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Zusammenfassung

Organe, Blüte, Bestäubung, Frucht, Keimung und Vermehrung — das ganze Kapitel Pflanzen auf einer Seite.

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Bau der Blütenpflanzen

Jede Blütenpflanze ist aus Organen gebaut. Ihr Bau passt zu ihrer Aufgabe — und sie braucht Licht, Wasser und Mineralstoffe.

1.1.1Die Organe einer Blütenpflanze

  • Wurzel: Halt, Wasser und Mineralstoffe aufnehmen
  • Sprossachse: tragen, Wasser nach oben leiten
  • Laubblatt: mit Licht Nährstoffe herstellen
  • Blüte: Fortpflanzung
  • Spross = alles über der Erde
Bau passt zur Aufgabe

1.1.2Wurzel und Wurzelhaare

  • Hauptwurzel, Seitenwurzeln, Wurzelhaube schützt die Spitze
  • Wurzelhaare hinter der Spitze nehmen Wasser auf
  • Pfahlwurzel (Möhre) oder Büschelwurzel (Gräser)
  • beim Umpflanzen reißen Wurzelhaare ab → Pflanze welkt
viele Haare = große Oberfläche = viel Wasser

1.1.3Was Pflanzen brauchen

  • Licht: ohne Licht lang, dünn, gelb
  • Wasser: sonst welkt die Pflanze
  • Mineralstoffe: sonst klein mit hellen Blättern
  • fairer Versuch: nur ein Faktor ändert sich, Kontrollansatz hat alles
Licht + Wasser + Mineralstoffe

Nahrung aus der Erde?

Pflanzen nehmen aus dem Boden nur Wasser und gelöste Mineralstoffe auf. Ihre Nährstoffe stellen sie mit Licht in den Blättern selbst her.

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Blüte und Fortpflanzung

Aus der Blüte entsteht über Bestäubung und Befruchtung die Frucht mit den Samen, die dann verbreitet werden.

1.2.1Der Bau der Blüte

  • Kelchblätter: schützen die Knospe
  • Kronblätter: locken Insekten an
  • Staubblätter (männlich): Staubfaden + Staubbeutel mit Pollen
  • Fruchtblatt (weiblich): Narbe, Griffel, Fruchtknoten mit Samenanlagen
  • Legebild: von außen nach innen zupfen
Kelch — Krone — Staub — Frucht

1.2.2Blüte und Insekt

  • Bestäubung: Pollen auf die Narbe derselben Art
  • Selbst- und Fremdbestäubung
  • Insekten: Farbe, Duft, Nektar, Saftmale
  • Windblüten: unscheinbar, viel leichter Pollen, fedrige Narben
Pollen → Narbe

1.2.3Von der Befruchtung zur Frucht

  • Pollenschlauch wächst durch den Griffel
  • Befruchtung: Spermazelle + Eizelle verschmelzen
  • Kronblätter, Staubblätter, Griffel welken
  • Samenanlage → Samen, Fruchtknoten → Frucht
Fruchtknoten → Frucht

1.2.4Wie Samen sich ausbreiten

  • Wind: Schirm-, Schrauben-, Drehflieger
  • Tiere: Lockfrüchte, Klettfrüchte, Verstecken
  • Wasser: Schwimmfrüchte
  • selbst: Schleuderfrüchte
  • langsames Sinken → weiter Flug
Bau passt zur Ausbreitung
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Entwicklung

Vom Samen zur Pflanze und wieder zum Samen — oder ganz ohne Samen aus einem Teil der Mutterpflanze.

1.3.1Die Keimung

  • Samen: Samenschale, Keimblätter (Vorrat), Keimling
  • Quellung: Wasser aufnehmen, Schale platzt
  • erst Keimwurzel, dann Keimstängel mit Haken
  • Bedingungen: Wasser, Wärme, Sauerstoff — Licht meist nicht
Wasser + Wärme + Sauerstoff

1.3.2Der Lebenszyklus einer Pflanze

  • Samen → Keimung → Wachstum → Blüte → Bestäubung → Befruchtung → Frucht → Ausbreitung
  • einjährig: Sonnenblume, Mohn
  • zweijährig: Möhre, Fingerhut
  • mehrjährig: Kirschbaum, Tulpe
vom Samen zum Samen

1.3.3Ungeschlechtliche Vermehrung

  • Ausläufer (Erdbeere), Knollen (Kartoffel)
  • Zwiebeln (Tulpe), Stecklinge (Geranie)
  • Tochterpflanzen gleichen der Mutterpflanze
  • Vorteil: schnell, viele; Nachteil: alle gleich anfällig
ein Elternteil → gleiche Merkmale

Geschlechtlich oder ungeschlechtlich?

Samen entstehen nur nach Bestäubung und Befruchtung — die Nachkommen können sich unterscheiden. Ausläufer, Knollen, Zwiebeln und Stecklinge liefern dagegen genaue Kopien der Mutterpflanze.

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Die Regeln, an denen die Punkte hängen

Diese Punkte kosten in der Klassenarbeit am häufigsten Punkte — und lassen sich leicht vermeiden.

Regel 1 — Fachbegriffe exakt

Bestäubung ist nicht Befruchtung, Quellung ist nicht Keimung, Samen ist nicht Frucht. Jeder Begriff hat seinen festen Platz im Ablauf.

Regel 2 — Bau und Aufgabe verbinden

Nicht nur „Wurzelhaare“ nennen, sondern die Aufgabe dazu: „vergrößern die Oberfläche, damit mehr Wasser aufgenommen wird“.

Regel 3 — Versuche fair planen

Nur einen Faktor ändern, einen Kontrollansatz mit allen Faktoren, mehrere Pflanzen pro Ansatz.

Regel 4 — Beispiele nennen

Zu jeder Ausbreitungs- und Vermehrungsart gehört ein Beispiel: Löwenzahn, Klette, Kirsche, Kokosnuss, Erdbeere, Kartoffel, Tulpe.

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