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Antibiotika und Resistenzen

Zehn Übungen zu Antibiotika und Resistenzen — von Fleming bis zum multiresistenten Keim.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Antibiotika und Resistenzen — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Wirkt das Antibiotikum?
AFB I

Entscheide, ob ein Antibiotikum gegen den Erreger helfen kann.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Erkrankunghilfthilft nicht
Mandelentzündung durch Streptokokken
Grippe durch Influenzaviren
Lungenentzündung durch Pneumokokken
Windpocken durch Varizella-Viren
Salmonellen-Vergiftung
Schnupfen durch Rhinoviren
Antibiotika greifen Bauteile von Bakterien an. Gegen Viren sind sie wirkungslos.
Ist der Erreger ein Bakterium oder ein Virus?
Namen auf „-kokken“ gehören zu Bakterien.
A2
Fachbegriffe zur Resistenz
AFB I

Verbinde die Begriffe mit ihrer Bedeutung.

Welcher Begriff beschreibt die Ursache der Unempfindlichkeit?
„Multi“ heißt „viele“.
A3
Lückentext Penicillin
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Im Jahr 1928 entdeckte Alexander das Penicillin. Es wird von einem gebildet. Penicillin stört den Aufbau der . Es wirkt deshalb nur gegen .

„Viren“ bleibt übrig — sie haben keine Zellwand.
Der Entdecker war ein schottischer Arzt.
Welches Bauteil haben Bakterien, aber keine menschlichen Zellen?
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Resistenz ist eine Eigenschaft der Bakterien — der Mensch trägt sie nur mit sich herum.
Wer ändert sich — der Mensch oder das Bakterium?
Woher kommen die resistenten Bakterien?
A5
Ablauf der Auslese
AFB II

Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1In einer großen Bakterienkolonie entsteht zufällig eine Mutation.
2Ein einzelnes Bakterium ist dadurch resistent.
3Ein Antibiotikum wird eingesetzt.
4Die empfindlichen Bakterien sterben ab.
5Das resistente Bakterium teilt sich ungestört.
6Die neue Kolonie besteht fast nur aus resistenten Bakterien.
Erst die zufällige Mutation, dann die Auslese durch das Antibiotikum — Selektion wie beim Birkenspanner.
Die Mutation kommt vor dem Antibiotikum.
Wer bleibt übrig, wenn die empfindlichen sterben?
A6
Resistenz-Anteil berechnen
AFB II

Eine Kolonie hat 1 000 000 Bakterien, davon 100 resistente. Ein Antibiotikum tötet 99 % der empfindlichen, die resistenten überleben alle. Rechne Schritt für Schritt.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. empfindliche Bakterien vorher
  2. überlebende empfindliche Bakterien
  3. Bakterien insgesamt nach der Behandlung
  4. Anteil resistenter Bakterien in % (gerundet auf ganze Zahl) %
100 : 10 099 ≈ 1 %. Vor der Behandlung waren es nur 0,01 % — der Anteil ist auf das Hundertfache gestiegen.
1 % von 999 900 überlebt.
Anteil = resistente : alle.
A7
Mix: Selektion wie beim Birkenspanner
AFB II

Hier geht es auch um 1.2.2 Selektion am Birkenspanner. Welche Aussagen gelten für beide Beispiele?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Ruß am Baum und Antibiotikum im Körper sind Selektionsfaktoren: Sie wählen aus, sie erschaffen nichts.
Was war beim Birkenspanner der Selektionsfaktor?
Gibt es Absicht in der Evolution?
A8
Trickaufgabe: Der Rest aus dem Schrank
AFB III

Ben hat Halsschmerzen und Schnupfen. Im Schrank liegen noch Antibiotika von seiner Schwester. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Selbstbehandlung mit Resten hilft meist nicht und fördert Resistenzen.
Welcher Erreger steckt meist hinter einer Erkältung?
Wirkt ein Antibiotikum nur auf die Erreger?
A9
Welche Maßnahme bremst Resistenzen?
AFB III

Beurteile die Maßnahmen: Bremsen sie die Ausbreitung von Resistenzen oder fördern sie sie?

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
Aussagebremstfördert
Antibiotika nur nach ärztlicher Untersuchung
Antibiotika im Tierfutter, damit Masttiere schneller wachsen
Hände desinfizieren im Krankenhaus
Antibiotika bei jeder Erkältung
Reserve-Antibiotika nur bei schweren Fällen
Reste im Klo hinunterspülen
Jede unnötige Gabe ist eine Auslese. Hygiene verhindert, dass resistente Keime weitergegeben werden.
Jede Antibiotika-Gabe ist ein Selektionsdruck.
Was passiert mit Resten im Abwasser?
A10
Wie lange noch wirksam?
AFB III

In einer Kolonie ist 1 von 10 000 Bakterien resistent. Jede Behandlung tötet 99 % der empfindlichen Bakterien, danach wächst die Kolonie wieder auf die alte Größe. Nach wie vielen Behandlungen sind erstmals mehr als die Hälfte resistent?

Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Behandlungen
Nach 1 Behandlung: 1 : (1 + 9 999 · 0,01) ≈ 1 %; nach 2: 1 : (1 + 9 999 · 0,0001) ≈ 50,0 %; genau betrachtet knapp über der Hälfte. Schon zwei Behandlungen genügen.
Das Verhältnis empfindlich : resistent schrumpft jedes Mal auf ein Hundertstel.
9 999 · 0,01 · 0,01 ≈ 1