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Antigen und Antikörper

Zehn Übungen zu Antigenen und Antikörpern — vom Schlüssel-Schloss-Prinzip bis zu den Blutgruppen.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Antigenen und Antikörpern — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Wer ist wer?
AFB I

Verbinde die Begriffe mit ihrer Beschreibung.

Welcher Begriff gehört als einziger zum Erreger?
Plasmazellen sind aktivierte B-Lymphozyten.
A2
Unspezifisch oder spezifisch?
AFB I

Ordne zu. Wiederhole dazu 3.2.1 Die unspezifische Abwehr.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1unspezifische Abwehr
2spezifische Abwehr
Spezifisch heißt: gezielt gegen ein Antigen. Dafür braucht es beim ersten Mal Zeit.
Muss die Abwehr den Erreger dafür kennen?
Was geht schnell, was dauert?
A3
Lückentext Antikörper
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Ein Antikörper passt nur zu einem bestimmten . Er besitzt zwei . Deshalb kann er zwei Erreger gleichzeitig binden und die Erreger . Die Klumpen werden von aufgenommen.

„Enzyme“ bleibt übrig — das Schlüssel-Schloss-Prinzip kennst du aber von ihnen.
Wie viele Arme hat das Y?
Wer frisst die Klumpen?
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Spezifisch, markierend, lernfähig — so arbeitet die Antikörper-Abwehr.
Was bedeutet „spezifisch“?
Wer beseitigt die Klumpen?
A5
Die Immunantwort im Ablauf
AFB II

Bringe die Vorgänge nach einer ersten Ansteckung in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Erreger dringen in den Körper ein und vermehren sich.
2Fresszellen nehmen Erreger auf und zeigen deren Antigene vor.
3Passende B-Lymphozyten werden aktiviert und vermehren sich.
4Plasmazellen bilden große Mengen Antikörper.
5Antikörper verklumpen die Erreger, Fresszellen beseitigen sie.
6Gedächtniszellen bleiben im Körper zurück.
Erst erkennen, dann vermehren, dann Antikörper bilden — am Ende bleiben Gedächtniszellen.
Womit beginnt die Infektion?
Gedächtniszellen bleiben ganz am Ende übrig.
A6
Welcher Antikörper passt?
AFB II

Ein Erreger trägt das Antigen mit der Form „Dreieck“. Welche Antikörper binden? (Bindungsstelle = Gegenform des Antigens)

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Molekülbindetbindet nicht
Antikörper mit dreieckiger Kerbe
Antikörper mit quadratischer Kerbe
Antikörper mit halbrunder Kerbe
Antikörper, dessen beide Arme eine dreieckige Kerbe tragen
ein Enzym mit dreieckigem aktivem Zentrum
Nur die Form entscheidet. Ein Enzym ist kein Antikörper, auch wenn das Prinzip gleich ist.
Schlüssel und Schloss müssen deckungsgleich sein.
Enzyme wirken auf Substrate, nicht auf Antigene.
A7
Mix: Schlüssel-Schloss bei Enzymen
AFB II

Hier geht es auch um 1.2.3 Das Schlüssel-Schloss-Prinzip aus Klasse 7. Welche Aussagen gelten für Enzym–Substrat und Antikörper–Antigen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Das Schlüssel-Schloss-Prinzip ist ein Grundprinzip der Biologie: Form bestimmt die Funktion.
Was passiert beim Enzym mit dem Substrat?
Spezifisch heißt: nur ein Partner passt.
A8
Wie viele Antikörper?
AFB III

Eine Plasmazelle bildet etwa 2 000 Antikörper pro Sekunde. Wie viele Antikörper bildet sie in einer Stunde?

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Antikörper
2 000 · 3 600 = 7 200 000 Antikörper — und im Körper arbeiten sehr viele Plasmazellen gleichzeitig.
Wie viele Sekunden hat eine Stunde?
60 · 60 = 3 600
A9
Trickaufgabe: Die Grippe im nächsten Winter
AFB III

Nina hatte letzten Winter Grippe. Sie sagt: „Jetzt habe ich Antikörper, ich kann nie wieder Grippe bekommen.“ Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Veränderte Antigene sind für das Immunsystem ein „neuer“ Erreger — deshalb wird die Grippeimpfung jedes Jahr angepasst.
Was passiert, wenn sich das Schloss ändert?
Ein Schlüssel passt nur zu einem Schloss.
A10
Die Blutgruppen
AFB III

Auf roten Blutkörperchen sitzen Antigene: Bei Blutgruppe A das Antigen A, bei B das Antigen B, bei 0 keines davon. Im Blut von Menschen mit Blutgruppe A gibt es Antikörper gegen B, bei B gegen A, bei 0 gegen A und B. Verklumpt das Spenderblut, wenn man es dem Empfänger gibt?

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Blutübertragungverklumptverklumpt nicht
Spender A → Empfänger B
Spender 0 → Empfänger A
Spender B → Empfänger B
Spender A → Empfänger 0
Spender B → Empfänger A
Blutkörperchen mit Antigen A verklumpen, wenn der Empfänger Antikörper gegen A hat. Blutgruppe 0 trägt diese Antigene nicht und verklumpt deshalb nicht.
Welche Antigene bringt der Spender mit?
Welche Antikörper hat der Empfänger?