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Nährstoffe nachweisen

Zehn Übungen zu Iodprobe, Teststreifen, Fettfleck und Biuret — und zu fairen Versuchen.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Nachweis von Nährstoffen — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Nachweis und Farbe
AFB I

Verbinde jeden Nachweis mit dem positiven Ergebnis.

Iod und Stärke ergeben eine sehr dunkle Farbe.
Biuret-Reagenz ist vorher hellblau.
A2
Welcher Nährstoff wird nachgewiesen?
AFB I

Ordne jede Beobachtung dem Nährstoff zu, der damit nachgewiesen ist.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Stärke
2Glucose
3Fett
4Protein
Alle acht Beobachtungen sind positive Nachweise — jeweils für genau einen Nährstoff.
Achte auf das Nachweismittel, nicht auf das Lebensmittel.
Teststreifen weisen Glucose nach.
A3
Lückentext: sauber vergleichen
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Bei einer gibt man das Nachweismittel zu reinem . So sieht man, wie ein Ergebnis aussieht. Bei einer Positivprobe nimmt man den reinen . Beim Arbeiten mit Nachweismitteln trägt man eine .

Blind- und Positivprobe sind die Vergleichsansätze. Erst durch sie ist ein Ergebnis sicher.
Die Blindprobe enthält gar kein Lebensmittel.
Die Positivprobe zeigt die Farbe, wenn der Stoff sicher enthalten ist.
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Achte genau darauf, was ein Nachweis zeigen kann — und was nicht.
Welche Farbe hat Iodlösung vor dem Versuch?
Zucker ist nicht gleich Glucose.
A5
Frühstück im Test
AFB II

Die Klasse testet ein Frühstück. Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz: Welcher Nachweis fällt bei dem Lebensmittel am deutlichsten positiv aus?

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
LebensmittelIodlösungTeststreifenFettfleckBiuret
Toastbrot
Weintrauben
Margarine
Hühnerei (gekocht)
Haferbrei
Brot und Haferbrei enthalten viel Stärke, Weintrauben viel Glucose, Margarine fast nur Fett und das Ei vor allem Protein.
Welcher Nährstoff überwiegt im Lebensmittel?
Eier sind bekannte Eiweißlieferanten.
A6
Schritte der Iodprobe
AFB II

Bringe die Arbeitsschritte der Iodprobe in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Schutzbrille aufsetzen
2Lebensmittel zerkleinern und in eine Petrischale legen
3daneben eine Blindprobe mit Wasser ansetzen
4je zwei Tropfen Iodlösung zugeben
5Farben vergleichen und notieren
Erst Schutz, dann Probe und Blindprobe vorbereiten, dann das Nachweismittel zugeben, zum Schluss vergleichen und notieren.
Sicherheit kommt vor dem ersten Tropfen.
Die Blindprobe braucht man zum Vergleichen am Ende.
A7
Mix: Welcher Nachweis vor und nach dem Kauen?
AFB II

Paul kaut ein Stück Weißbrot sehr lange, ohne zu schlucken. Es schmeckt allmählich süß. Hier geht es auch um 1.2.2 Enzyme als Biokatalysatoren. Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Amylase im Speichel zerlegt Stärke in Malzzucker. Weniger Stärke bedeutet: Die Iodprobe wird mit der Zeit weniger dunkel.
Was passiert mit der Stärke durch den Speichel?
Mehr Zucker, weniger Stärke.
A8
Die Mengenkette
AFB III

Für eine Biuret-Probe braucht jede Gruppe 2 ml Probe und 1 ml Biuret-Reagenz je Reagenzglas. Jede Gruppe testet 3 Lebensmittel und setzt dazu 1 Blindprobe an. Es gibt 8 Gruppen.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Reagenzgläser je Gruppe Stück
  2. Reagenzgläser für die ganze Klasse Stück
  3. Biuret-Reagenz für die ganze Klasse ml
  4. Biuret-Reagenz, wenn zur Sicherheit 25 % mehr bereitgestellt wird ml
Die Blindprobe braucht genauso viel Nachweismittel wie jede echte Probe — sie wird beim Planen oft vergessen.
Die Blindprobe ist auch ein Reagenzglas.
32 ml plus ein Viertel davon.
A9
Trickaufgabe: Süß, aber negativ?
AFB III

Lea löst einen Löffel Haushaltszucker in Wasser und testet mit einem Glucose-Teststreifen. Das Testfeld bleibt gelb. Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: „süß“ heißt nicht „Glucose“. Haushaltszucker (Saccharose) wird vom Glucose-Streifen nicht erkannt. Eine Positivprobe prüft, ob der Streifen in Ordnung ist.
Glucose heißt auch Traubenzucker.
Wie kann man den Teststreifen selbst überprüfen?
A10
Versuche beurteilen
AFB III

Mehrere Gruppen haben Versuche geplant. Beurteile jeden Plan.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Versuchsplanaussagekräftignicht aussagekräftig
Iodprobe an Kartoffel, daneben eine Blindprobe mit Wasser.
Fettfleckprobe mit nasser Gurke, Ergebnis sofort abgelesen.
Biuret-Probe mit Milch, ohne Vergleichsprobe, Farbe „etwas bläulich“.
Glucose-Test mit Apfelsaft und mit Wasser, beide Streifen nebeneinander.
Iodprobe an Brot, das vorher mit Iod-haltigem Salz gewürzt wurde.
Ohne Blindprobe oder bei Störungen (Wasserfleck, Iod im Salz) kann man das Ergebnis nicht sicher deuten.
Gibt es jeweils einen Vergleich?
Kann etwas anderes das Ergebnis verfälschen?