MINT lernen

Sedimentieren und Dekantieren

Kläranlage, Blutprobe, Mokkatasse — überall sinkt das Schwere nach unten. Jetzt bist du dran.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Sedimentieren und Dekantieren — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Was stimmt beim Absetzen?
AFB I

Nach einem Gewitter ist das Wasser im Bach braun. Mia füllt eine Probe in ein Glas und lässt es eine Nacht stehen. Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Erde löst sich nicht auf — sie schwebt nur und sinkt langsam nach unten. Das Absetzen heißt Sedimentieren. Erst das vorsichtige Abgießen danach heißt Dekantieren.
Trüb und mit schwebenden Körnern: Welche Gemischart ist das?
Sedimentieren = absetzen lassen. Dekantieren = abgießen. Was Schweres sinkt, landet unten.
A2
Fachbegriffe einsetzen
AFB I

Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Aufgewirbelter Schlamm in Wasser ist eine . Die Schlammkörner sind als Wasser und sinken nach unten. Dort bilden sie den . Das vorsichtige Abgießen der klaren Flüssigkeit heißt . Schneller geht das Absetzen in einer .

„Lösung“ bleibt übrig: In einer Lösung ist der Stoff gelöst und gar nicht mehr zu sehen — dort setzt sich nichts ab.
Trüb mit schwebendem Feststoff — das ist keine Lösung.
Die Zentrifuge ist ein Gerät, das sich sehr schnell dreht.
A3
Begriff und Bedeutung
AFB I

Verbinde jeden Fachbegriff mit seiner Bedeutung.

Das Sediment ist das, was am Boden liegt.
Eine Zentrifuge dreht sich — daran erkennst du das Zentrifugieren.
A4
Wasserprobe aus dem Teich
AFB II

Jonas will aus trübem Teichwasser möglichst viel klares Wasser gewinnen. Bringe seine Arbeitsschritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die Probe in ein Becherglas füllen und das Glas an einen ruhigen Platz stellen.
2Warten, bis das Wasser über dem Bodensatz klar ist.
3Einen Glasstab an den Ausguss halten und das Glas langsam kippen.
4Das klare Wasser in ein zweites Glas abgießen.
5Aufhören, sobald der Bodensatz den Ausguss erreicht, und den Rest im Glas lassen.
Der häufigste Fehler: zu früh gießen. Solange das Wasser noch trüb ist, schwimmen die Körner mit ins zweite Glas. Erst Sedimentieren, dann Dekantieren.
Ohne Wartezeit gibt es noch keinen Bodensatz.
Der Glasstab kommt ans Glas, bevor das Wasser fließt.
A5
Klappt Absetzen und Abgießen?
AFB II

Bei welchen Gemischen kannst du einen Bestandteil durch Sedimentieren und Dekantieren abtrennen?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1klappt
2klappt nicht
Absetzen klappt nur mit ungelösten Körnern, die schwerer sind als die Flüssigkeit. Gelöster Zucker und gelöstes Salz sinken nie ab. Gasbläschen steigen sogar nach oben — sie sind leichter als Wasser.
Kannst du die Körnchen im Gemisch sehen? Dann können sie sich auch absetzen.
Drei Karten gehören in „klappt nicht“: zwei gelöste Stoffe und ein Stoff, der leichter ist als Wasser.
A6
Blut in der Zentrifuge
AFB II

Im Labor einer Arztpraxis wird ein Röhrchen Blut zentrifugiert. Stimmen die Aussagen?

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die Zentrifuge nutzt dasselbe Trennprinzip wie das Absetzen im Glas — der Unterschied „schwerer als die Flüssigkeit“. Sie spart nur Zeit.
Was schwerer ist, landet unten — auch in der Zentrifuge.
Beim Trennen entstehen keine neuen Stoffe.
A7
Schnell, langsam oder nie?
AFB II

Die Klasse 6b verrührt verschiedene Stoffe in Wasser und lässt die Gläser stehen. Kreuze an, wann sich der Stoff abgesetzt hat.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Gemischnach Sekundennach Stundensetzt sich nie ab
grober Kies in Wasser
feines Tonpulver in Wasser
Kochsalz, ganz gelöst
Eisenschrauben in Wasser
Mehl in Wasser
Je größer und schwerer die Körner, desto schneller sinken sie. Feine Pulver wie Ton oder Mehl brauchen lange. Gelöstes Salz setzt sich nie ab — es sind keine Körner mehr da.
Stell dir vor, du wirfst den Stoff in ein Glas Wasser: Plumpst er sofort nach unten?
Feines Pulver macht das Wasser lange trüb. Ein gelöster Stoff macht es gar nicht trüb.
A8
Mix: Fehlersuche in Leas Protokoll
AFB III

Lea hat Erde, Salz und Wasser verrührt und aufgeschrieben, was sie beobachtet. Hier kommt auch Stoff aus 2.2.2 Arten von Gemischen vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Dekantieren trennt nur, was sich absetzt. Klar aussehen heißt nicht rein sein: Gelöste Stoffe sieht man nicht, sie gehen beim Abgießen mit.
Drei Sätze sind falsch. Denk an den Unterschied zwischen Lösung und Suspension.
Wo steckt das Salz nach dem Umrühren — in den Körnern oder im Wasser?
A9
Trickaufgabe: Drei Tage warten
AFB III

Tim löst 20 g Kochsalz vollständig in einem Liter Wasser. Das Salzwasser ist ganz klar. Er stellt es drei Tage lang ruhig in den Keller und gießt es dann vorsichtig ab.

Wie viel Gramm Salz findet Tim als Bodensatz im Glas?

Überlege genau und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
0 g. Gelöstes Salz bildet keine Körner mehr, die sinken könnten — es ist gleichmäßig im Wasser verteilt, auch nach Tagen. Alle 20 g gehen beim Abgießen mit.
Ist Salzwasser eine Suspension oder eine Lösung?
Nur ungelöste Körner können sich absetzen. Warten ändert daran nichts.
A10
Das Vorklärbecken verbessern
AFB III

In einer Kläranlage soll sich im Vorklärbecken mehr Schlamm absetzen. Welche Vorschläge helfen wirklich? Markiere alle.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Absetzen braucht Ruhe und Zeit. Langsam fließen und ein langes Becken schenken Zeit. Oben ablaufen heißt: nur das klare Wasser verlässt das Becken — wie beim Dekantieren. Umrühren und schnelles Pumpen wirbeln den Schlamm wieder auf, und ein volles Becken schwemmt Schlamm mit hinaus.
Was braucht ein Glas mit trübem Wasser, damit es klar wird?
Wo im Becken ist das Wasser am klarsten — oben oder unten?