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Mensch und Artenvielfalt

Zehn Übungen zur Artenvielfalt im Wald — vom Hirschkäfer bis zum Krötentunnel.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Einfluss des Menschen auf die Artenvielfalt — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Fördert oder gefährdet?
AFB I

Sortiere die Maßnahmen.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1fördert die Artenvielfalt
2gefährdet die Artenvielfalt
Alles, was Lebensräume und Nahrung schafft, fördert die Vielfalt; was sie beseitigt, gefährdet sie.
Wem nützt oder schadet die Maßnahme?
Gift trifft auch Nützlinge.
A2
Begriffe klären
AFB I

Verbinde jeden Begriff mit seiner Bedeutung.

„Mono“ bedeutet „eins“.
„Bio“ bedeutet „Leben“, „Diversität“ „Vielfalt“.
A3
Lückentext Totholz
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Abgestorbene Bäume nennt man . Darin leben Käferlarven und . finden dort Nahrung und zimmern , die später Fledermäuse und Eulen nutzen.

„Abfall“ bleibt übrig: Totholz ist ein wertvoller Lebensraum.
Wer zersetzt Holz?
Wer hackt Löcher in Bäume?
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Artenvielfalt hängt an der Vielfalt der Strukturen im Wald.
Wo findet der Borkenkäfer viele passende Bäume?
Was bedeutet „aufräumen“ für Käfer und Pilze?
A5
Nationalpark Harz
AFB II

Im Nationalpark Harz starben nach Dürre und Borkenkäferbefall viele Fichten ab. Man lässt die toten Bäume stehen. Bringe die Entwicklung in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Trockene Sommer schwächen die Fichten.
2Der Buchdrucker vermehrt sich massenhaft in den geschwächten Bäumen.
3Große Flächen mit toten Fichten entstehen.
4Licht fällt auf den Boden; Birken, Ebereschen und junge Buchen keimen.
5Ein neuer, gemischter Wald wächst heran.
Aus dem abgestorbenen Fichtenforst entwickelt sich von selbst ein artenreicherer Mischwald — ein Grundgedanke des Nationalparks „Natur Natur sein lassen“.
Ursache vor Wirkung.
Erst Licht, dann junge Bäume.
A6
Wer braucht was?
AFB II

Welche Struktur im Wald braucht die Art besonders?

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.
AussageTotholzFeuchtstellengroße, ungestörte Fläche
Hirschkäfer (Larve lebt jahrelang in morschem Holz)
Feuersalamander (legt Larven in Waldbäche)
Luchs (Revier bis über 100 km²)
Schwarzspecht (hackt Höhlen in dicke Stämme)
Wildkatze (meidet Straßen und Siedlungen)
Jede Struktur ist für bestimmte Arten unersetzlich — fehlt sie, fehlen diese Arten.
Wer lebt im Holz, wer im Wasser?
Große Tiere brauchen große Reviere.
A7
Mix: Nischen und Monokultur
AFB II

Hier geht es auch um 3.1.4 Viele Arten nebeneinander. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Vielfalt eines Waldes hängt direkt an der Zahl der Nischen, die er bietet.
Wie viele unterschiedliche Lebensbedingungen bietet ein Fichtenforst?
Konkurrenz gibt es überall, wo Ressourcen knapp sind.
A8
Käferzählung
AFB III

Eine Forschergruppe zählt holzbewohnende Käferarten auf zwei Flächen: im „aufgeräumten“ Wald ohne liegende Stämme 24 Arten, im Wald mit vielen vermodernden Stämmen 90 Arten.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Arten mehr leben im Wald mit Totholz? Arten
  2. Wievielmal so viele Arten sind es (auf eine Nachkommastelle)? -mal
  3. Wie viel Prozent dieser Arten fehlen im aufgeräumten Wald (gerundet)? %
Fast drei Viertel der holzbewohnenden Käferarten fehlen, wenn kein Totholz bleibt: 66 : 90 ≈ 73 %.
90 − 24
Anteil = 66 : 90 · 100 %
A9
Trickaufgabe: Viele Bäume, wenig Arten
AFB III

Eine Firma wirbt: „Wir haben 10 000 Fichten gepflanzt — ein großer Beitrag zur Artenvielfalt!“ Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Menge mit Vielfalt verwechseln. Artenvielfalt entsteht aus unterschiedlichen Strukturen, nicht aus vielen gleichen Bäumen.
Zähle Baumarten, nicht Bäume.
Was fehlt einer Fichtenpflanzung?
A10
Maßnahmen bewerten
AFB III

Bewerte die Maßnahmen einer Gemeinde für ihren Stadtwald.

Entscheide für jede Maßnahme.
Aussagesinnvoll für die Artenvielfaltnicht sinnvoll
Alte Höhlenbäume markieren und stehen lassen
Alle Wege breit ausbauen und nachts beleuchten
Unter der Straße Tunnel für Kröten bauen
Umgestürzte Bäume sofort entfernen, damit der Wald ordentlich aussieht
Heimische Wildblumen am Wegrand säen
Höhlenbäume, Querungshilfen und heimische Blüten fördern die Vielfalt; Licht, Lärm und „Aufräumen“ schaden ihr.
Licht in der Nacht stört nachtaktive Tiere.
Krötentunnel verbinden Lebensräume.