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TextaufgabenGrundbegriffe

Fünf Sachaufgaben mit Teilaufgaben und vollständigem Erwartungshorizont — vom Ablesen des Definitionsbereichs bis zum begründeten Urteil über eine Klammer.

1

Der Parkautomat am Schwimmbad

AFB I

Der Parkplatz am Hallenbad wird von einem Automaten bewirtschaftet. Er nimmt nur volle Stunden an: Für jede angefangene Stunde werden 1,50 € berechnet, und länger als sechs Stunden darf man dort nicht stehen. Der Automat ordnet also jeder gewählten Stundenzahl genau einen Preis zu. Material M1 zeigt diese Zuordnung als Graph.

M1Tarif des Parkautomaten
0123456701,503,004,506,007,509,00StundenGebühr in Euro(6 | 9,00)(1 | 1,50)
Der Graph besteht aus sechs einzelnen Punkten. Zwischen zwei benachbarten Punkten verläuft bewusst keine Linie.
  1. Geben Sie an, welche Größe hier welcher Größe zugeordnet wird, und notieren Sie Definitionsbereich \(D\) und Wertebereich \(W\) in aufzählender Schreibweise.
  2. Begründen Sie, dass der Definitionsbereich hier eine Teilmenge von \(\mathbb{N}\) und nicht von \(\mathbb{R}\) ist.
  3. Entscheiden Sie, ob die Schreibweise \(D = [1\,;\,6]\) den Sachverhalt korrekt beschreibt. Begründen Sie Ihre Entscheidung.
Hinweis zu Aufgabe a)
Lesen Sie zuerst die Achsenbeschriftungen: Welche Größe steht waagerecht, welche senkrecht? Die waagerechte Größe liefert den Definitionsbereich.Der Operator „Geben Sie an“ verlangt nur das Ergebnis — ohne Rechenweg.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Der Anzahl der gebuchten Stunden wird der Preis in Euro zugeordnet; die Stundenzahl ist die unabhängige Größe. Es gilt \(D=\{1;2;3;4;5;6\}\) und \(W=\{1{,}50;\;3{,}00;\;4{,}50;\;6{,}00;\;7{,}50;\;9{,}00\}\).

Hinweis zu Aufgabe b)
Überlegen Sie, welche Stundenzahlen der Automat überhaupt annimmt: Lassen sich 2,5 oder 3,75 Stunden wählen? Vergleichen Sie damit, welche Zahlen in \(\mathbb{N}\) und welche zusätzlich in \(\mathbb{R}\) liegen.„Begründen“ heißt: Aussage nennen und mit einem Fachargument stützen — hier mit der Frage, welche Zahlen überhaupt vorkommen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Der Automat nimmt ausschließlich volle Stunden an. Zwischenwerte wie 2,5 Stunden lassen sich gar nicht wählen. Damit sind nur die natürlichen Zahlen von 1 bis 6 zulässig, also \(D\subset\mathbb{N}\). Wäre \(D\subset\mathbb{R}\), müsste zwischen den Punkten eine durchgezogene Linie liegen.

Hinweis zu Aufgabe c)
Prüfen Sie an einem Zwischenwert: Kann man am Automaten 2,5 Stunden wählen? Was müsste im Graphen zu sehen sein, wenn das ginge?„Entscheiden“ heißt: klare Aussage treffen und mit genau einem Argument stützen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Nein, die Schreibweise ist falsch. Das Intervall \([1\,;\,6]\) enthält alle reellen Zahlen zwischen 1 und 6, also auch 2,5 oder 4,75. Solche Werte gibt es hier aber nicht; korrekt ist die aufzählende Schreibweise \(D=\{1;2;3;4;5;6\}\) oder \(D=\{x\in\mathbb{N}\,|\,1\le x\le 6\}\).

2

Die Wasserflasche im Kühlschrank

AFB II

Für ein Experiment stellt Mira eine Flasche Wasser mit 22 °C in den Kühlschrank und misst 30 Minuten lang die Temperatur. Der Kühlschrank kühlt auf 6 °C herunter; genau diesen Wert erreicht das Wasser am Ende der Messung. Material M1 zeigt den aufgezeichneten Verlauf. Die Funktion \(T\) ordnet jedem Zeitpunkt die zugehörige Wassertemperatur zu.

M1Abkühlkurve der Wasserflasche
05101520253004812162024Zeit in MinutenTemperatur in °CDefinitionsbereich D = [0 ; 30]Wertebereich W = [6 ; 22](0 | 22)(30 | 6)
Die blaue Markierung auf der Zeitachse zeigt den Definitionsbereich, die grüne Markierung auf der Temperaturachse den Wertebereich.
  1. Geben Sie an den Definitionsbereich \(D\) und den Wertebereich \(W\) der Funktion \(T\) in Intervallschreibweise.
  2. Erklären Sie, warum hier \(\mathbb{R}\) und nicht \(\mathbb{N}\) als Grundmenge für die Zeit gewählt wird.
  3. Begründen Sie, dass beide Intervalle abgeschlossen sind, und geben Sie an, wie sich \(W\) ändern würde, wenn die Flasche die 6 °C erst nach unendlich langer Zeit erreichen würde.
Hinweis zu Aufgabe a)
Der Definitionsbereich steckt in der Frage: Für welche Zeitpunkte liegt überhaupt ein Messwert vor? Der Wertebereich ist die Menge aller Temperaturen, die dabei auftreten.„Geben Sie an“ verlangt nur Ergebnisse — hier zwei Intervalle.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\(D=[0\,;\,30]\), gemessen in Minuten, und \(W=[6\,;\,22]\), gemessen in Grad Celsius.

Hinweis zu Aufgabe b)
Überlegen Sie, ob die Flasche auch nach 7,5 Minuten eine Temperatur hat. Fragen Sie sich anschließend, welche Zeitpunkte Sie mit \(\mathbb{N}\) als Grundmenge noch erfassen könnten und welche wegfielen.„Erklären“ verlangt einen Zusammenhang in ganzen Sätzen — die Nennung der Zahlenmenge allein genügt nicht.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Die Zeit vergeht lückenlos: Auch nach 7,5 Minuten oder nach 12,3 Minuten hat das Wasser eine Temperatur. Zu jedem reellen Zeitpunkt zwischen 0 und 30 gehört also ein Messwert. Mit \(\mathbb{N}\) könnte man nur die vollen Minuten erfassen und würde alle Zwischenzeitpunkte ausschließen.

Hinweis zu Aufgabe c)
Prüfen Sie, ob die Randwerte 0, 30, 6 und 22 wirklich angenommen werden. Überlegen Sie danach, was mit dem unteren Rand geschieht, wenn die 6 °C nie ganz erreicht würden.„Begründen“ heißt: Aussage nennen und mit einem Fachargument stützen — hier mit der Frage, ob der Rand angenommen wird.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Beide Ränder werden tatsächlich angenommen: Die Messung beginnt bei \(t=0\) und endet bei \(t=30\); die Temperaturen 22 °C und 6 °C treten wirklich auf. Deshalb gehören die Randwerte dazu, und man schreibt eckige Klammern. Würde die Flasche 6 °C erst nach unendlich langer Zeit erreichen, wäre dieser Wert nie angenommen; dann müsste man \(W=\;]6\,;\,22]\) schreiben — unten offen, oben abgeschlossen.

3

Der Aufzug im Parkhaus

AFB II

Ein Parkhaus hat acht Ebenen: zwei Tiefgeschosse mit den Nummern \(-2\) und \(-1\), das Erdgeschoss mit der Nummer \(0\) sowie fünf Obergeschosse mit den Nummern \(1\) bis \(5\). Jede Ebene liegt genau 3 Meter über der darunterliegenden. Die Funktion \(h\) ordnet jeder Ebenennummer \(n\) ihre Höhe über dem Straßenniveau zu; es gilt \(h(n)=3\cdot n\) mit \(h\) in Metern.

M1Schnitt durch das Parkhaus
5Ebene 515 m4Ebene 412 m3Ebene 39 m2Ebene 26 m1Ebene 13 m0Ebene 00 m-1Ebene -1-3 m-2Ebene -2-6 mStraßenniveau h = 0 mEbeneHöhe
Negative Ebenennummern liegen unter dem Straßenniveau und führen zu negativen Höhen.
  1. Geben Sie an den Definitionsbereich \(D\) der Funktion \(h\) in aufzählender Schreibweise, und berechnen Sie \(h(-2)\) sowie \(h(5)\).
  2. Begründen Sie, welche Zahlenmenge man als Grundmenge für \(D\) wählen muss, und erklären Sie, warum \(\mathbb{N}\) dafür nicht ausreicht.
  3. Beurteilen Sie die Aussage von Timo: „Der Wertebereich ist \(W=[-6\,;\,15]\), weil die tiefste Ebene bei \(-6\) m und die höchste bei \(15\) m liegt.“
Hinweis zu Aufgabe a)
Setzen Sie die Ebenennummern einfach in \(h(n)=3\cdot n\) ein. Achten Sie beim Rechnen mit \(-2\) auf das Vorzeichen.„Berechnen“ verlangt einen erkennbaren Rechenweg, nicht nur das Ergebnis.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\(D=\{-2;-1;0;1;2;3;4;5\}\). Weiter ist \(h(-2)=3\cdot(-2)=-6\), die Ebene \(-2\) liegt also 6 Meter unter der Straße, und \(h(5)=3\cdot 5=15\), die oberste Ebene liegt 15 Meter darüber.

Hinweis zu Aufgabe b)
Schreiben Sie sich die acht Ebenennummern untereinander und prüfen Sie, welche davon in \(\mathbb{N}\) liegen. Das Erdgeschoss und die beiden Tiefgeschosse entscheiden hier.„Begründen“ heißt: die passende Zahlenmenge nennen und mit einem Fachargument stützen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Man braucht die ganzen Zahlen \(\mathbb{Z}\) als Grundmenge, also \(D\subset\mathbb{Z}\). \(\mathbb{N}\) enthält nur die Zahlen \(1;2;3;\dots\) und damit weder die Null noch die negativen Ebenennummern \(-1\) und \(-2\); die beiden Tiefgeschosse ließen sich damit gar nicht bezeichnen.

Hinweis zu Aufgabe c)
Prüfen Sie an einem Zwischenwert: Gibt es im Parkhaus eine Höhe von 7 Metern? Welche Ebenennummer müsste dazugehören?„Beurteilen“ verlangt ein begründetes Urteil: Was ist richtig, was ist falsch, und wie lautet die korrigierte Fassung?
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Die beiden Randwerte hat Timo richtig bestimmt: \(-6\) m und \(15\) m sind tatsächlich die kleinste und die größte Höhe. Die Intervallschreibweise ist trotzdem falsch, denn \([-6\,;\,15]\) enthält alle reellen Zahlen dazwischen, also auch 7 m — eine solche Ebene gibt es aber nicht. Richtig ist die aufzählende Schreibweise \(W=\{-6;-3;0;3;6;9;12;15\}\).

4

Der Aushang im Schwimmbad

AFB III

Am Eingang des Hallenbads hängt folgender Aushang:

Eintrittspreise: Kinder bis 6 Jahre frei · Ermäßigt von 6 bis 17 Jahren · Erwachsene ab 18 Jahren

An der Kasse gibt es Streit: Der Vater eines Kindes, das gerade 6 Jahre alt geworden ist, besteht auf freiem Eintritt. Die Kassiererin verlangt den ermäßigten Preis. Material M1 stellt beide Lesarten auf einer Zahlengeraden dar.

M1Zwei mögliche Lesarten des Aushangs
Lesart A02468101214161820freiermäßigtAlter in JahrenLesart B02468101214161820freiermäßigtAlter in JahrenGefüllter Punkt: Rand gehört dazu. Offener Punkt: Rand gehört nicht dazu.
Beide Lesarten unterscheiden sich nur darin, zu welchem Bereich der Randwert 6 gehört.
  1. Erklären Sie, worin die Mehrdeutigkeit des Aushangs besteht, und notieren Sie beide Lesarten für „frei“ und „ermäßigt“ in Intervallschreibweise.
  2. Formulieren Sie eine eindeutige Fassung des Aushangs, bei der jeder Randwert genau einem Bereich zugeordnet ist, und geben Sie die drei zugehörigen Intervalle an.
  3. Nehmen Sie Stellung zu der Behauptung: „Ob eine Klammer offen oder abgeschlossen ist, macht bei so großen Bereichen ohnehin keinen Unterschied.“
Hinweis zu Aufgabe a)
Die Frage lautet nicht, wie groß die Bereiche sind, sondern: Zu welchem der beiden Bereiche gehört das Alter 6 genau? Genau ein Randwert wird zweimal genannt.„Erklären“ verlangt einen Zusammenhang in ganzen Sätzen — die Intervalle allein genügen nicht.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Das Alter 6 wird im Aushang zweimal genannt: einmal in „bis 6 Jahre frei“ und einmal in „von 6 bis 17 ermäßigt“. Die beiden Bereiche überlappen sich also genau am Rand, und der Text sagt nicht, welche Klammer gemeint ist. Lesart A: frei \([0\,;\,6[\), ermäßigt \([6\,;\,17]\). Lesart B: frei \([0\,;\,6]\), ermäßigt \(]6\,;\,17]\).

Hinweis zu Aufgabe b)
Achten Sie darauf, dass sich die drei Intervalle in Ihrer eindeutigen Fassung nirgends überlappen und trotzdem keine Lücke lassen. Jeder Randwert darf nur einmal dazugehören.„Formulieren“ verlangt einen eigenen, vollständig ausgeschriebenen Text — die Intervalle ergänzen ihn nur.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Eine eindeutige Fassung lautet zum Beispiel: „Kinder unter 6 Jahren frei · Ermäßigt ab dem 6. bis einschließlich zum 17. Geburtstag · Erwachsene ab 18 Jahren“. Dazu gehören die Intervalle frei \(=[0\,;\,6[\), ermäßigt \(=[6\,;\,18[\) und Erwachsene \(=[18\,;\,\infty[\). Die drei Intervalle stoßen lückenlos aneinander und überlappen sich nirgends, weil jeder Randwert nur einmal abgeschlossen und einmal offen auftritt. Am Unendlichzeichen steht immer eine offene Klammer, da \(\infty\) keine Zahl ist.

Hinweis zu Aufgabe c)
Suchen Sie ein konkretes Beispiel, bei dem die Klammer wirklich etwas entscheidet: Was zahlt das gerade 6 gewordene Kind in der einen und was in der anderen Lesart?„Stellung nehmen“ heißt: Position beziehen und mit einem konkreten Beispiel belegen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Die Behauptung ist nicht haltbar. Die Klammer entscheidet über genau eine Zahl — hier aber über den Eintrittspreis eines ganzen Jahrgangs: Das eben 6 gewordene Kind zahlt in Lesart A den ermäßigten Preis, in Lesart B gar nichts. Wie groß der Bereich insgesamt ist, spielt dafür keine Rolle.

5

Die Fontäne im Stadtpark

AFB III

Im Stadtpark wird eine neue Fontäne installiert. Der Wasserstrahl verlässt die Düse am Beckenrand und trifft 8 Meter weiter wieder auf die Wasseroberfläche. Für die Höhe des Strahls über dem Wasser gilt

\[ h(x) = -0{,}25\,x^2 + 2x \]

Dabei ist \(x\) die waagerechte Entfernung von der Düse in Metern und \(h(x)\) die Höhe in Metern. Material M1 zeigt den Verlauf des Strahls.

M1Verlauf des Wasserstrahls
0123456789012345Entfernung in MeternHöhe in Meternhöchster PunktDüseAuftreffpunkt
Die blaue Markierung zeigt den Definitionsbereich im Sachkontext, die grüne den zugehörigen Wertebereich.
  1. Berechnen Sie mit Hilfe der quadratischen Ergänzung den höchsten Punkt des Wasserstrahls.
  2. Geben Sie an den Definitionsbereich \(D\) und den Wertebereich \(W\) der Funktion \(h\) im Sachkontext in Intervallschreibweise.
  3. Beurteilen Sie Lisas Angabe: „Der Wertebereich ist \(W=\;]-\infty\,;\,4]\), weil die Parabel nach unten geöffnet ist.“
Hinweis zu Aufgabe a)
Klammern Sie zuerst \(-0{,}25\) aus: \(h(x)=-0{,}25\,(x^2-8x)\). Ergänzen Sie danach in der Klammer zum vollständigen Quadrat und ziehen Sie den zu viel addierten Anteil wieder ab.„Berechnen“ verlangt einen vollständig nachvollziehbaren Rechenweg.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\(h(x)=-0{,}25x^2+2x=-0{,}25\,(x^2-8x)\). Quadratische Ergänzung in der Klammer: \(x^2-8x=(x-4)^2-16\), also \(h(x)=-0{,}25\,\big((x-4)^2-16\big)=-0{,}25\,(x-4)^2+4\). Der höchste Punkt ist damit \(S(4\,|\,4)\): Der Strahl erreicht 4 Meter von der Düse entfernt seine größte Höhe von 4 Metern.

Hinweis zu Aufgabe b)
Fragen Sie sich bei jedem Randwert: Tritt er in der Wirklichkeit auf? Der Strahl beginnt an der Düse und endet am Auftreffpunkt.„Geben Sie an“ verlangt nur die Ergebnisse — hier zwei Intervalle.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Im Sachkontext läuft \(x\) von der Düse bis zum Auftreffpunkt, also \(D=[0\,;\,8]\). Beide Randwerte werden angenommen, deshalb stehen eckige Klammern. Die Höhe reicht von 0 Metern an Düse und Auftreffpunkt bis zu 4 Metern im Scheitelpunkt: \(W=[0\,;\,4]\).

Hinweis zu Aufgabe c)
Unterscheiden Sie zwei Fragen: Welche Werte nimmt die Parabel auf ganz \(\mathbb{R}\) an, und welche Höhen sind im Sachkontext überhaupt möglich? Prüfen Sie dabei, ob der Strahl negative Höhen erreichen kann.„Beurteilen“ verlangt ein begründetes Urteil — hier muss zwischen der Funktion auf ganz \(\mathbb{R}\) und der Funktion im Sachkontext unterschieden werden.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Lisas Begründung ist richtig, ihr Ergebnis passt aber nicht zur Aufgabe. Für die Funktion \(h\) auf ganz \(\mathbb{R}\) stimmt \(W=\;]-\infty\,;\,4]\): Die nach unten geöffnete Parabel nimmt jeden Wert bis einschließlich 4 an, und am Unendlichzeichen steht zu Recht eine offene Klammer. Im Sachkontext ist der Definitionsbereich jedoch auf \([0\,;\,8]\) eingeschränkt, und negative Höhen gibt es nicht — der Strahl verschwindet nicht im Boden. Richtig ist deshalb \(W=[0\,;\,4]\).