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Textaufgaben zur Division

Fünf Sachaufgaben, in denen der Doppelbruch eine echte Rolle spielt: am Fahrrad, im Chemieraum, am Getränkestand, auf der Wanderkarte und auf der Laufstrecke.

1

Die Übersetzung am Fahrrad

AFB I

An einem Rennrad sitzen vorn die Kettenblätter und hinten die Ritzel. Das Übersetzungsverhältnis \(ü\) gibt an, wie oft sich das Hinterrad bei einer einzigen Kurbelumdrehung dreht. Man erhält es als Quotient der Zähnezahlen: \(ü=\frac{z_{\text{vorn}}}{z_{\text{hinten}}}\). Material M1 nennt die Zähnezahlen zweier Gänge.

M1Zähnezahlen der beiden Gänge
GangZähne vorn \(z_{\text{vorn}}\)Zähne hinten \(z_{\text{hinten}}\)
Gang A (Ebene)5213
Gang B (Steigung)3926

Beide Gänge gehören zu demselben Rad. Gleiche Kurbel, unterschiedliche Übersetzung.

  1. Berechnen Sie für beide Gänge das Übersetzungsverhältnis und geben Sie es vollständig gekürzt an.
  2. Berechnen Sie mit dem Ansatz \(ü_A: ü_B\), um welchen Faktor Gang A stärker übersetzt als Gang B.
  3. Geben Sie an den Kehrwert von \(ü_B\) und erklären Sie, welche Größe er im Sachzusammenhang beschreibt.
Hinweis zu Aufgabe a)
Setze die Zahlen aus M1 in \(ü=\frac{z_{\text{vorn}}}{z_{\text{hinten}}}\) ein und kürze, bevor du weiterrechnest. Für Gang B ist 13 ein gemeinsamer Teiler von 39 und 26.Der Operator „Berechnen Sie“ verlangt den vollständigen Rechenweg, nicht nur das Ergebnis.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Gang A: \(ü_A=\frac{52}{13}=4\). Gang B: \(ü_B=\frac{39}{26}=\frac{3}{2}\), denn Zähler und Nenner lassen sich durch 13 teilen. In Gang A dreht sich das Hinterrad also viermal, in Gang B eineinhalbmal je Kurbelumdrehung.

Hinweis zu Aufgabe b)
Ein Quotient zweier Brüche wird zum Produkt mit dem Kehrwert: \(\frac{a}{b}:\frac{c}{d}=\frac{a}{b}\cdot\frac{d}{c}\). Schreibe dafür auch das ganzzahlige \(ü_A\) zuerst als Bruch mit dem Nenner 1.Der Operator „Berechnen Sie“ verlangt den vollständigen Rechenweg, nicht nur das Ergebnis.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Ansatz und Umformung zur Multiplikation mit dem Kehrwert:

\(ü_A: ü_B = 4: \frac{3}{2} = \frac{4}{1}\cdot\frac{2}{3}=\frac{8}{3}\)

Es ist \(\frac{8}{3}=2\frac{2}{3}\approx 2{,}67\). Gang A übersetzt also etwa 2,67-mal so stark wie Gang B.

Hinweis zu Aufgabe c)
Den Kehrwert bekommst du, indem du Zähler und Nenner von \(ü_B\) vertauschst. Überlege dann, was dieses Vertauschen am Hinterrad und an der Kurbel bedeutet: Welche der beiden Umdrehungen steht jetzt oben?„Erklären Sie“ heisst: den Zusammenhang in eigenen Worten am Sachkontext deutlich machen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Der Kehrwert von \(ü_B=\frac{3}{2}\) ist \(\frac{2}{3}\). Er gibt an, wie viele Kurbelumdrehungen für eine Hinterradumdrehung nötig sind: in Gang B nur \(\frac{2}{3}\) einer Umdrehung.

2

Dichten im Chemieraum

AFB II

Die Dichte eines Körpers ist der Quotient aus Masse und Volumen: \(\rho=\frac{m}{V}\). In einer Praktikumsstunde werden drei Proben untersucht. Die Messwerte in Material M1 sind bewusst als Brüche notiert, damit exakt und nicht mit gerundeten Dezimalzahlen gerechnet wird. Die Einheit ist jeweils \([\rho]=\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\).

M1Messwerte der drei Proben
ProbeMasse \(m\) in gVolumen \(V\) in cm³
Balsaholz\(\frac{9}{2}\)\(\frac{45}{4}\)
Aluminium\(\frac{27}{2}\)\(5\)
Kork\(\frac{3}{5}\)gesucht, Dichte \(\frac{6}{25}\)

Alle drei Werte stammen aus derselben Waage und demselben Messzylinder. Der Bruchstrich in \(\rho=\frac{m}{V}\) ist ein Divisionszeichen.

  1. Berechnen Sie die Dichte des Balsaholzes. Notieren Sie den Ansatz zunächst als Doppelbruch.
  2. Berechnen Sie die Dichte des Aluminiumstücks.
  3. Bestimmen Sie das Volumen des Korkstücks.
Hinweis zu Aufgabe a)
Der Ansatz für Balsaholz lautet \(\rho=\frac{\dfrac{9}{2}}{\dfrac{45}{4}}\). Der längere Bruchstrich in der Mitte trennt Zähler und Nenner des Doppelbruchs.Der Operator „Berechnen Sie“ verlangt Ansatz, Rechnung und Ergebnis mit Einheit.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Ansatz als Doppelbruch:

\(\rho=\dfrac{\dfrac{9}{2}}{\dfrac{45}{4}}=\frac{9}{2}:\frac{45}{4}=\frac{9}{2}\cdot\frac{4}{45}\)

\(=\frac{36}{90}=\frac{2}{5}=0{,}4\). Das Balsaholz hat die Dichte \(0{,}4\ \frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\).

Hinweis zu Aufgabe b)
Eine ganze Zahl schreibst du als Bruch mit dem Nenner 1: \(5=\frac{5}{1}\). Danach teilst du wie gewohnt, indem du mit dem Kehrwert multiplizierst.Der Operator „Berechnen Sie“ verlangt Ansatz, Rechnung und Ergebnis mit Einheit.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Division eines Bruchs durch eine natürliche Zahl: \(\rho=\frac{27}{2}:5=\frac{27}{2}\cdot\frac{1}{5}=\frac{27}{10}\). Das sind \(2{,}7\ \frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\) — ein typischer Wert für Aluminium.

Hinweis zu Aufgabe c)
Stelle die Formel \(\rho=\frac{m}{V}\) zuerst nach \(V\) um. Setze anschließend Masse und Dichte des Korks ein — es entsteht wieder ein Doppelbruch.„Bestimmen Sie“ lässt den Weg frei — gefordert ist aber ein nachvollziehbarer Rechenweg.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Umstellen der Formel: aus \(\rho=\frac{m}{V}\) folgt \(V=\frac{m}{\rho}\). Einsetzen ergibt den Doppelbruch

\(V=\dfrac{\dfrac{3}{5}}{\dfrac{6}{25}}=\frac{3}{5}\cdot\frac{25}{6}=\frac{75}{30}=\frac{5}{2}\)

Das Korkstück hat also ein Volumen von \(2{,}5\) cm³.

3

Saftschorle für das Schulfest

AFB II

Die Klasse 11b verkauft auf dem Schulfest Apfelschorle. Im Kühlbehälter stehen \(\frac{15}{4}\) Liter fertige Schorle. Ausgeschenkt wird in Gläsern zu je \(\frac{3}{8}\) Liter. Gemischt wurde nach dem Verhältnis 2 Teile Saft auf 3 Teile Wasser.

M1Der Vorrat, aufgeteilt in Gläser
12345678910Vorrat 3,75 Lein Glas38LIn den Vorrat passen genau 10 solcher Gläser.

Die Frage „wie oft passt ein Glas in den Vorrat?“ ist eine Division. Der Vorrat ist der Dividend, das Glas der Divisor.

  1. Berechnen Sie, wie viele volle Gläser sich aus dem Vorrat einschenken lassen.
  2. Berechnen Sie, wie viele Liter reiner Apfelsaft in den \(\frac{15}{4}\) Litern Schorle stecken.
  3. Begründen Sie, warum Teilaufgabe 1 eine Division und keine Multiplikation verlangt.
Hinweis zu Aufgabe a)
Der Ansatz lautet \(\frac{15}{4}:\frac{3}{8}\). Forme in eine Multiplikation mit dem Kehrwert um.Auch bei einer Sachaufgabe gehört am Ende ein Antwortsatz mit Einheit dazu.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\(\frac{15}{4}:\frac{3}{8}=\frac{15}{4}\cdot\frac{8}{3}=\frac{120}{12}=10\). Aus dem Vorrat lassen sich genau 10 Gläser einschenken.

Hinweis zu Aufgabe b)
Bei 2 Teilen Saft auf 3 Teile Wasser besteht die Schorle aus insgesamt 5 Teilen; der Saft macht davon \(\frac{2}{5}\) aus. Diesen Anteil nimmst du dann von den \(\frac{15}{4}\) Litern.Auch bei einer Sachaufgabe gehört am Ende ein Antwortsatz mit Einheit dazu.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Auf 2 Teile Saft kommen 3 Teile Wasser, die Schorle besteht also aus 5 gleich großen Teilen; der Saftanteil beträgt \(\frac{2}{5}\).

\(\frac{2}{5}\cdot\frac{15}{4}=\frac{30}{20}=\frac{3}{2}\)

In dem Behälter stecken \(1{,}5\) Liter reiner Apfelsaft.

Hinweis zu Aufgabe c)
Formuliere die Frage aus Teilaufgabe 1 in eigenen Worten: Wie oft passt die Portion eines Glases in den Vorrat? Vergleiche das mit dem, was eine Multiplikation berechnen würde, und benenne dabei, welche Größe Dividend und welche Divisor ist.„Begründen Sie“ verlangt ein Fachargument — hier die Bedeutung von Dividend und Divisor.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Gefragt ist, wie oft die Portion \(\frac{3}{8}\) L in den Vorrat \(\frac{15}{4}\) L hineinpasst. Genau dieses „wie oft passt hinein“ ist die Bedeutung der Division. Eine Multiplikation würde stattdessen den Inhalt mehrerer Gläser zusammenzählen und löste damit eine ganz andere Frage.

4

Zwei Wanderkarten, ein Weg

AFB III

Ein Maßstab \(1:a\) bedeutet, dass jede Strecke auf der Karte den Bruchteil \(\frac{1}{a}\) ihrer wahren Länge misst. Material M1 zeigt denselben Wanderweg auf zwei Karten: Karte A hat den Maßstab \(1:25\,000\), Karte B den Maßstab \(1:50\,000\). Auf Karte A ist der Weg \(\frac{9}{2}\) cm lang.

M1Derselbe Weg auf zwei Karten
Karte A · 1 : 25 000Karte B · 1 : 50 000StartHütteStartHütte4 cm entsprechen 1 km2 cm entsprechen 1 km

Beide Karten zeigen dieselbe Landschaft. Nur der Maßstab unterscheidet sich.

  1. Berechnen Sie die wahre Länge des Weges in Kilometern.
  2. Bestimmen Sie mithilfe des Doppelbruchs \(\dfrac{\dfrac{1}{25\,000}}{\dfrac{1}{50\,000}}\), um welchen Faktor die Abbildung auf Karte A größer ist als auf Karte B, und geben Sie die Länge des Weges auf Karte B an.
  3. Zeigen Sie, dass für zwei Maßstäbe \(1:a\) und \(1:b\) allgemein \(\dfrac{\dfrac{1}{a}}{\dfrac{1}{b}}=\frac{b}{a}\) gilt, und beurteilen Sie damit die Aussage: „Je größer die Maßstabszahl, desto größer die Abbildung.“
Hinweis zu Aufgabe a)
Die wahre Länge erhältst du, indem du die Kartenlänge mit der Maßstabszahl multiplizierst. Rechne anschließend von Zentimetern über Meter in Kilometer um.„Berechnen Sie“ verlangt eine saubere Einheitenkette — 1 km = 100 000 cm.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Wahre Länge \(=\frac{9}{2}\ \text{cm}\cdot 25\,000=\frac{225\,000}{2}\ \text{cm}=112\,500\ \text{cm}\).

Umrechnung: \(112\,500\ \text{cm}=1\,125\ \text{m}\), also \(1{,}125\) km.

Hinweis zu Aufgabe b)
Im Doppelbruch multiplizierst du den Zähler mit dem Kehrwert des Nenners: \(\frac{1}{a}\cdot\frac{b}{1}\). Der Faktor, der dabei herauskommt, sagt dir, um wie viel du die Länge auf Karte A verkleinern musst, um die auf Karte B zu erhalten.„Bestimmen Sie“ lässt den Weg frei — der Doppelbruch ist hier aber ausdrücklich als Ansatz vorgegeben.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

Der Doppelbruch wird zur Multiplikation mit dem Kehrwert:

\(\dfrac{\dfrac{1}{25\,000}}{\dfrac{1}{50\,000}}=\frac{1}{25\,000}\cdot\frac{50\,000}{1}=\frac{50\,000}{25\,000}=2\)

Jede Strecke erscheint auf Karte A doppelt so lang wie auf Karte B. Der Weg misst dort also \(\frac{9}{2}:2=\frac{9}{4}=2{,}25\) cm.

Hinweis zu Aufgabe c)
Rechne den Doppelbruch einmal ganz allgemein mit den Variablen \(a\) und \(b\) durch: Der Nenner \(a\) wandert dabei nach unten, der Nenner \(b\) nach oben. Prüfe danach am Term \(\frac{b}{a}\), was mit der Abbildung passiert, wenn die Maßstabszahl größer wird.„Zeigen Sie“ verlangt eine allgemeine Rechnung mit Variablen, „Beurteilen Sie“ anschließend ein begründetes Urteil.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Allgemein gilt für \(a\neq 0\) und \(b\neq 0\):

\(\dfrac{\dfrac{1}{a}}{\dfrac{1}{b}}=\frac{1}{a}:\frac{1}{b}=\frac{1}{a}\cdot\frac{b}{1}=\frac{b}{a}\)

Die Probe bestätigt Teilaufgabe 2: mit \(a=25\,000\) und \(b=50\,000\) ergibt sich \(\frac{b}{a}=2\).

Die Aussage ist falsch. Ist \(b>a\), so ist \(\frac{b}{a}>1\), und die Karte mit der kleineren Maßstabszahl \(a\) bildet größer ab. Eine große Maßstabszahl bedeutet also eine kleine Abbildung — die Aussage kehrt den Zusammenhang um.

5

Zwei Läuferinnen, eine Strecke

AFB III

Mira und Jule laufen dieselbe Trainingsrunde von \(\frac{7}{2}\) km. Mira benötigt dafür \(\frac{7}{20}\) Stunden, Jule \(\frac{2}{5}\) Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist der Quotient aus Weg und Zeit: \(v=\frac{s}{t}\), die Einheit ist \([v]=\frac{\text{km}}{\text{h}}\).

  1. Berechnen Sie Miras Durchschnittsgeschwindigkeit.
  2. Berechnen Sie Jules Durchschnittsgeschwindigkeit und den Quotienten \(\frac{v_{\text{Mira}}}{v_{\text{Jule}}}\).
  3. Zeigen Sie, dass für dieselbe Strecke \(s\) und zwei Zeiten \(t_1\) und \(t_2\) allgemein \(\dfrac{v_1}{v_2}=\dfrac{t_2}{t_1}\) gilt, und interpretieren Sie dieses Ergebnis.
Hinweis zu Aufgabe a)
Setze in \(v=\frac{s}{t}\) ein. Es entsteht ein Doppelbruch: oben der Weg, unten die Zeit — beide selbst Brüche.Der Operator „Berechnen Sie“ verlangt Ansatz, Rechnung und Ergebnis mit Einheit.
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

\(v_{\text{Mira}}=\dfrac{\dfrac{7}{2}}{\dfrac{7}{20}}=\frac{7}{2}\cdot\frac{20}{7}=\frac{140}{14}=10\). Mira läuft im Schnitt \(10\ \frac{\text{km}}{\text{h}}\).

Hinweis zu Aufgabe b)
Gehe für Jule genauso vor wie für Mira — die Strecke bleibt dieselbe, nur die Zeit im Nenner ändert sich. Für den Quotienten teilst du anschließend die beiden Geschwindigkeiten durcheinander; eine ganze Zahl schreibst du dafür als Bruch mit dem Nenner 1.Der Operator „Berechnen Sie“ verlangt Ansatz, Rechnung und Ergebnis mit Einheit.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

\(v_{\text{Jule}}=\dfrac{\dfrac{7}{2}}{\dfrac{2}{5}}=\frac{7}{2}\cdot\frac{5}{2}=\frac{35}{4}=8{,}75\), also \(8{,}75\ \frac{\text{km}}{\text{h}}\).

\(\dfrac{v_{\text{Mira}}}{v_{\text{Jule}}}=10:\frac{35}{4}=\frac{10}{1}\cdot\frac{4}{35}=\frac{40}{35}=\frac{8}{7}\)

Mira ist also \(\frac{8}{7}\approx 1{,}14\)-mal so schnell wie Jule, das sind rund 14 Prozent mehr.

Hinweis zu Aufgabe c)
Schreibe \(v_1=\frac{s}{t_1}\) und \(v_2=\frac{s}{t_2}\), setze beides in den Quotienten ein und kürze das gemeinsame \(s\). Überlege dann, was es für das Training bedeutet, dass am Ende nur noch die beiden Zeiten stehen — und in welcher Reihenfolge.„Interpretieren Sie“ verlangt, das Rechenergebnis in eine Aussage über das Training zu übersetzen.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Mit \(v_1=\frac{s}{t_1}\) und \(v_2=\frac{s}{t_2}\) gilt für \(s\neq 0\), \(t_1\neq 0\) und \(t_2\neq 0\):

\(\dfrac{v_1}{v_2}=\dfrac{\dfrac{s}{t_1}}{\dfrac{s}{t_2}}=\frac{s}{t_1}\cdot\frac{t_2}{s}=\frac{t_2}{t_1}\)

Probe mit den Zahlen aus Teilaufgabe 2: \(\frac{t_2}{t_1}=\dfrac{\dfrac{2}{5}}{\dfrac{7}{20}}=\frac{2}{5}\cdot\frac{20}{7}=\frac{40}{35}=\frac{8}{7}\) — dasselbe Ergebnis.

Interpretation: Auf derselben Strecke verhält sich das Tempo genau umgekehrt zur benötigten Zeit. Wer doppelt so lange braucht, läuft halb so schnell. Die Strecke \(s\) kürzt sich heraus und spielt für den Vergleich keine Rolle.