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Probeklausur

Zwei Aufgaben, 100 Punkte, 240 Minuten — eine Abiturprüfung zur Probe, die alle sechs Kapitel verbindet.

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Bearbeitungszeit240 Minuten

Diese Probeklausur ist wie eine Abiturprüfung im Grundkurs aufgebaut: zwei Aufgaben mit Material, die jeweils mehrere Kapitel verbinden, Teilaufgaben mit Operatoren aus allen drei Anforderungsbereichen und insgesamt 100 Punkte. Die Operatoren sind fett gedruckt — sie sagen Ihnen, was erwartet wird (siehe Lernplan und Prüfungsstrategien).

Hilfsmittel: Taschenrechner (GTR/CAS), die Tabellenwerte im Material. Zahlen mit Komma eingeben, Vorzeichen beachten. Nach dem Auswerten werden die Erwartungshorizonte freigeschaltet — vergleichen Sie dann auch Ihre schriftlichen Begründungen.

Aufgabe 1

Säuren im Essig — vom Wein zum Polyester

50 Punkte
Material 1: Vom Wein zum Essig

Lässt man Wein offen stehen, oxidieren Essigsäurebakterien das Ethanol mithilfe ihrer Enzyme zu Ethansäure (Essigsäure): \(\ce{C2H5OH(l) + O2(g)}\) \(\ce{-> CH3COOH(l) + H2O(l)}\). Haushaltsessig enthält etwa 5 % Ethansäure. Aus Ethansäure und Ethanol lässt sich mit konzentrierter Schwefelsäure als Katalysator der Aromastoff Ethansäureethylester herstellen; bei Raumtemperatur gilt \(K_c=4{,}0\).

Material 2: Titration von Haushaltsessig

\(10{,}0\,\mathrm{mL}\) Haushaltsessig werden mit Wasser auf \(100{,}0\,\mathrm{mL}\) aufgefüllt. \(20{,}0\,\mathrm{mL}\) dieser Lösung werden mit Natronlauge (\(c=0{,}100\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\)) titriert und der pH-Wert gemessen.

05101520253002468101214V(Natronlauge) in mLpHÄP
Material 3: Tabellenwerte (25 °C)
Stoff\(\Delta_f H^\circ\) in \(\mathrm{kJ\,mol^{-1}}\)\(M\) in \(\mathrm{g\,mol^{-1}}\)
\(\ce{C2H5OH(l)}\)−277,746,07
\(\ce{CH3COOH(l)}\)−484,360,05
\(\ce{H2O(l)}\)−285,818,02
\(\ce{O2(g)}\)032,00

\(\mathrm{p}K_S(\ce{CH3COOH})=4{,}75\) · \(\mathrm{p}K_B(\ce{CH3COO-})=9{,}25\) · Umschlagsbereiche: Methylorange 3,1–4,4 · Methylrot 4,4–6,2 · Bromthymolblau 6,0–7,6 · Phenolphthalein 8,2–10,0

1.1
Stoffe und Reaktionen im Essig
AFB I 9 Punkte
a) Geben Sie die Oxidationszahl des C-Atoms der Carboxygruppe in Ethansäure an. (eine Antwort richtig) 2 P
b) Ordnen Sie jedem Stoff seine funktionelle Gruppe zu. 3 P
c) Formulieren Sie die Reaktionsgleichung der Titration (Material 2). (eine Antwort richtig) 2 P
d) Nennen Sie einen geeigneten Indikator für diese Titration (Material 3). (eine Antwort richtig) 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Im Ethanol hat das C-Atom der \(\ce{CH2OH}\)-Gruppe die Oxidationszahl −I, in der Carboxygruppe +III: Ethanol wird oxidiert (2 P). b) Ethanol – Hydroxygruppe, Ethansäure – Carboxygruppe, Ester – Estergruppe (3 P). c) \(\ce{CH3COOH + OH-}\) \(\ce{-> CH3COO- + H2O}\); in der Lösung ist Ethansäure als schwache Säure überwiegend unprotolysiert (2 P). d) Phenolphthalein, da der Äquivalenzpunkt bei pH ≈ 8,7 liegt (2 P).

1.2
Wie viel Säure steckt im Essig?
AFB II 16 Punkte
a) Ermitteln Sie aus der Titrationskurve das Volumen am Äquivalenzpunkt. 2 P
mL
b) Berechnen Sie die Stoffmengenkonzentration der Ethansäure im unverdünnten Haushaltsessig. 4 P
mol/L
c) Berechnen Sie die Massenkonzentration der Ethansäure im Essig. 2 P
g/L
d) Bestimmen Sie den \(\mathrm{p}K_S\)-Wert der Ethansäure aus der Kurve (Halbäquivalenzpunkt). 2 P
e) Berechnen Sie den pH-Wert der verdünnten Essigprobe vor Beginn der Titration. 3 P
f) Erklären Sie, warum der Äquivalenzpunkt im basischen Bereich liegt. (mehrere Antworten richtig) 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Wendepunkt des Sprungs: \(16{,}6\,\mathrm{mL}\) (2 P). b) \(n(\ce{OH-})=0{,}100\cdot0{,}0166=1{,}66\cdot10^{-3}\,\mathrm{mol}=n(\ce{CH3COOH})\) in 20,0 mL; \(c=0{,}0830\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\); Verdünnung 1 : 10 rückgängig: \(0{,}830\,\mathrm{mol\,L^{-1}}\) (4 P). c) \(\beta=0{,}830\cdot60{,}05\approx49{,}8\,\mathrm{g\,L^{-1}}\) — passt zu „5 %“ (2 P). d) Bei \(8{,}3\,\mathrm{mL}\) (halbes ÄP-Volumen) gilt \(\mathrm{pH}=\mathrm{p}K_S\approx4{,}75\) (2 P). e) Schwache Säure: \(\mathrm{pH}=\tfrac12(\mathrm{p}K_S-\lg c_0)=\tfrac12(4{,}75-\lg0{,}0830)\approx2{,}92\) (3 P). f) \(\ce{CH3COO- + H2O}\) \(\ce{<=> CH3COOH + OH-}\), \(\mathrm{p}K_B=9{,}25\): Lösung am ÄP schwach basisch (pH ≈ 8,7) (3 P).

1.3
Energiebilanz der Essiggärung
AFB II 10 Punkte
a) Berechnen Sie die Standard-Reaktionsenthalpie der Essiggärung (Material 1 und 3). 4 P
kJ/mol
b) Erläutern Sie die Rolle der Enzyme der Essigsäurebakterien. (eine Antwort richtig) 3 P
c) Begründen Sie, welche Maßnahme bei der großtechnischen Essigherstellung nötig ist. (eine Antwort richtig) 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) \(\Delta_r H^\circ=\Delta_f H^\circ(\ce{CH3COOH})+\Delta_f H^\circ(\ce{H2O})-\Delta_f H^\circ(\ce{C2H5OH})-0\) \(=-484{,}3-285{,}8+277{,}7=-492{,}4\,\mathrm{kJ\,mol^{-1}}\) (4 P). b) Enzyme sind Biokatalysatoren: anderer Reaktionsweg mit kleinerer Aktivierungsenergie; \(\Delta_r H\) bleibt gleich, die Enzyme liegen nach der Reaktion unverändert vor (3 P). c) Stark exotherm: Die frei werdende Wärme erwärmt den Ansatz; Kühlung hält die Temperatur im Arbeitsbereich der Bakterien (3 P).

1.4
Vom Essig zum Ester und zum Polyester
AFB III 15 Punkte
a) Stellen Sie den Term für \(K_c\) der Veresterung auf. (eine Antwort richtig) 2 P
b) Berechnen Sie die Stoffmenge Ester im Gleichgewicht, wenn man von je 1,00 mol Ethansäure und Ethanol ausgeht. 3 P
mol
c) Berechnen Sie die Stoffmenge Ester, wenn man 1,00 mol Ethansäure mit 2,00 mol Ethanol umsetzt. 4 P
mol
d) Beurteilen Sie, welche Maßnahmen die Ausbeute an Ester erhöhen. (mehrere Antworten richtig) 3 P
e) Polyethylenterephthalat (PET) entsteht aus Benzol-1,4-dicarbonsäure und Ethan-1,2-diol. Ordnen Sie die Bildung fachlich ein. (eine Antwort richtig) 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Wasser ist hier Reaktionspartner (kein Lösemittel im Überschuss) und steht im Zähler (2 P). b) \(\frac{x^2}{(1-x)^2}=4\Rightarrow\frac{x}{1-x}=2\Rightarrow x=\tfrac23\approx0{,}667\,\mathrm{mol}\) (3 P). c) \(\frac{x^2}{(1-x)(2-x)}=4\Rightarrow3x^2-12x+8=0\Rightarrow x=\frac{12-\sqrt{48}}{6}\approx0{,}845\,\mathrm{mol}\) (zweite Lösung 3,15 mol > 1 mol entfällt) (4 P). d) Überschuss eines Edukts und Entfernen eines Produkts verschieben das Gleichgewicht nach Le Chatelier zum Ester; ein Katalysator beschleunigt nur die Einstellung, Druck wirkt bei Flüssigkeiten praktisch nicht (3 P). e) Zwei bifunktionelle Monomere (Dicarbonsäure, Diol) verknüpfen sich unter Wasserabspaltung: Polykondensation, Polyester, Thermoplast (3 P).

Aufgabe 2

Wasserstoff — Energieträger mit Zukunft?

50 Punkte
Material 4: Wasserstoff als Energiespeicher

Überschüssiger Strom aus Windkraft kann Wasser elektrolysieren. Der Wasserstoff wird gespeichert und später in einer Brennstoffzelle (saurer Elektrolyt) wieder in Strom umgewandelt oder als Rohstoff genutzt, z. B. für die Ammoniaksynthese \(\ce{N2(g) + 3 H2(g) <=> 2 NH3(g)}\), \(\Delta_r H^\circ=-92\,\mathrm{kJ\,mol^{-1}}\). Ein Brennstoffzellen-Pkw gewinnt aus \(1{,}00\,\mathrm{kg}\) Wasserstoff im Mittel \(19{,}0\,\mathrm{kWh}\) elektrische Energie (\(1\,\mathrm{kWh}=3{,}6\,\mathrm{MJ}\)).

Strom ausWind/SonneElektrolyseη ≈ 70 %WasserstoffspeichernBrennstoff-zelle η ≈ 50 %Vergleich: Lithium-Ionen-AkkuLaden + Entladen η ≈ 90 %
Material 5: Daten

\(E^\circ(\ce{2 H3O+}/\ce{H2})=0{,}00\,\mathrm{V}\) · \(E^\circ(\ce{O2}/\ce{H2O})=+1{,}23\,\mathrm{V}\) · \(\Delta_f H^\circ(\ce{H2O(l)})=-285{,}8\,\mathrm{kJ\,mol^{-1}}\) · \(M(\ce{H2})=2{,}016\), \(M(\ce{NH3})=17{,}03\,\mathrm{g\,mol^{-1}}\)

Stoffmengenanteil \(\ce{NH3}\) im Gleichgewicht100 bar200 bar300 bar
300 °C52,0 %66,7 %71,5 %
400 °C25,1 %38,7 %47,8 %
500 °C10,6 %18,3 %25,9 %

Ausgangsgemisch \(\ce{N2}:\ce{H2}=1:3\) (nach Larson/Dodge 1923)

2.1
Wasser elektrolysieren
AFB I 10 Punkte
a) Ordnen Sie den Beschreibungen der Wasserelektrolyse das Passende zu. 4 P
b) Am Minuspol entstehen \(36{,}0\,\mathrm{mL}\) Wasserstoff. Geben Sie das gleichzeitig entstehende Volumen Sauerstoff an (gleiche Bedingungen). 2 P
mL
c) Wählen Sie die Teilgleichung an der Anode (saure Lösung). (eine Antwort richtig) 2 P
d) Welche Spannung muss mindestens angelegt werden? (eine Antwort richtig) 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Kathode = Minuspol: Reduktion \(\ce{2 H3O+ + 2 e- -> H2 + 2 H2O}\); Anode = Pluspol: Oxidation (4 P). b) \(\ce{2 H2O -> 2 H2 + O2}\): Volumenverhältnis 2 : 1, also \(18{,}0\,\mathrm{mL}\) (2 P). c) \(\ce{6 H2O -> O2 + 4 H3O+ + 4 e-}\) (2 P). d) Die Elektrolyse ist die Umkehrung der Knallgas-Zelle: mindestens \(1{,}23\,\mathrm{V}\), wegen Überspannungen praktisch mehr (2 P).

2.2
Die Brennstoffzelle im Auto
AFB II 14 Punkte
a) Berechnen Sie die Standard-Zellspannung der Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle. 2 P
V
b) Welche Aussage über die Wasserstoff-Elektrode trifft zu? (eine Antwort richtig) 2 P
c) Berechnen Sie die Reaktionswärme, die bei der Verbrennung von \(1{,}00\,\mathrm{kg}\) Wasserstoff zu flüssigem Wasser frei würde. 3 P
MJ
d) Berechnen Sie den Wirkungsgrad des Brennstoffzellen-Pkw (Material 4). 3 P
%
e) Vergleichen Sie Brennstoffzelle und Verbrennung von Wasserstoff. (mehrere Antworten richtig) 4 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) \(\Delta E^\circ=E^\circ(\text{Akzeptor})-E^\circ(\text{Donator})=1{,}23-0{,}00=1{,}23\,\mathrm{V}\) (2 P). b) Wasserstoff gibt Elektronen ab: Oxidation, Anode = Minuspol (2 P). c) \(n=1000:2{,}016=496{,}0\,\mathrm{mol}\); \(Q=496{,}0\cdot285{,}8\,\mathrm{kJ}\approx141{,}8\,\mathrm{MJ}\) (3 P). d) \(19{,}0\cdot3{,}6=68{,}4\,\mathrm{MJ}\); \(\eta=68{,}4:141{,}8\approx48{,}2\,\%\) (3 P). e) Gleiche Gesamtreaktion \(\ce{2 H2 + O2 -> 2 H2O}\); die Zelle trennt Oxidation und Reduktion räumlich, der Elektronenfluss wird genutzt; Betriebsspannung 0,6–0,9 V (4 P).

2.3
Wasserstoff für Ammoniak
AFB II 14 Punkte
a) Welcher Term beschreibt \(K_c\) der Ammoniaksynthese? (eine Antwort richtig) 2 P
b) Entnehmen Sie Material 5 den \(\ce{NH3}\)-Anteil bei 400 °C und 200 bar. 2 P
%
c) Deuten Sie die Tabelle mit dem Prinzip von Le Chatelier. (mehrere Antworten richtig) 4 P
d) Berechnen Sie die Masse Wasserstoff, die für \(1{,}00\,\mathrm{t}\) Ammoniak mindestens nötig ist. 4 P
kg
e) Warum arbeitet man trotzdem bei etwa 450 °C? (eine Antwort richtig) 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Erwartungshorizont: a) Koeffizienten werden Exponenten, Produkte im Zähler (2 P). b) \(38{,}7\,\%\) (2 P). c) Druck ↑: Ausweichen zur Seite mit weniger Gasteilchen; Temperatur ↓: Ausweichen in Richtung der exothermen Reaktion; ein Katalysator ändert nur die Einstellgeschwindigkeit, K sinkt beim Erwärmen einer exothermen Reaktion (4 P). d) \(n(\ce{NH3})=10^6:17{,}03=5{,}872\cdot10^4\,\mathrm{mol}\); \(n(\ce{H2})=\tfrac32 n(\ce{NH3})=8{,}808\cdot10^4\,\mathrm{mol}\); \(m=8{,}808\cdot10^4\cdot2{,}016\,\mathrm{g}\approx177{,}6\,\mathrm{kg}\) (4 P). e) Kompromiss aus Gleichgewichtslage und Reaktionsgeschwindigkeit (2 P).

2.4
Akku oder Wasserstoff?
AFB III 12 Punkte
a) Berechnen Sie den Gesamtwirkungsgrad der Kette Strom → Wasserstoff → Strom (Material 4). 3 P
%
b) Bewerten Sie die Aussagen zu Wasserstoff als Energiespeicher. (mehrere Antworten richtig) 5 P
c) Nehmen Sie Stellung: Welche Position ist fachlich am besten begründet? (eine Antwort richtig) 4 P
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Erwartungshorizont: a) \(\eta=0{,}70\cdot0{,}50=0{,}35=35\,\%\) (3 P). b) richtig: \(90:35\approx2{,}6\); nur mit erneuerbarem Strom klimafreundlich; großer Speicher und Rohstoff. Falsch: am Fahrzeug entsteht nur Wasser; Energie wird bei jeder Umwandlung zum Teil als Wärme abgegeben (5 P). c) Abwägung von Wirkungsgrad (Akku) gegen Speicherbarkeit und stoffliche Nutzung (Wasserstoff) (4 P).

Ergebnis

Erreicht
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Prozent
0 %
Notenpunkte
—
AufgabeThemaPunkte

Bewertung in Notenpunkten

PunkteNotenpunkteBeurteilung
95 – 100 P15sehr gut
90 – 94 P14sehr gut
85 – 89 P13sehr gut
80 – 84 P12gut
75 – 79 P11gut
70 – 74 P10gut
65 – 69 P9befriedigend
60 – 64 P8befriedigend
55 – 59 P7befriedigend
50 – 54 P6ausreichend
45 – 49 P5ausreichend
40 – 44 P4ausreichend
33 – 39 P3mangelhaft
27 – 32 P2mangelhaft
20 – 26 P1mangelhaft
0 – 19 P0ungenügend