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Wie Samen sich ausbreiten

Zehn Übungen zu Flugfrüchten, Klettfrüchten und Lockfrüchten.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur Samenausbreitung — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Wie wird verbreitet?
AFB I

Ordne jede Frucht ihrer Ausbreitungsart zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Wind
2Tierfell
3Tiere fressen
4Wasser
5selbst
Kletten-Labkraut und Odermennig haften mit Häkchen an Fell und Kleidung. Brombeere und Holunder sind Lockfrüchte: Vögel fressen sie und scheiden die Samen aus.
Achte auf die Merkmale in Klammern.
Süß und farbig: Tiere fressen die Frucht.
A2
Wer fliegt wie?
AFB I

Verbinde die Frucht mit ihrem Flugtyp.

Ein Schirm aus Haaren bremst den Fall.
Die Mohnkapsel hat oben kleine Löcher.
A3
Lückentext Ausbreitung
AFB I

Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Kirschen sind : Vögel fressen sie und scheiden die Samen mit dem woanders aus. haften mit Haken im Fell. wie die Kokosnuss treiben im Meer. Die Ausbreitung verringert die um Licht und Wasser unter der Mutterpflanze.

„Pollenschlauch“ bleibt übrig — er gehört zur Befruchtung, nicht zur Ausbreitung.
Wie heißen Früchte, die Tiere anlocken?
Wenn viele Pflanzen an einer Stelle um dasselbe streiten, nennt man das …
A4
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Viele Tiere verbreiten Samen „aus Versehen“: Sie wollen fressen oder Vorräte anlegen.
Denk an das vergessliche Eichhörnchen.
Langsam heißt beim Fliegen: lange in der Luft.
A5
Merkmale und Ausbreitung
AFB II

Welche Merkmale haben die Früchte? Kreuze in jeder Zeile alles an, was zutrifft.

Setze in jeder Zeile alle passenden Kreuze — es können mehrere oder auch keins sein. Enter setzt und löscht.
Fruchtleichtmit Hakensüß oder buntwasserfeste Hülle mit Luft
Klette
Vogelbeere
Kokosnuss
Löwenzahn
Bau und Ausbreitung passen zusammen. Die Kokosnuss ist schwer — aber ihre faserige, luftgefüllte Hülle lässt sie schwimmen.
Eine Klettfrucht ist leicht und hat Haken.
Die Kokosnuss ist alles andere als leicht.
A6
Der Weg der Vogelbeere
AFB II

Bringe die Stationen in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Im Herbst leuchten die roten Früchte der Eberesche.
2Eine Amsel frisst die Beeren.
3Das Fruchtfleisch wird im Darm verdaut, die harten Samen nicht.
4Die Amsel fliegt weiter und scheidet die Samen mit dem Kot aus.
5Im Frühjahr keimt ein Samen weit weg vom Mutterbaum.
Die Eberesche „bezahlt“ die Amsel mit Fruchtfleisch — und bekommt dafür einen Transport ihrer Samen.
Zuerst muss die Frucht auffallen.
Die Keimung ist der letzte Schritt.
A7
Mix: Aus welchem Blütenteil?
AFB II

Beim Löwenzahn fliegt eine ganze Frucht mit dem Samen darin. Beantworte die Fragen im Entscheidungsbaum. Hier geht es auch um 1.2.3 Von der Befruchtung zur Frucht.

Beantworte die Fragen des Entscheidungsbaums mit Ja oder Nein und schau, wo du herauskommst.
    Eine Frucht ist, was aus dem Fruchtknoten entsteht — auch wenn sie nicht essbar ist. Der Schirm hilft beim Fliegen.
    Frucht = aus dem Fruchtknoten.
    Samen = aus der Samenanlage.
    A8
    Der vergessliche Eichelhäher
    AFB III

    Ein Eichelhäher versteckt im Herbst etwa 4500 Eicheln im Boden. Bei jedem Flug trägt er bis zu 9 Eicheln im Kropf und Schnabel.

    Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
    1. Wie viele Flüge braucht er mindestens für 4500 Eicheln? Flüge
    2. Jede zehnte versteckte Eichel findet er im Winter nicht wieder. Wie viele Eicheln bleiben liegen? Eicheln
    3. Von den liegengebliebenen Eicheln keimt jede dritte. Wie viele junge Eichen wachsen? Eichen
    Ein einziger Vogel „pflanzt“ so in einem Herbst über hundert Eichen — oft hunderte Meter vom Mutterbaum entfernt.
    4500 : 9.
    Ein Zehntel von 4500, dann ein Drittel davon.
    A9
    Trickaufgabe: Die Walnuss
    AFB III

    Walnüsse sind schwer, haben keine Flügel und schmecken nicht süß. Trotzdem wachsen junge Walnussbäume oft weit entfernt vom Mutterbaum. Welche Erklärungen sind richtig?

    Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
    Die Falle: Nur weil eine Frucht nicht fliegt oder süß ist, wird sie nicht „gar nicht“ verbreitet. Versteckende Tiere sind bei Nüssen und Eicheln die wichtigsten Helfer.
    Welche Tiere legen Vorräte an?
    Eine Lockfrucht wird gefressen — mit Samen.
    A10
    Gärtner-Ratschläge
    AFB III

    Beurteile die Aussagen über das Aussehen neuer Pflanzen im Garten. Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz.

    Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
    Beobachtungpasst zur Ausbreitungsartpasst nicht
    Unter der Vogelfutterstelle wachsen Holundersträucher.
    Auf dem Garagendach wächst Löwenzahn.
    Kletten-Labkraut wächst entlang eines Hundespazierwegs.
    Kokospalmen keimen im Gartenteich in Hannover.
    Springkraut breitet sich in einer Reihe von 5 km Länge aus, nur durch Schleudern.
    Schleuderfrüchte schaffen nur wenige Meter. Kokosnüsse brauchen warmes Meer, und in Hannover gibt es weder das eine noch das andere.
    Wie weit reicht jede Ausbreitungsart?
    Schleudern reicht nur wenige Meter weit.