Vom Pollenkorn zur Befruchtung
Nach der Bestäubung liegt das Pollenkorn auf der Narbe — die Eizelle liegt aber tief im Fruchtknoten.
- Pollenschlauch:Das Pollenkorn keimt und treibt einen Schlauch durch den Griffel bis zur Samenanlage.
- Spermazelle:männliche Keimzelle; sie wandert im Pollenschlauch nach unten.
- Eizelle:weibliche Keimzelle in der Samenanlage.
- Befruchtung:Spermazelle und Eizelle verschmelzen. Aus der befruchteten Eizelle wächst ein Keimling.
Aus der Blüte wird eine Frucht
Nach der Befruchtung verändert sich die Blüte in wenigen Wochen völlig.
- Welken:Kronblätter und Staubblätter welken und fallen ab, auch Griffel und Narbe vertrocknen.
- Samen:Aus der Samenanlage wird der Samen mit dem Keimling darin.
- Frucht:Der Fruchtknoten wächst zur Frucht heran; seine Wand wird zur Fruchtwand.
- Kirsche:Haut, Fruchtfleisch und harter Stein sind die Fruchtwand — der Samen steckt im Stein.
- Aufgabe der Frucht:Sie schützt die Samen und hilft, sie zu verbreiten.
Befruchtung und Frucht: Bei der Befruchtung verschmelzen Spermazelle und Eizelle. Danach wird aus der Samenanlage der Samen und aus dem Fruchtknoten die Frucht.
Wähle einen Blütenteil (Klick auf die Zeichnung oder unten auf einen Knopf) und sieh, was aus ihm in der Kirsche wird. Mit „Übereinander“ legst du die Kirsche auf die Blüte.
Halte fest: Aus dem Fruchtknoten wird die Frucht, aus der Samenanlage der Samen. Kronblätter, Staubblätter, Griffel und Narbe haben ihre Aufgabe erfüllt und fallen ab.
Allgemeine Hinweise
Erst bestäuben, dann befruchten
Die Bestäubung (Pollen auf der Narbe) passiert außen, die Befruchtung (Verschmelzung) innen in der Samenanlage.
Zählen hilft
So viele befruchtete Samenanlagen, so viele Samen: Die Kirsche hat einen Kern, eine Erbse in der Hülse viele.
Frucht ist nicht nur Obst
In der Biologie ist jede aus dem Fruchtknoten entstandene Hülle mit Samen eine Frucht — auch Erbsenhülse, Tomate, Walnuss und Löwenzahn-Schirmchen.
