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Steckbrief: Atomtests und Bikini-Atoll

Mit diesem Steckbrief bereitest du deine Präsentation zum Thema Atomtests und Bikini-Atoll vor. Fülle die Felder beim Recherchieren aus – am besten ausgedruckt oder in dein Heft übertragen. Schreibe zu jeder Zahl dazu, woher sie stammt.

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1 Steckbrief zum Ausfüllen

Die Testzeit

Wie viele Kernwaffentests gab es, und welche Staaten testeten am meisten?
Warum wurde auf abgelegenen Inseln und in Wüsten getestet?
Was war die Operation Crossroads 1946?

Castle Bravo

Was geschah am 1. März 1954 und warum lief es schief?
Wer war vom Fallout betroffen (Rongelap, Utrik, Fischkutter)?
Was ist Fallout, und warum ist er gefährlich?

Die Menschen

Wie verlief das Schicksal der Bewohner von Bikini seit 1946?
Warum mussten sie 1978 erneut ihre Insel verlassen?
Wie sieht Bikini heute aus (UNESCO-Welterbe)?

Verträge und Kontrolle

Was regeln die Verträge von 1963 und 1996?
Wie funktioniert das Messnetz der CTBTO?
Meine eigene Frage an die Zuhörer

2 Geprüfte Quellen

Diese Seiten sind seriös und aktuell. Amtliche Stellen und Fachorganisationen zuerst – Wikipedia eignet sich zum Einstieg, Zahlen prüfst du an einer Fachquelle.

3 Tipps fürs Recherchieren

  • Keine Technikdetails: Es geht um Geschichte und Folgen der Tests – wie Kernwaffen gebaut sind, gehört nicht in den Vortrag.
  • Gute Suchbegriffe: Bikini-Atoll, Castle Bravo, Rongelap, Daigo Fukuryū Maru, Fallout, PTBT, CTBT, CTBTO.
  • Perspektive wechseln: Erzähle einen Teil aus Sicht der Bewohner von Bikini. Das macht deutlich, was Umsiedlung bedeutet.
  • Bilder: Viele Fotos der US-Tests sind gemeinfrei und auf Wikimedia Commons zu finden. Nenne trotzdem die Quelle.
  • Aktuell bleiben: Der Stand des Teststoppvertrags ändert sich. Prüfe die Zahl der Ratifizierungen auf ctbto.org.

4 Selbstkontrolle

Kernfakten zum Vergleichen aufklappen
  • Tests:über 2000 seit 1945, davon USA 1032 und Sowjetunion 715; zuletzt Nordkorea 2006–2017.
  • Bikini:Marshallinseln; 23 US-Tests 1946–1958; rund 167 Bewohner 1946 umgesiedelt.
  • Castle Bravo:1. März 1954, 15 Mt statt erwarteter 5 Mt; Fallout auf Rongelap, Utrik und den Kutter „Glücklicher Drache Nr. 5“.
  • Rückkehr:1972 Rückkehr, 1978 wegen Cäsium-137 erneut evakuiert; seit 2010 UNESCO-Welterbe.
  • Verträge:1963 Teilverbot (PTBT), 1996 umfassender Teststopp (CTBT), noch nicht in Kraft.
  • Messnetz:337 Anlagen: Seismik, Hydroakustik, Infraschall, Radionuklide; Datenzentrum in Wien.