Enzyme zerlegen
Ohne Hilfe würde die Zerlegung der Nährstoffe viel zu lange dauern.
- Enzyme:Proteine, die Stoffwechselvorgänge im Körper beschleunigen.
- Biokatalysator:Ein Enzym beschleunigt eine Reaktion und wird dabei nicht verbraucht — es arbeitet immer wieder.
- Amylase:im Speichel und aus der Bauchspeicheldrüse; zerlegt Stärke in Malzzucker.
- Pepsin:im Magen; beginnt die Zerlegung der Proteine.
- Lipase:aus der Bauchspeicheldrüse; zerlegt Fette in Glycerin und Fettsäuren.
- Namen:Viele Enzyme enden auf -ase.
Was Enzyme brauchen
Enzyme arbeiten nur unter passenden Bedingungen gut.
- Temperatur:Die Verdauungsenzyme arbeiten bei Körpertemperatur (37 °C) am besten.
- Kälte:verlangsamt Enzyme; beim Erwärmen arbeiten sie wieder.
- Hitze:zerstört Enzyme, weil ihr Protein seine Form verliert — das ist nicht umkehrbar.
- Säuregrad:Pepsin braucht den sauren Magensaft, Amylase arbeitet im neutralen Speichel.
- Kontrolle:Im Versuch zeigt ein Ansatz mit Wasser statt Speichel, dass wirklich das Enzym wirkt.
Enzyme: Enzyme sind Biokatalysatoren: Sie beschleunigen den Abbau der Nährstoffe bei Körpertemperatur und werden dabei nicht verbraucht.
Wähle Zugabe und Temperatur und starte mit ▶. Jede Minute wird ein Tropfen mit Iodlösung geprüft: Blauschwarz heißt „noch Stärke da“.
Halte fest: Speichel baut Stärke bei 37 °C schnell ab, bei Kälte langsam, nach dem Kochen gar nicht mehr. Mit Wasser passiert nichts — erst der Vergleich beweist die Wirkung des Enzyms.
Allgemeine Hinweise
Iodprobe wiederverwenden
Der Speichelversuch nutzt den Stärkenachweis aus 1.1.2: Wird die Probe nicht mehr blauschwarz, ist die Stärke zerlegt.
Enzyme sind keine Lebewesen
Enzyme „sterben“ nicht bei Hitze. Sie sind Proteine, die ihre Form verlieren und dadurch unwirksam werden.
Kälte ist nicht Hitze
Kälte bremst nur. Hitze zerstört dauerhaft. Beides führt zu langsamer Verdauung, aber aus verschiedenen Gründen.
