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Ungeschlechtliche Vermehrung

Zehn Übungen zu Ausläufern, Knollen, Zwiebeln und Stecklingen.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur ungeschlechtlichen Vermehrung — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Wie vermehrt sich die Pflanze?
AFB I

Ordne jede Pflanze der Art ihrer ungeschlechtlichen Vermehrung zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Ausläufer
2Knolle
3Zwiebel
4Steckling
Die Grünlilie bildet an langen, hängenden Trieben kleine Tochterpflanzen — Ausläufer in der Luft. Beim Knoblauch sind die „Zehen“ Tochterzwiebeln.
Knollen sind dicke Teile unter der Erde mit Augen.
Bei Zwiebelpflanzen entstehen neue Zwiebeln neben der alten.
A2
Geschlechtlich oder ungeschlechtlich?
AFB I

Ordne zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1geschlechtlich (über Samen)
2ungeschlechtlich
Die Frage lautet immer: Entstand die neue Pflanze aus einem Samen (nach Befruchtung) oder direkt aus einem Teil der Mutterpflanze?
Samen entstehen nur nach einer Befruchtung.
Kartoffelauge, Zweig und Zwiebel sind Teile der Mutterpflanze.
A3
Lückentext Vermehrung
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Kartoffeln vermehren sich : Die neuen Pflanzen wachsen aus Teilen der . Die überwintern im Boden. Alle neuen Pflanzen der Mutterpflanze. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung entstehen dagegen .

„Narbe“ bleibt übrig — sie gehört zur Blüte und damit zur geschlechtlichen Fortpflanzung.
Ohne Befruchtung — wie heißt diese Vermehrung?
Was entsteht nach der Befruchtung?
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Ungeschlechtlich = ein Elternteil, gleiche Merkmale. Geschlechtlich = Samen, neue Merkmalsmischung.
Wie viele Elternteile gibt es bei einem Ausläufer?
Warum wollen Gärtner genau gleiche Pflanzen?
A5
Vergleich der beiden Wege
AFB II

Kreuze an, was für welche Vermehrung gilt — eine Zeile kann zwei Kreuze haben.

Setze in jeder Zeile alle passenden Kreuze — es können mehrere oder auch keins sein. Enter setzt und löscht.
Merkmalungeschlechtlichgeschlechtlich
Blüte, Bestäubung und Befruchtung nötig
Nachkommen gleichen der Mutterpflanze genau
es entstehen neue Pflanzen
Nachkommen können neue Merkmalskombinationen haben
geht auch ohne Insekten und Wind
Beide Wege führen zu neuen Pflanzen. Unterschiedlich sind der Weg dorthin und die Vielfalt der Nachkommen.
Ein Merkmal gilt für beide Wege.
Bestäubung gibt es nur, wenn Blüten beteiligt sind.
A6
Einen Steckling ziehen
AFB II

Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Einen gesunden Trieb der Geranie unterhalb eines Blattansatzes abschneiden.
2Die unteren Blätter entfernen.
3Den Trieb in ein Glas mit Wasser stellen.
4Warten, bis sich nach zwei bis drei Wochen Wurzeln bilden.
5Den bewurzelten Steckling in einen Topf mit Erde pflanzen.
Unter Wasser würden die Blätter faulen — deshalb kommen die unteren Blätter ab. Erst mit eigenen Wurzeln kann der Steckling in Erde wachsen.
Zuerst braucht man den Trieb.
Einpflanzen kommt erst, wenn Wurzeln da sind.
A7
Mix: Kartoffel und Kartoffelblüte
AFB II

Kartoffelpflanzen blühen im Sommer und bilden danach kleine grüne Beeren (giftig!). Welche Aussagen sind richtig? Hier geht es auch um 1.1.1 Die Organe einer Blütenpflanze und 1.2.3 Von der Befruchtung zur Frucht.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Kartoffel kann beides: Aus den Knollen wachsen Pflanzen mit gleichen Merkmalen, aus den Samen der Beeren Pflanzen mit neuen Merkmalen. Züchter nutzen die Samen, um neue Sorten zu gewinnen.
Früchte entstehen aus dem Fruchtknoten.
Knollen wachsen unter der Erde an der Sprossachse.
A8
Die Zwiebelvermehrung
AFB III

Eine Tulpenzwiebel bildet jedes Jahr 3 Tochterzwiebeln. Die alte Zwiebel stirbt dabei ab. Jede Tochterzwiebel macht es im nächsten Jahr genauso.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Zwiebeln gibt es nach 1 Jahr? Zwiebeln
  2. Wie viele Zwiebeln gibt es nach 2 Jahren? Zwiebeln
  3. Wie viele Zwiebeln gibt es nach 3 Jahren? Zwiebeln
  4. Wie viele nach 4 Jahren? Zwiebeln
Die Zahl verdreifacht sich jedes Jahr: 3, 9, 27, 81. Alle 81 Tulpen haben dieselbe Blütenfarbe wie die erste.
Aus einer werden 3.
Jedes Jahr mal 3.
A9
Trickaufgabe: Die Bananenplantage
AFB III

Fast alle Supermarkt-Bananen der Welt gehören zu einer einzigen Sorte. Sie werden über Ableger vermehrt, denn sie haben keine keimfähigen Samen. Seit einigen Jahren breitet sich ein Pilz aus, der diese Sorte befällt. Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: „Viele“ heißt nicht „vielfältig“. Millionen gleicher Pflanzen sind für einen Krankheitserreger wie eine einzige riesige Pflanze. Das ist der größte Nachteil der ungeschlechtlichen Vermehrung.
Was bedeutet „gleiche Erbanlagen“ für Krankheiten?
Vielfalt schützt.
A10
Bewerte den Plan
AFB III

Eine Gärtnerei will möglichst schnell viele Pflanzen verkaufen. Beurteile die Ideen. Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
Ideesinnvollnicht sinnvoll
Pfefferminze über Ausläufer vermehren, damit alle gleich gut duften.
Eine neue Tomatensorte aus Stecklingen „erfinden“.
Für ein großes Feld nur eine einzige Kartoffelsorte pflanzen, ganz ohne Risiko.
Lieblingsrosen über Stecklinge vermehren.
Mehrere Sorten nebeneinander anbauen, falls eine krank wird.
Ungeschlechtliche Vermehrung erhält bewährte Sorten — neue Sorten entstehen dagegen nur über Samen. Und wer nur eine Sorte anbaut, geht ein Risiko ein.
Neue Merkmalskombinationen gibt es nur über Samen.
„Ganz ohne Risiko“ — stimmt das bei lauter gleichen Pflanzen?