Zehn Übungen zu Aggregatzuständen und ihren Übergängen — von der Pfütze bis zum Raureif.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zu fest, flüssig und gasförmig — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.
A1
Welcher Zustand bei 20 °C?
AFB I
Ordne jeden Stoff seinem Aggregatzustand bei Zimmertemperatur (20 °C) zu.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1fest
2flüssig
3gasförmig
Quecksilber ist ein Metall — und trotzdem bei 20 °C flüssig. Der Aggregatzustand hängt vom Stoff und von der Temperatur ab, nicht davon, ob etwas „ein Metall“ ist.
Stell dir jeden Stoff auf dem Küchentisch vor: Behält er seine Form? Fließt er? Sieht man ihn gar nicht?
Ein Stoff aus der Liste ist ein Metall, das bei 20 °C schon flüssig ist (früher in Fieberthermometern).
A2
Übergänge benennen
AFB I
Verbinde jeden Übergang mit seinem Fachbegriff.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Paare gehören zusammen: Schmelzen ↔ Erstarren, Verdampfen ↔ Kondensieren, Sublimieren ↔ Resublimieren. Jeder Übergang hat einen Rückweg.
Beginne mit den bekannten Wörtern: Was passiert, wenn Eis schmilzt?
Bei „Sublimieren“ und „Resublimieren“ wird der flüssige Zustand übersprungen. „Re-“ heißt „zurück“.
A3
Übergänge im Alltag
AFB I
Setze den passenden Fachbegriff ein — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Im Sommer wird die Schokolade im Auto weich: Sie . Nach dem Duschen Wasserdampf am kalten Spiegel. Eine Pfütze trocknet, weil das Wasser . Beim Kerzengießen das flüssige Wachs in der Form. In einer klaren Winternacht Wasserdampf aus der Luft an den Zweigen zu Raureif.
„Siedet“ passt zu keiner Lücke: Die Pfütze erreicht nie 100 °C. Sie verdunstet — langsam, an der Oberfläche, weit unter der Siedetemperatur.
Frag dich bei jeder Lücke: Von welchem Zustand in welchen Zustand geht es?
Raureif entsteht direkt aus dem Gas, ohne flüssige Tropfen dazwischen.
A4
Stimmt das?
AFB II
Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.
5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Merke dir die drei Prüffragen: eigene Form? eigenes Volumen? zusammendrückbar? Und: Sichtbarer „Dampf“ ist immer schon flüssig.
Prüfe jede Aussage mit den drei Fragen: eigene Form, eigenes Volumen, zusammendrückbar?
Zwei Aussagen haben mit „sichtbar“ und „neuer Stoff“ eine Falle.
A5
Eigenschaften ankreuzen
AFB II
Welche Eigenschaft hat die Stoffportion? Kreuze in jeder Zeile alles an, was zutrifft.
Setze in jeder Zeile alle passenden Kreuze — es können mehrere oder auch keins sein. Enter setzt und löscht.
Stoffportion
eigene Form
eigenes Volumen
gut zusammendrückbar
Luft in einem Fahrradreifen
Milch in einem Glas
ein Eiswürfel
ein Stück Kreide
Wasserdampf in einem geschlossenen Topf
Fest: Form und Volumen. Flüssig: nur Volumen. Gasförmig: nichts davon — dafür lässt sich nur das Gas zusammendrücken. Deshalb kann man in einen Fahrradreifen immer noch mehr Luft pumpen.
Bestimme zuerst den Aggregatzustand jeder Stoffportion.
Ein Gas bekommt nur ein Kreuz, eine Flüssigkeit auch nur eins, ein fester Stoff zwei.
A6
Kerzen ziehen
AFB II
Beim Kerzenziehen wird ein Docht immer wieder in heißes Wachs getaucht. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Feste Wachsreste in einen Topf geben.
2Das Wachs vorsichtig erwärmen, bis es geschmolzen ist.
3Den Docht kurz in das flüssige Wachs tauchen.
4Den Docht herausziehen: Die dünne Wachsschicht kühlt ab und erstarrt.
5Eintauchen und Abkühlen wiederholen, bis die Kerze dick genug ist.
Zwei Übergänge wechseln sich ab: Im Topf schmilzt das Wachs (Wärme zuführen), am Docht erstarrt es (Wärme abgeben). Der Stoff Wachs bleibt immer derselbe.
Was muss mit dem Wachs passieren, bevor man etwas eintauchen kann?
Eine neue Schicht kann erst haften, wenn die alte fest geworden ist.
In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Lösen und Schmelzen werden oft verwechselt: Beim Lösen verteilt sich ein Stoff in einem anderen (Zucker in Wasser). Beim Schmelzen wird ein Stoff durch Wärme flüssig.
Drei Zeilen sind falsch.
Achte auf die Wörter „schmilzt“, „neuer Stoff“ und „weißer Nebel“.
A8
Trickaufgabe: Eis im Gefrierfach
AFB III
Tom füllt eine Kunststoffdose mit 200 mL Leitungswasser und stellt sie über Nacht ins Gefrierfach. Am nächsten Morgen ist das Eis etwas nach oben gewölbt. Tom lässt die Dose in der Küche auftauen.
Wie viel Milliliter Wasser sind nach dem Auftauen in der Dose?
Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Es sind wieder 200 mL. Das Eis braucht zwar etwas mehr Platz als das Wasser (deshalb die Wölbung) — beim Schmelzen wird es aber wieder genau zu der Wassermenge, die man eingefüllt hat. Es geht kein Wasser verloren und keins kommt dazu.
Wurde Wasser aus der Dose genommen oder hinzugefügt?
Die Wölbung zeigt: Eis braucht etwas mehr Platz. Was passiert beim Auftauen mit diesem Platz?
A9
Wäsche im Winter
AFB III
Frau Yilmaz hängt an einem sonnigen Tag bei 5 °C Wäsche auf den Balkon. Am Abend ist sie trocken. Welche Erklärungen sind richtig?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Verdunsten klappt bei jeder Temperatur — nur langsamer als bei Wärme. Das Wasser ist danach nicht verschwunden, sondern als unsichtbarer Wasserdampf in der Luft. Bei Frost trocknet Wäsche durch Sublimieren.
Wie heiß müsste es sein, damit Wasser siedet?
Ein Stoff verschwindet nicht einfach — er wechselt nur seinen Zustand.
A10
Wärme hinein oder heraus?
AFB III
Muss der Stoff bei diesem Vorgang Wärme aufnehmen oder abgeben? Bestimme erst den Übergang, dann den Korb.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Wärme aufnehmen
2Wärme abgeben
Hin zu „mehr Beweglichkeit“ (fest → flüssig → gasförmig) braucht Wärme — deshalb fühlt sich verdunstender Nagellackentferner kalt an: Er nimmt die Wärme aus deiner Haut. Tau, hartes Wachs und Eisblumen entstehen, wenn Wärme abgegeben wird.
Übersetze jeden Satz zuerst in einen Fachbegriff: Schmelzen, Verdunsten, Sublimieren, Kondensieren, Erstarren, Resublimieren.
Schmelzen, Verdampfen und Sublimieren brauchen Wärme. Die Rückwege geben Wärme ab.