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Korrespondierende Paare

Jede Säure hat einen Zwilling, der genau ein Proton leichter ist — und jede Protolyse bringt zwei solcher Paare zusammen.

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Aus der Säure wird eine Base

  • Korrespondierendes Paar:zwei Teilchen, die sich um genau ein Proton unterscheiden.
  • Säure → Base:Gibt eine Säure H⁺ ab, entsteht ihre korrespondierende Base (HF → F⁻).
  • Base → Säure:Nimmt eine Base H⁺ auf, entsteht ihre korrespondierende Säure (NH₃ → NH₄⁺).
  • Schreibweise:Säure zuerst, Schrägstrich, dann Base: HCl/Cl⁻, NH₄⁺/NH₃, H₃O⁺/H₂O.
Merke

Korrespondierendes Säure-Base-Paar: \(\ce{HA <=> A- + H+}\)  — HA/A⁻

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Zwei Paare in jeder Protolyse

Klicke ein Teilchen an und dann seinen Partner, der sich um genau ein Proton unterscheidet (mit Tab, ←/→ und Enter geht es genauso). Ein Klick auf ein markiertes Teilchen löst das Paar wieder. Prüfe dann im Balken.

Paare in der Protolyse markieren

Halte fest: Ein Paar steht nie auf derselben Seite des Pfeils — die Säure links findet ihre korrespondierende Base rechts, und umgekehrt.

  • Kopplung:Eine Säure gibt ihr Proton nur ab, wenn eine Base es aufnimmt (3.1.1) — jede Protolyse verknüpft deshalb zwei Paare.
  • Rückreaktion:Base 1 holt sich von Säure 2 ein Proton zurück — auch das ist eine Protolyse (Gleichgewicht, 2.2.2).
  • Ampholyte:Teilchen, die je nach Partner Säure oder Base sind: H₂O, HCO₃⁻, HSO₄⁻, HS⁻. Sie gehören zu zwei Paaren, z. B. H₃O⁺/H₂O und H₂O/OH⁻.
Merke

Protolyse: \(\ce{S1 + B2 <=> B1 + S2}\)  — Paare: S₁/B₁ und S₂/B₂

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Allgemeine Hinweise

Nicht über Kreuz paaren

Die beiden Teilchen eines Paares stehen immer auf verschiedenen Seiten des Pfeils. HF und H₂O (beide links) sind nie ein Paar.

Genau ein Proton

H₂SO₄/SO₄²⁻ ist kein korrespondierendes Paar — dazwischen liegen zwei Protonen. Richtig sind H₂SO₄/HSO₄⁻ und HSO₄⁻/SO₄²⁻.

Indizes vergeben

Die Säure links bekommt die 1, ihr Partner rechts ebenfalls; das andere Paar die 2. So lassen sich auch lange Gleichungen sicher beschriften.

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