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Körpertemperatur und Bewegung

Morgens träge, mittags flink, im Frost hellwach — jetzt sortierst du, wer sich wann bewegen kann.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu Körpertemperatur und Bewegung — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Ein Frosch im kalten Frühling
AFB I

An einem kalten Märzmorgen (4 °C) findet Paul einen Grasfrosch am Teichrand. Der Frosch bewegt sich kaum. Welche Aussagen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Frösche sind wechselwarm: Ihr Körper nimmt die Temperatur der Umgebung an. In der Kälte laufen alle Körpervorgänge langsam — der Frosch ist nicht krank, sondern träge. Mit der Wärme kommt die Beweglichkeit zurück.
Frösche gehören zu den Amphibien. Sind Amphibien gleichwarm oder wechselwarm?
Kälte macht wechselwarme Tiere langsam, nicht schneller. Drei Aussagen stimmen.
A2
Fachbegriffe einsetzen
AFB I

Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Eine Ringelnatter ist . Je kälter es ist, desto bewegt sie sich. Bei großer Kälte fällt sie in . Ein Fuchs dagegen ist und auch im Frost beweglich. Dafür braucht er viel .

„Winterfell“ bleibt übrig: Es hält den Fuchs warm, macht ihn aber nicht beweglich. Beweglich ist er, weil er gleichwarm ist — die Wärme dafür stammt aus seiner Nahrung.
Schlangen gehören zu den Reptilien, Füchse zu den Säugetieren.
Gleichwarme Tiere „bezahlen“ ihre Wärme mit Futter.
A3
Wer tut was?
AFB I

Verbinde jede Situation mit dem Verhalten, das dazu passt.

Welches der fünf Tiere ist gleichwarm? Es ist als einziges bei Kälte flink.
Wer kalt ist, sucht Sonne. Wer zu heiß ist, sucht Schatten.
A4
Ein Sommertag der Kreuzotter
AFB II

Bringe den Tagesablauf einer Kreuzotter an einem heißen Sommertag in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Nach der kühlen Nacht liegt sie träge in ihrem Versteck.
2Sie kriecht langsam zu einer sonnigen Stelle.
3Sie liegt flach in der Sonne, bis ihr Körper warm ist.
4Aufgewärmt lauert sie auf Beute und schnappt blitzschnell zu.
5In der größten Mittagshitze zieht sie sich in den Schatten zurück.
6Am kühlen Abend kriecht sie zurück ins Versteck.
Die Kreuzotter steuert ihre Körpertemperatur durch ihr Verhalten: Sonne zum Aufwärmen, Schatten gegen Überhitzung, Versteck gegen die Nachtkälte. Jagen kann sie erst, wenn sie warm ist.
Erst aufwärmen, dann jagen: Ohne Wärme ist sie zu langsam für Beute.
Mittags ist es am heißesten. Zu viel Hitze ist auch gefährlich.
A5
Immer bereit oder wetterabhängig?
AFB II

Welche Tiere sind bei jedem Wetter beweglich — und bei welchen hängt es von der Temperatur ab?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1immer beweglich
2bei Kälte träge
Immer beweglich sind nur die gleichwarmen Vögel und Säugetiere — auch der Pinguin (Vogel) und der Schweinswal (Säugetier), obwohl sie im kalten Wasser leben. Fische, Amphibien und Reptilien sind wechselwarm.
Ordne jedes Tier zuerst seiner Wirbeltierklasse zu.
Lass dich vom Lebensraum nicht täuschen: Ein Wal ist kein Fisch.
A6
Stimmt das?
AFB II

Fünf Aussagen über Wärme und Bewegung. Entscheide jeweils.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Wechselwarm heißt: Beweglichkeit und Futterbedarf hängen von der Umgebung ab. Gleichwarm heißt: immer bereit — aber mit großem Hunger.
Achte auf Wörter wie „immer“ und „gar nicht“ — solche Aussagen sind oft zu streng.
Wärme selbst herstellen kostet Energie. Energie kommt aus dem Futter.
A7
Wie beweglich ist das Tier?
AFB II

Die Tiere leben draußen bei der genannten Temperatur. Schätze für jede Zeile ein, wie beweglich das Tier ist — ohne nachzuschlagen.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = starr, 2 = sehr träge, 3 = mäßig beweglich, 4 = flink, 5 = voll beweglich. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = starr5 = voll beweglich
Ringelnatter bei 1 °C
Rotfuchs bei −10 °C
Wasserfrosch bei 14 °C
Kreuzotter nach dem Sonnenbad bei 28 °C
Hecht im 4 °C kalten See
Bei den wechselwarmen Tieren gilt: je wärmer, desto beweglicher — bis zur Kältestarre ganz unten. Der Fuchs passt nicht in diese Reihe: Als gleichwarmes Tier ist er auch bei −10 °C voll beweglich. Der Hecht erstarrt im 4 °C kalten Wasser nicht ganz, er bewegt sich nur sehr wenig.
Suche zuerst das gleichwarme Tier. Für es spielt die Temperatur keine Rolle.
Ordne die wechselwarmen Tiere nach der Temperatur: Die kälteste Stelle ist fast starr, die wärmste flink.
A8
Mix: Fehlersuche im Tierlexikon
AFB III

Jonas hat einen Lexikon-Eintrag über die Blindschleiche geschrieben. Hier kommt auch Stoff aus 2.1.3 Reptilien und 2.2.2 Drei Wege durch den Winter vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Die Blindschleiche sieht aus wie eine Schlange, ist aber eine Eidechse ohne Beine — ein Reptil. Wie alle Reptilien ist sie wechselwarm: bei Kälte träge, im Winter in Winterstarre.
Drei Sätze sind falsch. Prüfe die Tierklasse, das Verhalten bei Kälte und den Winter.
Winterschlaf und Winterstarre sind nicht dasselbe. Welches passt zu wechselwarmen Tieren?
A9
Trickaufgabe: Der Hase im Schnee
AFB III

Ein Feldhase braucht im Sommer bei 25 °C für eine Strecke über das Feld 6 Sekunden. Im Januar liegt Schnee, es sind −5 °C. Der Boden ist fest gefroren, er rutscht nicht.

Wie viele Sekunden braucht der Hase im Januar für dieselbe Strecke?

Überlege genau und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
6 Sekunden. Der Hase ist ein Säugetier und damit gleichwarm: Sein Körper bleibt auch im Frost fast gleich warm. Seine Muskeln arbeiten deshalb genauso schnell wie im Sommer. Nur bei wechselwarmen Tieren würde die Kälte bremsen.
Ist ein Hase gleichwarm oder wechselwarm?
Hier musst du gar nichts rechnen. Wie warm sind die Muskeln des Hasen im Winter?
A10
Wer hat den Vorteil?
AFB III

Jäger und Beute treffen aufeinander. Entscheide, wem die Temperatur einen Vorteil verschafft.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
BegegnungJäger im VorteilBeute im Vorteilkein Vorteil durch Temperatur
kühler Morgen: Graureiher jagt Grasfrosch
kühler Morgen: Kreuzotter jagt Feldmaus
Frosttag: Habicht jagt Eichelhäher
kalter Wintersee: Fischotter jagt Rotauge
heißer Mittag: Hermelin jagt Wühlmaus
Einen Vorteil gibt es nur, wenn ein gleichwarmes und ein wechselwarmes Tier aufeinandertreffen und es kalt ist: Dann ist das gleichwarme Tier flink, das wechselwarme träge. Sind beide gleichwarm, macht die Temperatur keinen Unterschied.
Schreib zu jedem Tier „gleichwarm“ oder „wechselwarm“ dazu.
Bei Kälte ist das wechselwarme Tier im Nachteil — egal, ob es jagt oder gejagt wird.