MINT lernen

Stoffe bestehen aus Teilchen

Unsichtbar, aber überall: Hier trainierst du, mit Teilchen zu denken, die du nie sehen wirst.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Teilchenmodell — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Stimmt das?
AFB I

Entscheide bei jeder Aussage über Teilchen: Stimmt sie oder nicht?

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Drei Kernsätze des Teilchenmodells: Alles besteht aus Teilchen. Zwischen ihnen ist leerer Raum. Sie bewegen sich ständig.
Denk an die drei Sätze aus der Merke-Box.
Frag bei jeder Aussage: Kann man Teilchen sehen? Stehen sie je still? Was ist zwischen ihnen?
A2
Lückentext: das Teilchenmodell
AFB I

Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Alle Stoffe bestehen aus winzigen . Man kann sie nicht . Im stellt man sie sich als kleine vor. Zwischen den Teilchen ist , und die Teilchen sind ständig in .

„Luft“ ist die häufigste Falle: Zwischen den Teilchen ist nicht Luft, sondern gar nichts. Luft besteht selbst aus Teilchen.
Zwischen den Teilchen ist nichts. Welches Wort passt dazu?
Die Form der Teilchen im Modell ist rund.
A3
Begriffe-Memo
AFB I

Finde die Paare: Begriff und Bedeutung.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Stoffebene und Teilchenebene sind zwei Blickwinkel auf dieselbe Sache: das, was wir beobachten — und die Erklärung dafür im Modell.
Beginne mit dem Begriff, den du am sichersten kennst.
„Ebene“ heißt hier Blickwinkel: beobachten oder vorstellen?
A4
Beobachtung oder Modell?
AFB II

Gehört die Aussage zur Stoffebene (das kann man beobachten) oder zur Teilchenebene (das stellt man sich im Modell vor)?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Stoffebene
2Teilchenebene
Sobald eine Aussage über Teilchen spricht, geht es um die Modellvorstellung. Farbe, Geschmack, Glanz und Härte kann man dagegen direkt beobachten.
Kann man das mit den Sinnen prüfen? Dann ist es Stoffebene.
Alles, was über einzelne Teilchen gesagt wird, ist Teilchenebene.
A5
Wo bleibt das Volumen?
AFB II

Ben füllt 200 mL Erbsen in einen Messzylinder und schüttet 100 mL Senfkörner dazu. Nach kräftigem Schütteln liest er 250 mL ab.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Welches Volumen hätte Ben ohne Nachdenken erwartet? mL
  2. Um wie viel Milliliter ist das Gemisch kleiner als erwartet? mL
  3. Im Labor mischt Frau Kaya 48 mL Wasser mit 52 mL Alkohol. Das Gemisch hat nur 96,3 mL. Wie viel Milliliter „fehlen“? mL
Die Senfkörner rutschen in die Lücken zwischen den Erbsen. Beim Wasser-Alkohol-Versuch passiert auf der Teilchenebene etwas Ähnliches: Teilchen des einen Stoffes finden Platz zwischen den Teilchen des anderen. Der Versuch ist ein Hinweis darauf, dass zwischen Teilchen Platz ist.
Erwartet: Erbsen plus Senfkörner zusammengezählt.
Differenz = erwartet − gemessen. Beim Alkohol: 48 + 52 = 100, dann 100 − 96,3.
A6
Salz im Wasser
AFB II

Eine Prise Kochsalz löst sich in einem Glas Wasser auf. Nach kurzer Zeit ist kein Salz mehr zu sehen. Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
„Lösen“ ist nicht „Schmelzen“: Beim Schmelzen wird ein fester Stoff durch Wärme flüssig. Beim Lösen verteilen sich die Salzteilchen nur zwischen den Wasserteilchen. Nichts geht verloren — darum bleibt auch das Gewicht gleich.
Der Geschmack ist ein Beweis: Was man schmeckt, ist noch da.
Teilchen verschwinden nicht und verwandeln sich beim Lösen nicht.
A7
Beobachtung und Erklärung
AFB II

Verbinde jede Beobachtung mit der passenden Erklärung aus dem Teilchenmodell.

Lies zuerst alle Erklärungen und such dann zu jeder Beobachtung das Stichwort.
Zusammendrücken hat mit Platz zu tun, Schmecken mit Verteilen.
A8
Mix: Emils Löffel-Notizen
AFB III

Emil schreibt einen Steckbrief über einen Löffel aus Silber. Hier kommt auch Stoff aus 1.2.1 Körper und Stoff und 1.2.3 Brennbarkeit und Löslichkeit vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Drei Fehler, drei typische Fehlvorstellungen: Teilchen mit Stoffeigenschaften, „Luft dazwischen“ und „feste Teilchen stehen still“.
Drei Zeilen sind falsch.
Prüfe jede Zeile, in der das Wort „Teilchen“ vorkommt, besonders genau.
A9
Trickaufgabe: Wasser plus Wasser
AFB III

Jonas hat von dem Versuch in A5 gehört. Er mischt 100 mL Wasser mit 100 mL Wasser — beide Portionen haben dieselbe Temperatur.

Wie viel Milliliter Wasser hat er danach?

Überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Hier „fehlt“ nichts: 200 mL. Beide Portionen bestehen aus denselben Teilchen, die schon genauso dicht beieinander sind. Da rutscht nichts zusätzlich in Lücken. Der Effekt aus A5 tritt nur beim Mischen verschiedener Stoffe auf.
Vorsicht: Hier werden keine zwei verschiedenen Stoffe gemischt.
Sind vorher und nachher dieselben Teilchen gleich dicht beieinander?
A10
Was verrät das Kugelmodell?
AFB III

Im Buch sind Teilchen als bunte Kugeln gezeichnet. Welche Schlüsse darf man aus dem Modell ziehen? Markiere alle.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Ein Modell zeigt nur das, wofür es gemacht ist: viele Teilchen, Abstände, Bewegung. Farbe, Form und Geschmack der Kugeln sind nicht die Wirklichkeit — sie helfen nur beim Zeichnen und Unterscheiden.
Frag dich: Was davon ist eine Eigenschaft des Stoffes — und was eine der Teilchen?
Farben im Bild sind nur zum Unterscheiden da.