MINT lernen

Eine Variable anlegen

Zwei Textaufgaben mit Hinweisen und Erwartungshorizont zu Variablen.

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Das Fenster

AFB I–II

Carla zeichnet ein Fenster:

from turtle import *breite = 80hoehe = 120for i in range(2):    forward(breite)    left(90)    forward(hoehe)    left(90)
  1. Nenne die beiden Variablen und ihre Werte.
  2. Bestimme den Umfang des Fensters.
  3. Erläutere, welchen Vorteil die Variablen haben, wenn das Fenster doppelt so hoch werden soll.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Suche die Zeilen mit =.
Hinweis zu Aufgabe b)
Zwei Durchläufe mit je einer Breite und einer Höhe.
Hinweis zu Aufgabe c)
Wie viele Zahlen muss man ändern?

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

breite = 80, hoehe = 120.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

2 · (80 + 120) = 400 Pixel.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Man ändert nur hoehe = 240. Beide forward(hoehe)-Aufrufe (in jedem Durchlauf) nutzen automatisch den neuen Wert.

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Überschriebene Werte

AFB II–III

Max schreibt:

from turtle import *seite = 40forward(seite)seite = 90left(90)forward(seite)
  1. Ermittle die Längen der beiden Linien.
  2. Erkläre den Unterschied zwischen dem Gleichheitszeichen in Python und in Mathe.
  3. Beurteile, ob es sinnvoll ist, eine Variable im Programm umzubelegen.

Hinweise

Hinweis zu Aufgabe a)
Welchen Wert hat seite in Zeile 3, welchen in Zeile 6?
Hinweis zu Aufgabe b)
Kann seite zugleich 40 und 90 sein?
Hinweis zu Aufgabe c)
Denke an Lesbarkeit.

Erwartungshorizont

Erwartungshorizont zu Aufgabe a)

Erste Linie 40 Pixel, zweite Linie 90 Pixel.

Erwartungshorizont zu Aufgabe b)

In Mathe beschreibt = eine Gleichheit, die immer gilt. In Python bedeutet = „bekommt ab jetzt den Wert“: seite ist erst 40, später 90.

Erwartungshorizont zu Aufgabe c)

Umbelegen ist erlaubt und manchmal nötig (z. B. beim Zählen). Wenn aber zwei Werte eine unterschiedliche Bedeutung haben, sind zwei Variablen mit eigenen Namen verständlicher.