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Der Citratzyklus

Zehn Übungen zum Citratzyklus — vom Mitochondrium bis zur Bilanz.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt Ihnen sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen die gestuften Tipps.

A1
Begriffe rund um den Zyklus
AFB I

Ordnen Sie jedem Begriff die passende Erklärung zu.

„De-carboxyl-ierung“: Eine Carboxylgruppe wird entfernt.
Welcher Stoff nimmt die Acetylgruppe am Anfang auf?
A2
Welcher Schritt liefert was?
AFB I

Ordnen Sie die Stoffe danach ein, wo sie entstehen.

Ziehen Sie jede Karte in den passenden Korb — oder wählen Sie sie mit Enter aus und drücken Sie dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1nur oxidative Decarboxylierung
2nur Citratzyklus
3in beiden Schritten
CO₂ und NADH + H⁺ entstehen in beiden Schritten. FADH₂ und GTP nur im Citratzyklus, Acetyl-CoA nur bei der oxidativen Decarboxylierung.
Die oxidative Decarboxylierung verbindet Pyruvat mit Coenzym A.
Der Citratzyklus liefert vier verschiedene Produkte.
A3
Getrennte Räume
AFB I

Vervollständigen Sie den Text — zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Das Mitochondrium wird von zwei Membranen umhüllt. Die innere Membran ist zu gefaltet; das ihre Oberfläche. Der Innenraum heißt ; dort laufen die oxidative Decarboxylierung und der Citratzyklus ab. Diese Gliederung in getrennte Reaktionsräume nennt man .

„Thylakoide“ gehören zum Chloroplasten, das Cytoplasma liegt außerhalb der Mitochondrien.
Faltungen einer Membran vergrößern ihre Fläche.
Der Name des Innenraums beginnt mit M.
A4
Elektronen sammeln
AFB II

Berechnen Sie Schritt für Schritt, wie viele NADH + H⁺ je Glucose entstehen.

Rechnen Sie die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft. Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt.
  1. aus der oxidativen Decarboxylierung (je Glucose): NADH + H⁺
  2. aus dem Citratzyklus (je Glucose): NADH + H⁺
  3. insgesamt, einschließlich der Glykolyse: NADH + H⁺
Oxidative Decarboxylierung: \(2 \cdot 1 = 2\); Citratzyklus: \(2 \cdot 3 = 6\); Glykolyse: 2. Zusammen 10 NADH + H⁺ — dazu kommen 2 FADH₂ aus dem Citratzyklus.
Eine Glucose liefert zwei Pyruvat.
Je Umlauf entstehen drei NADH + H⁺.
A5
Vom Pyruvat zum Citrat
AFB II

Beschreiben Sie den Weg eines Pyruvat-Moleküls, indem Sie die Schritte ordnen.

Ziehen Sie die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Pyruvat entsteht im Cytoplasma am Ende der Glykolyse.
2Pyruvat wird durch beide Mitochondrienmembranen in die Matrix transportiert.
3Ein Enzymkomplex spaltet CO₂ ab und oxidiert den C2-Rest; NAD⁺ wird reduziert.
4Der Acetylrest wird an Coenzym A gebunden — es entsteht Acetyl-CoA.
5Die Acetylgruppe wird auf Oxalacetat übertragen; es entsteht Citrat.
Die oxidative Decarboxylierung verbindet Glykolyse und Citratzyklus: aus C3 wird C2 + CO₂.
Wo entsteht Pyruvat, wo wird es weiterverarbeitet?
Coenzym A kommt erst nach der CO₂-Abspaltung ins Spiel.
A6
Wo im Mitochondrium?
AFB II

Geben Sie für jedes Merkmal an, zu welchem Bereich des Mitochondriums es gehört.

Setzen Sie in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
MerkmalAußenmembranIntermembranrauminnere MembranMatrix
bildet die Cristae
enthält die Enzyme des Citratzyklus
für kleine Moleküle gut durchlässig
trägt die ATP-Synthase
Ort der oxidativen Decarboxylierung
liegt zwischen den beiden Membranen
Die innere Membran trägt die Proteine der Atmungskette und der ATP-Synthase — deshalb lohnt sich ihre Faltung.
Nur eine der beiden Membranen ist gefaltet.
Die löslichen Enzyme liegen im Innenraum.
A7
Mix: Glykolyse und Citratzyklus
MixAFB II

Hier geht es auch um 1.2.1 Die Glykolyse. Vergleichen Sie die beiden Stoffwechselwege, indem Sie alle richtigen Aussagen markieren.

Mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie alle zutreffenden und klicken Sie dann auf „Prüfen“.
Die Glykolyse (Cytoplasma) gibt kein CO₂ ab und bildet kein FADH₂. Der Citratzyklus (Matrix) gibt CO₂ ab und bildet NADH, FADH₂ und GTP.
Zählen Sie C-Atome: Wie viele stecken nach der Glykolyse noch in den Produkten?
FAD kommt nur in einem der beiden Wege vor.
A8
Aussagen zum Citratzyklus
AFB III

Überprüfen Sie die Aussagen.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann starten Sie die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Der Citratzyklus ist eine Elektronensammelstelle: Die Energie wandert vor allem in NADH + H⁺ und FADH₂.
Wie werden NAD⁺ und FAD regeneriert?
Welche Membran bildet die Cristae?
A9
Trickaufgabe: Oxalacetat vermehren?
AFB III

Ein Mitschüler meint: „Weil am Ende jedes Umlaufs Oxalacetat entsteht, kann die Zelle aus Acetyl-CoA beliebig viel Oxalacetat herstellen.“ Bestimmen Sie, wie viele Oxalacetat-Moleküle netto entstehen, wenn 10 Acetyl-CoA vollständig im Citratzyklus umgesetzt werden.

Rechnen Sie oder überlegen Sie selbst und tragen Sie das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Die Falle: Oxalacetat wird am Anfang jedes Umlaufs verbraucht und am Ende nur zurückgebildet. Die zwei C-Atome der Acetylgruppe verlassen den Zyklus (bilanzmäßig) als 2 CO₂. Netto entsteht kein Oxalacetat — 10 Umläufe brauchen ein einziges Oxalacetat, das immer wieder verwendet wird.
Wie viele C-Atome kommen je Umlauf hinein, wie viele gehen als CO₂ hinaus?
Ein Träger, der zurückgebildet wird, vermehrt sich nicht.
A10
Fehlersuche im Tafelbild
AFB III

Sechs Sätze aus einem Tafelbild — drei sind falsch. Widerlegen Sie die falschen Aussagen, indem Sie sie markieren.

In diesem Text stecken Fehler. Klicken Sie genau die falschen Zeilen an — die richtigen müssen stehen bleiben.
Häufige Fehler: CO₂-Zahl je Umlauf, Funktion der Cristae und das Verdoppeln an der falschen Stelle.
Zählen Sie die C-Atome: 6 → ? → 4.
Je Umlauf ein GTP — wie viele Umläufe je Glucose?