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Frühblüher

Zwiebel, Knolle, Erdspross — und ein Lichtfenster, das sich jedes Jahr nur wenige Wochen öffnet.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Frühblühern — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Was ist ein Frühblüher?
AFB I

Welche Aussagen treffen auf Frühblüher zu?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Frühblüher sind an ein kurzes Zeitfenster angepasst: früh im Jahr, viel Licht, wenig Konkurrenz. Den Rest des Jahres überdauern sie mit ihrem Speicherorgan im Boden.
Drei Aussagen stimmen.
Wo stecken die Nährstoffe für den frühen Start?
A2
Fachbegriffe: Speicherorgane
AFB I

Ordne jedem Begriff die passende Beschreibung zu.

Denk an eine Küchenzwiebel: Woraus bestehen ihre Schichten?
Bei der Knolle gibt es keine Schichten.
A3
Welches Speicherorgan?
AFB I

Sortiere die Pflanzen nach ihrem Speicherorgan.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Zwiebel
2Knolle
3Erdspross
Tulpe und Märzenbecher haben wie die Küchenzwiebel Zwiebeln. Krokus, Winterling und Lerchensporn speichern in Knollen. Maiglöckchen und Schwertlilie bilden Erdsprosse, die sich im Boden ausbreiten.
Die Küchenzwiebel ist das bekannteste Beispiel für eine Zwiebel.
Das Maiglöckchen bildet dichte Teppiche — sein Speicher wächst waagerecht.
A4
Ein Jahr einer Tulpe
AFB II

Bringe die Stationen im Leben einer Gartentulpe in die richtige Reihenfolge — beginne im Winter.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Februar/März: Mit den gespeicherten Nährstoffen treibt die Tulpe aus.
2Juni: Die Blätter welken, die neue Zwiebel ruht bis zum nächsten Frühjahr.
3Mai: Die grünen Blätter bilden im Licht neue Nährstoffe, eine neue Zwiebel wächst.
4April: Die Tulpe blüht.
5Winter: Die Zwiebel ruht im Boden, die Blüte ist in ihr schon angelegt.
Die Zwiebel wird im Frühjahr verbraucht und im Frühsommer neu gefüllt — deshalb darf man die Blätter nach der Blüte nicht sofort abschneiden.
Was muss passieren, bevor die Tulpe blühen kann?
Die neue Zwiebel wird gefüllt, solange die Blätter grün sind.
A5
Lückentext: Das Lichtfenster
AFB II

Setze die Begriffe ein — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Im Laubwald kommt vor dem der Bäume viel am Boden an. Frühblüher nutzen diese Zeit. Für den schnellen Start brauchen sie Nährstoffe aus ihrem , vor allem . Sobald sich das schließt, ist es am Boden zu dunkel.

„Wärme“ bleibt übrig: Im März ist es noch kalt. Entscheidend für Frühblüher ist das Licht, nicht die Temperatur.
Was fehlt im Sommer am Waldboden?
Der gespeicherte Nährstoff färbt sich mit Iodlösung blauschwarz.
A6
Stimmt's? Zwiebeln und Knollen
AFB II

Fünf Behauptungen. Stimmen sie?

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Frühblüher sind ein Beispiel für Angepasstheit: Bau (Speicherorgan) und Lebensweise (früher Start) passen zum Lebensraum Laubwald.
Was unterscheidet einen Fichtenwald im Winter von einem Laubwald?
Womit füllt die Tulpe ihre Zwiebel wieder auf?
A7
Mix: Woher kommen die Nährstoffe?
AFB II

Woher bekommt die Pflanze gerade ihre Nährstoffe? Hier brauchst du auch 1.3.1 Die Keimung.

Setze in jeder Zeile genau ein Kreuz. Enter setzt und löscht.
SituationSpeicherorganKeimblätter im Sameneigene grüne Blätter
Tulpe treibt im März aus
Bohne keimt unter der Erde
Tulpe im Mai, grüne Blätter
Kartoffel keimt im Keller
junge Linde im Sommer
Speicherorgan und Keimblätter sind beides Vorräte für einen Start ohne Licht. Danach versorgt sich die Pflanze mit ihren grünen Blättern selbst — und füllt, wenn sie ein Speicherorgan hat, den Vorrat wieder auf.
Kann eine Pflanze im Dunkeln mit ihren Blättern Nährstoffe bilden?
Die Kartoffel ist eine Knolle.
A8
Fehlersuche: Leonies Kurzvortrag
AFB III

Leonie hält einen Kurzvortrag über den Krokus. Welche Sätze sind falsch?

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Leonie verwechselt Zwiebel und Knolle, und sie übersieht, dass der Krokus mehrjährig ist: Er kommt jedes Jahr aus derselben Knolle wieder.
Drei Sätze sind falsch.
Knolle oder Zwiebel? Und woraus treibt der Krokus im nächsten Jahr aus?
A9
Trickaufgabe: Kaum Frühblüher im Fichtenwald
AFB III

Im Laubwald blüht im März der Boden, im Fichtenforst daneben kaum. Welche Erklärungen passen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Der Unterschied liegt im Licht: Laubbäume sind im Frühjahr kahl, Fichten nicht. Ohne Lichtfenster lohnt sich der frühe Start nicht.
Was macht eine Fichte im Herbst anders als eine Eiche?
Nur zwei Erklärungen haben mit dem Licht zu tun.
A10
Rechnen mit dem Licht
AFB III

Im Eichenwald erreichen Anfang April 70 % des Sonnenlichts den Boden, im Juni nur noch 10 %.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Um wie viele Prozentpunkte nimmt das Licht am Boden ab? Prozentpunkte
  2. Wie viel Mal mehr Licht kommt im April am Boden an als im Juni? -mal
  3. Das Laub schließt sich in 40 Tagen gleichmäßig von 70 % auf 10 %. Um wie viel Prozentpunkte sinkt das Licht pro Tag? Prozentpunkte
  4. Ein Frühblüher wächst nur bei mindestens 25 % Licht gut. Nach wie vielen Tagen ist diese Grenze erreicht? Tage
70 − 10 = 60 Prozentpunkte; 70 : 10 = 7. Pro Tag: 60 : 40 = 1,5 Prozentpunkte. Bis 25 %: 70 − 25 = 45 Prozentpunkte, 45 : 1,5 = 30 Tage — ab Anfang Mai ist es für ihn zu dunkel.
Differenz: groß minus klein. „Wie viel Mal“: teilen.
Wie viele Prozentpunkte muss das Licht bis 25 % sinken?