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Zusammenfassung

Reiz und Reaktion, Sinnesorgane, Auge, Nervenzelle, Gehirn und Reflex — das ganze Kapitel Sinne und Nerven auf einer Seite.

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Reiz und Reaktion

Sinnesorgane nehmen Reize auf, Nerven leiten die Erregung, das Gehirn verarbeitet, Muskeln reagieren.

2.1.1Vom Reiz zur Reaktion

  • Reiz → Sinnesorgan → sensorischer Nerv → Gehirn → motorischer Nerv → Muskel → Reaktion
  • Erregung = elektrisches Signal
  • läuft nur in eine Richtung
  • Reaktionszeit etwa 0,2–0,3 s
Reiz → … → Reaktion

2.1.2Sinnesorgane als Reizempfänger

  • Sinneszellen (Rezeptoren) wandeln Reize in Erregung um
  • Auge: Licht · Ohr: Schall · Nase/Zunge: Stoffe · Haut: Druck, Temperatur, Schmerz
  • Gleichgewichtsorgan im Innenohr
  • adäquater Reiz, Reizschwelle
Wahrnehmung entsteht im Gehirn

Reiz ≠ Erregung

Der Reiz wirkt von außen; die Erregung ist das Signal im Nerv.

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Das Auge

Das Auge bündelt Licht auf die Netzhaut, regelt die Lichtmenge und stellt scharf.

2.2.1Der Bau des Auges

  • Lederhaut — Aderhaut — Netzhaut
  • Hornhaut, Pupille, Linse, Glaskörper
  • Stäbchen: hell/dunkel, Zapfen: Farben
  • gelber Fleck scharf, blinder Fleck blind
Hornhaut → Pupille → Linse → Glaskörper → Netzhaut

2.2.2Die Pupillenreaktion

  • Ringmuskel: Pupille eng
  • Radiärmuskel: Pupille weit
  • Pupillenreflex 2–8 mm
  • Adaptation: schnell (Pupille), langsam (Netzhaut)
A = π · d² : 4

2.2.3Nah und fern sehen

  • Akkommodation mit Linse und Ziliarmuskel
  • nah: Muskel angespannt, Linse kugelig
  • fern: Muskel entspannt, Linse flach
  • kurzsichtig: Zerstreuungslinse · weitsichtig: Sammellinse
nah = Muskel an, Linse dick

Adaptation ≠ Akkommodation

Adaptation regelt die Helligkeit (Iris), Akkommodation die Schärfe (Linse).

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Das Nervensystem

Nervenzellen leiten Erregung, Gehirn und Rückenmark verarbeiten sie.

2.3.1Nervenzellen leiten Erregung

  • Dendriten → Zellkörper → Axon → Endknöpfchen
  • Myelinscheide mit Schnürringen
  • bis 100 m/s mit, 1 m/s ohne Myelin
  • Synapse: Überträgerstoff
t = s : v

2.3.2Gehirn und Rückenmark

  • ZNS = Gehirn + Rückenmark, PNS = Nerven
  • Großhirn: Denken, Rindenfelder
  • Kleinhirn: Gleichgewicht, Koordination
  • Hirnstamm: Atmung, Herzschlag
ZNS + PNS = Nervensystem

2.3.3Der Reflex

  • angeboren, automatisch, gleichbleibend
  • Umschaltung im Rückenmark
  • Reflex ≈ 0,03 s, bewusst ≈ 0,2 s
  • Schutz vor Verletzung
t = √(2s : g)

Nerv ≠ Nervenzelle

Ein Nerv ist ein Bündel aus vielen Axonen vieler Nervenzellen.

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Die Regeln, an denen die Punkte hängen

Diese Punkte kosten in der Klassenarbeit am häufigsten Punkte — und lassen sich leicht vermeiden.

Regel 1 — Stationen vollständig

Beim Reiz-Reaktions-Schema und beim Reflexbogen keine Station auslassen — jede fehlende kostet einen Punkt.

Regel 2 — Muskeln richtig zuordnen

Ringmuskel verengt, Radiärmuskel weitet; Ziliarmuskel angespannt heißt Linse kugelig.

Regel 3 — Fachbegriffe trennen

Adaptation und Akkommodation, Reiz und Erregung, Nerv und Nervenzelle sind verschiedene Dinge.

Regel 4 — Rechnen mit Einheit

Bei t = s : v Meter und Meter pro Sekunde einsetzen, Ergebnis in Sekunden oder Millisekunden angeben.

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