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Übungen: Kunststoffe einordnen

Schwimmen, sinken, grün leuchten: Kunststoffe mit einfachen Proben erkennen.

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Übungsaufgaben

Zehn Übungen zum Klicken, Zuordnen, Rechnen und Knobeln — von AFB I bis AFB III, mit einer Mix-Aufgabe aus früheren Unterkapiteln und einer Trickaufgabe. Jede Übung gibt sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.

A1
Kurzzeichen lesen
AFB I

Ordnen Sie jedem Kurzzeichen den Namen des Kunststoffs zu.

Das zweite P steht meist für das Monomer.
HD = high density.
A2
Proben im Check
AFB I

Entscheiden Sie, ob die Aussagen stimmen.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann starten Sie die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Dichte, Beilstein- und Brennprobe ergänzen sich; keine Probe allein reicht für alle Kunststoffe.
Salzlösung ist dichter als Wasser.
Zwei Aussagen sind falsch.
A3
Was schwimmt?
AFB I

Nennen Sie alle Kunststoffe, deren kompakte Proben in Wasser schwimmen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Nur die Polyolefine PP und PE sind leichter als Wasser — sie bestehen allein aus C- und H-Atomen mit lockerer Kettenpackung. Schwere Atome (Cl) oder dichte Ringe (Benzolring) erhöhen die Dichte.
Vergleichen Sie jeden Wert mit 1,00 g/cm³.
Drei Kunststoffe schwimmen.
A4
Ein Trennungsgang
AFB II

Vier Proben (PE, PS, PVC, PET) sollen unterschieden werden. Planen Sie den Trennungsgang, indem Sie die Schritte ordnen.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Alle Proben in Wasser geben: Die schwimmende Probe ist PE.
2Die gesunkenen Proben in gesättigte Kochsalzlösung geben: Die schwimmende Probe ist PS.
3Mit den beiden noch gesunkenen Proben im Abzug die Beilsteinprobe durchführen.
4Grüne Flammenfärbung: PVC — keine grüne Färbung: PET.
Man beginnt mit der schonendsten Probe (Dichte) und setzt die Beilsteinprobe erst ein, wenn nur noch PVC und PET übrig sind — beide haben fast dieselbe Dichte.
Von der geringsten zur größten Dichte trennen.
Die Beilsteinprobe kommt zuletzt.
A5
Dichte bestimmen
AFB II

Vier kompakte Kunststoffproben wurden gewogen, ihr Volumen durch Eintauchen im Messzylinder bestimmt. Ermitteln Sie die Dichten (in g/cm³, zwei Nachkommastellen).

Füllen Sie alle Felder aus und prüfen Sie dann. Enter in einem Feld prüft ebenfalls. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
Probem in gV in cm³ρ in g/cm³
A4,555,0
B6,306,0
C5,524,0
D2,883,0
A: 0,91 → PP oder PE-LD; B: 1,05 → PS; C: 1,38 → PET oder PVC (Beilsteinprobe nötig); D: 0,96 → PE-HD. Die Dichte grenzt ein, beweist aber nicht allein.
ρ = m / V.
Vergleichen Sie danach mit den Dichten aus A3.
A6
Beobachtung und Kunststoff
AFB II

Ordnen Sie jede Beobachtung dem Kunststoff zu, auf den sie eindeutig hinweist.

Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1PE
2PS
3PVC
4PET
PS rußt wegen des hohen Kohlenstoffanteils (Benzolring). PVC setzt Chlorwasserstoff frei: grüne Flamme und saure Dämpfe. PET bleibt übrig, wenn eine schwere Probe chlorfrei ist.
Zwei Beobachtungen gehören zu PS, zwei zu PVC.
Chlorwasserstoff ist eine Säure.
A7
Was bei der Beilsteinprobe passiert
MixAFB II

Erläutern Sie die Beilsteinprobe und den Nachweis der Dämpfe. Drei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Beim Erhitzen spaltet PVC ab. Mit dem Kupferoxid auf dem ausgeglühten Draht bilden sich flüchtige , die die Flamme grün färben. In Wasser reagiert Chlorwasserstoff als Brönsted-: Er gibt Protonen an Wasser-Moleküle ab, es entstehen , und feuchtes Indikatorpapier färbt sich .

Übrig bleiben „Base“, „Hydroxid-Ionen“ und „blau“. \(\ce{HCl + H2O -> H3O+ + Cl-}\) — die Protolyse aus 3.1.1 macht die Dämpfe sauer.
Welches Gas enthält Chlor und Wasserstoff?
Protonendonator = Säure (3.1.1).
A8
Welche Probe fällt wie aus?
AFB III

Untersuchen Sie für jeden Kunststoff, welche Proben positiv ausfallen. Melaminharz hat eine Dichte von etwa 1,5 g/cm³, gesättigte Kochsalzlösung etwa 1,2 g/cm³.

Setzen Sie in jeder Zeile so viele Kreuze, wie zutreffen — es können mehrere, eines oder keines sein. Enter setzt und löscht.
Kunststoffschwimmt in Wasserschwimmt in SalzlösungBeilstein grünerweicht beim Erhitzen
PP
PS
PVC
PET
Melaminharz
Was in Wasser schwimmt, schwimmt erst recht in der dichteren Salzlösung. Alle Thermoplaste erweichen; das Melaminharz ist ein Duroplast und zeigt bei keiner Probe ein positives Ergebnis.
PP schwimmt in beiden Flüssigkeiten.
Ein Duroplast erweicht nicht.
A9
Ein vorschneller Bericht
AFB III

Ein Schüler hat eine durchsichtige, harte Probe untersucht. Überprüfen Sie seine Schlussfolgerungen und markieren Sie die falschen Zeilen.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen stehen bleiben.
Richtig wäre: sinkt in Wasser und Salzlösung, chlorfrei → PET. Jede Probe schließt nur Möglichkeiten aus; erst die Kombination führt zum Ergebnis.
Welche Kunststoffe sinken in Wasser?
Drei Zeilen sind falsch.
A10
Trickaufgabe: Styropor schwimmt
TrickAFB III

Ein Stück Styropor (geschäumtes Polystyrol) schwimmt auf Wasser. Eine Mitschülerin schließt daraus: „Das ist PE oder PP.“ Beurteilen Sie ihren Schluss: Wählen Sie alle zutreffenden Argumente.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Der Schluss ist falsch: Die Schwimmprobe misst die Dichte des ganzen Stücks, nicht die des Kunststoffs. Presst man die Luft heraus (z. B. durch Schmelzen zu einem kompakten Stück), sinkt das PS in Wasser.
Was steckt außer Kunststoff noch im Schaum?
Drei Argumente sind richtig.