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Steckbrief: Fukushima

Mit diesem Steckbrief bereitest du deine Präsentation zum Thema Fukushima vor. Fülle die Felder beim Recherchieren aus – am besten ausgedruckt oder in dein Heft übertragen. Schreibe zu jeder Zahl dazu, woher sie stammt.

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1 Steckbrief zum Ausfüllen

Der Unfall

Wie funktioniert ein Siedewasserreaktor?
Warum fiel die Kühlung aus?
Was geschah vom 11. bis 15. März 2011?

Freisetzung

Wie entstand der Wasserstoff?
Wie viel wurde im Vergleich zu Tschernobyl freigesetzt?
Wie lief die Evakuierung ab?

Gesundheit und Umwelt

Was sagt UNSCEAR zu den Gesundheitsfolgen?
Was ist ALPS-Wasser und warum bleibt Tritium drin?
Welche Argumente gibt es für und gegen die Einleitung?

Heute

Wie weit ist der Rückbau?
Wie reagierte Deutschland 2011?
Meine eigene Frage an die Zuhörer

2 Geprüfte Quellen

Diese Seiten sind seriös und aktuell. Amtliche Stellen und Fachorganisationen zuerst – Wikipedia eignet sich zum Einstieg, Zahlen prüfst du an einer Fachquelle.

3 Tipps fürs Recherchieren

  • Nachzerfallswärme erklären: Der Kern der Geschichte: Ein abgeschalteter Reaktor muss weiter gekühlt werden. Wenn das klar ist, versteht man den Unfall.
  • Gute Suchbegriffe: Fukushima Daiichi, Siedewasserreaktor, Nachzerfallswärme, UNSCEAR 2020/2021, ALPS, Tritium, Atomausstieg.
  • Beide Seiten nennen: Bei Tritium-Einleitung und Atomausstieg gibt es gute Argumente auf beiden Seiten. Stelle sie fair gegenüber.
  • Bilder: Verwende nur Bilder, die du nutzen darfst, zum Beispiel von Wikimedia Commons, und nenne die Quelle auf der Folie.
  • Aktuell bleiben: Rückbau und Einleitung laufen weiter. Prüfe vor dem Vortrag den neuesten Stand bei TEPCO oder der IAEA.

4 Selbstkontrolle

Kernfakten zum Vergleichen aufklappen
  • Auslöser:Tōhoku-Erdbeben (M 9,0) und Tsunami am 11. März 2011, Welle rund 13–14 m.
  • Technik:Siedewasserreaktoren; Nachzerfallswärme braucht Kühlung auch nach der Abschaltung.
  • Unfall:Kernschmelzen in Block 1–3, Wasserstoffexplosionen in Block 1, 3 und 4; INES 7.
  • Freisetzung:rund 10 % von Tschernobyl bei Iod-131 und Cäsium-137 (UNSCEAR).
  • Gesundheit:laut UNSCEAR keine direkt auf Strahlung zurückführbaren Schäden in der Bevölkerung.
  • Heute:Tritium-Einleitung seit August 2023 (< 1 500 Bq/L); Rückbau 30–40 Jahre; Deutschland: Ausstieg bis 15.4.2023.