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Steckbrief: Der Majak-Unfall von Kyschtym

Mit diesem Steckbrief bereitest du deine Präsentation zum Thema Der Majak-Unfall vor. Fülle die Felder beim Recherchieren aus – am besten ausgedruckt oder in dein Heft übertragen. Schreibe zu jeder Zahl dazu, woher sie stammt.

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1 Steckbrief zum Ausfüllen

Die Anlage

Was war Majak, und wozu wurde es gebaut?
Warum war die Stadt Osjorsk geheim?
Wie ging Majak mit flüssigem Abfall um (Tetscha, Karatschai-See)?

Die Explosion

Was geschah am 29. September 1957 – und warum war es keine Kernexplosion?
Wie viel Radioaktivität wurde freigesetzt, und wie viel davon weit verteilt?
Was ist die Osturalspur?

Folgen

Wie viele Menschen wurden umgesiedelt, und wie lief das ab?
Welcher Stoff belastete die Böden langfristig?
Was weiß man über die Gesundheit der Betroffenen?

Schweigen und heute

Wie lange blieb der Unfall geheim, und wer machte ihn bekannt?
Wie steht Kyschtym im Vergleich zu Tschernobyl und Fukushima?
Meine eigene Frage an die Zuhörer

2 Geprüfte Quellen

Diese Seiten sind seriös und aktuell. Amtliche Stellen und Fachorganisationen zuerst – Wikipedia eignet sich zum Einstieg, Zahlen prüfst du an einer Fachquelle.

3 Tipps fürs Recherchieren

  • Namen klären: Majak ist die Anlage, Osjorsk die Werksstadt, Kyschtym die Kleinstadt, nach der der Unfall benannt ist. Erkläre das am Anfang.
  • Gute Suchbegriffe: Kyschtym-Unfall, Majak, Osturalspur, EURT, Tetscha, Karatschai-See, INES 6.
  • Zahlen vorsichtig: Angaben zu Aktivität und Fläche schwanken je nach Quelle. Nenne immer die Einheit und woher die Zahl stammt.
  • Einheiten umrechnen: 1 Curie entspricht 37 Milliarden Becquerel. 20 Millionen Curie sind also rund 740 Petabecquerel.
  • Bilder: Verwende nur Bilder, die du nutzen darfst, zum Beispiel von Wikimedia Commons, und nenne die Quelle auf der Folie.

4 Selbstkontrolle

Kernfakten zum Vergleichen aufklappen
  • Majak:sowjetische Plutoniumfabrik im Südural bei Osjorsk (Tscheljabinsk-40), ab 1948.
  • Tetscha:bis 1956 rund 100 PBq flüssiger Abfall in den Fluss; rund 30 000 Menschen belastet.
  • Explosion:29.9.1957, chemische Explosion eines Abfalltanks nach Kühlungsausfall; INES 6.
  • Freisetzung:740 PBq (20 Mio. Ci), davon 74 PBq (2 Mio. Ci) weit verteilt – die Osturalspur.
  • Folgen:rund 10 000 Menschen umgesiedelt; Strontium-90 belastete die Böden über Jahrzehnte.
  • Geheimhaltung:1976 durch Schores Medwedew im Westen bekannt; 1989 offiziell eingeräumt.