600\,\mathrm{N} \mid 800\,\mathrm{N})\).

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

\[ |\vec{F_R}| = \sqrt{(2600\,\mathrm{N})^2 + (800\,\mathrm{N})^2} = 2720{,}29\,\mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe d)

\(m = 600\,\mathrm{t} = 600\,000\,\mathrm{kg}\)

\[ a = \frac{2720{,}29\,\mathrm{N}}{600\,000\,\mathrm{kg}} = 0{,}0045\,\frac{\mathrm{m}}{\mathrm{s}^2} \]

D3

Zwei Personen tragen eine Tasche (20° und 35°)

AFB III7 P

Zwei unterschiedlich große Personen tragen gemeinsam eine Tasche. Die Person links wendet eine Kraft von \(150\,\mathrm{N}\) auf, die Person rechts eine halb so große Kraft. Die beiden Winkel betragen hier \(\alpha = 20^\circ\) und \(\beta = 35^\circ\). Der Aufbau ist derselbe wie in M4 bei Aufgabe A3.

  1. Bestimme die Vektoren \(\vec{F_1}\) und \(\vec{F_2}\).
  2. Bestimme die Gewichtskraft der Tasche als Vektor.
  3. Bestimme den Betrag der Gewichtskraft.
Hinweis zu Aufgabe a)
Sinus liefert die waagerechte, Cosinus die senkrechte Komponente — beide Winkel sind von der Senkrechten aus gemessen. \(\vec{F_1}\) zeigt nach links, also negatives \(x\).
Hinweis zu Aufgabe b)
Komponentenweise addieren. Die x-Anteile heben sich hier fast auf, weil beide Personen ungefähr gleich stark nach innen ziehen.
Hinweis zu Aufgabe c)
Pythagoras auf das Ergebnis aus b).Weil die x-Komponente mit \(-8{,}28\,\mathrm{N}\) so klein ist, liegt der Betrag nur knapp über der y-Komponente von 202,39 N.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Linke Person \((150\,\mathrm{N},\ \alpha = 20^\circ)\):

\[ \sin(20^\circ)\cdot 150\,\mathrm{N} = 51{,}30\,\mathrm{N} \qquad \cos(20^\circ)\cdot 150\,\mathrm{N} = 140{,}95\,\mathrm{N} \]

\[ \vec{F_1} = (-51{,}30\,\mathrm{N} \mid 140{,}95\,\mathrm{N}) \]

Rechte Person \((|\vec{F_2}| = 75\,\mathrm{N},\ \beta = 35^\circ)\):

\[ \sin(35^\circ)\cdot 75\,\mathrm{N} = 43{,}02\,\mathrm{N} \qquad \cos(35^\circ)\cdot 75\,\mathrm{N} = 61{,}44\,\mathrm{N} \]

\[ \vec{F_2} = (43{,}02\,\mathrm{N} \mid 61{,}44\,\mathrm{N}) \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

\[ \vec{F_G} = \vec{F_1} + \vec{F_2} = \begin{pmatrix}-51{,}30\\ 140{,}95\end{pmatrix} + \begin{pmatrix}43{,}02\\ 61{,}44\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}-8{,}28\\ 202{,}39\end{pmatrix}\ \mathrm{N} \]

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

\[ |\vec{F_G}| = \sqrt{(-8{,}28\,\mathrm{N})^2 + (202{,}39\,\mathrm{N})^2} = \mathbf{202{,}56\,\mathrm{N}} \]

Σ

Punkteverteilung

Die vier Arbeiten im Überblick
TeilKlassenarbeitAufgabenGesamtpunkte
VVorbereitungV1 – V523 P
AKlassenarbeit 11AA1 – A525 P
CKlassenarbeit 11CC1 – C525 P
DKlassenarbeit 11DD1 – D317 P

In einer echten Klassenarbeit wird immer nur einer dieser vier Teile geschrieben — nicht alle vier zusammen. Dafür steht jeweils eine Unterrichtsstunde zur Verfügung. Wenn du üben willst, nimm dir also einen Teil vor, stell dir den Wecker und rechne ihn ohne Lösungen durch. Erst danach die Erwartungshorizonte aufklappen und dir selbst Punkte geben: Bei rund 90 % der Punkte ist es eine Eins, bei rund der Hälfte reicht es noch für eine Vier.