Zehn Übungen zu Lamarck und Darwin — von Maulwurfsaugen bis zu Galapagosfinken.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zu den Evolutionstheorien von Lamarck und Darwin — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.
A1
Wer sagt was?
AFB I
Ordne jede Aussage der passenden Theorie zu.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Lamarck
2Darwin
Lamarck: Das Individuum verändert sich. Darwin: Die Population verändert sich durch Selektion.
Verbinde Darwins Beobachtungen mit dem Fachbegriff.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Aus diesen vier Beobachtungen setzte Darwin seine Theorie zusammen.
Was passiert mit den vielen Eiern?
Wer mehr Junge großzieht, gibt seine Merkmale öfter weiter.
A3
Lückentext Darwin
AFB I
Setze ein — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Charles Darwin veröffentlichte 1859 seine Theorie. Lebewesen erzeugen mehr , als überleben können. Diese unterscheiden sich in erblichen . Individuen mit günstigen Merkmalen überleben häufiger — man spricht von . Über viele wird die Art so immer besser .
„Bedürfnis“ bleibt übrig — das ist ein Begriff aus Lamarcks Theorie.
Ein Wort beschreibt die natürliche Auslese.
Evolution braucht viele Generationen.
A4
Der Maulwurf und seine Augen
AFB II
Maulwürfe leben unter der Erde und haben winzige, fast blinde Augen. Entscheide, welche Erklärung zu welcher Theorie gehört.
Ordne jede Erklärung einer Theorie zu.
Aussage
Lamarck
Darwin
Weil die Maulwürfe ihre Augen im Dunkeln nicht benutzten, verkümmerten sie und das wurde vererbt.
Maulwürfe mit kleinen Augen hatten weniger Verletzungen und Entzündungen und mehr Nachkommen.
Jeder Maulwurf bildet seine Augen im Leben zurück.
Unter den Vorfahren gab es Tiere mit unterschiedlich großen Augen.
Nichtgebrauch ist Lamarck. Darwin erklärt mit Variation und unterschiedlichem Fortpflanzungserfolg.
Kommt „benutzen“ vor?
Darwin spricht nie von einzelnen Tieren, die sich verändern.
A5
Darwins Gedankengang
AFB II
Bringe die Schritte der Erklärung nach Darwin in die richtige Reihenfolge — am Beispiel der Galapagosfinken, die harte Samen knacken.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Finken legen mehr Eier, als Junge überleben können.
2Die Jungvögel haben unterschiedlich kräftige Schnäbel.
3In einer Dürre gibt es fast nur harte Samen.
4Finken mit kräftigem Schnabel finden genug Futter und überleben häufiger.
5Sie haben mehr Junge, die den kräftigen Schnabel erben.
6Nach einigen Generationen ist der Schnabel im Mittel kräftiger.
Genau das beobachteten Peter und Rosemary Grant ab 1977 auf der Galapagosinsel Daphne Major.
Am Anfang stehen Überproduktion und Variation.
Das Ergebnis steht am Ende.
A6
Stimmt das?
AFB II
Entscheide bei jeder Aussage über die beiden Theorien, ob sie stimmt.
5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Kern des Unterschieds: Lamarck — erworbene Eigenschaften, Darwin — Selektion erblicher Unterschiede.
Wer kannte schon Gene?
Weismann schnitt Mäusen die Schwänze ab.
A7
Weismanns Mäuse
AFB II
August Weismann schnitt über mehrere Generationen allen Mäusen den Schwanz ab und ließ sie sich vermehren. In einem Modellversuch nach seinem Vorbild misst man bei den Jungtieren im Alter von vier Wochen: in der 1. Generation im Mittel 5,6 cm Schwanzlänge, in der 20. Generation ebenfalls 5,6 cm. Um wie viel Zentimeter hat sich die mittlere Schwanzlänge verändert?
Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
cm
0 cm — keine Veränderung. Das Abschneiden ist eine erworbene Veränderung und wird nicht vererbt. Lamarcks Vererbung erworbener Eigenschaften ist damit widerlegt.
Vergleiche die beiden Mittelwerte.
Wenn beide gleich sind …
A8
Mix: Modifikation oder Evolution?
AFB III
Hier geht es auch um 1.1.2 Modifikation – nicht erblich. Ein Gärtner zieht Salat unter einer Folie, die Pflanzen werden größer. Er behauptet: „Wenn ich das 50 Jahre mache, entsteht ein Riesensalat.“ Welche Aussagen stimmen?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Erworbenes Wachstum wird nicht vererbt. Eine erbliche Veränderung braucht Auswahl (Selektion) von Pflanzen mit günstigen Erbanlagen — so arbeiten Züchter.
Wird eine Modifikation vererbt?
Was tut ein Züchter anders?
A9
Trickaufgabe: „Um zu“
AFB III
In einem Referat steht: „Der Ameisenbär bekam eine lange Zunge, um Termiten aus ihren Bauten zu holen.“ Welche Aussagen stimmen?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: „um zu“ klingt harmlos, beschreibt aber einen Zweck. Nach Darwin gibt es keinen Plan — nur Variation und Selektion.
Achte auf die Formulierung „um … zu“.
Hat die Evolution einen Plan?
A10
Antibiotika und Darwin
AFB III
Ein Arzt beobachtet, dass ein Antibiotikum nach Jahren bei vielen Bakterien nicht mehr wirkt. Spiele die Erklärung nach Darwin durch.
Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
Mehr dazu in Kapitel 3 „Infektionskrankheiten“ (3.1.3 Antibiotika und Resistenzen).