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Drei Wege durch den Winter

Der Igel wird fast so kalt wie ein Stein, das Eichhörnchen bleibt warm, der Frosch erstarrt — und alle drei erleben den Frühling.

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Kalt und kaum Futter

Im Winter wird es kalt, und viele Tiere finden kaum Nahrung. Jede Tierart hat einen Weg, damit zurechtzukommen.

  • Gleichwarme Tiere:Sie müssen ihren Körper warm halten. Bei Kälte kostet das besonders viel Energie aus der Nahrung.
  • Wechselwarme Tiere:Ihr Körper wird so kalt wie die Umgebung. Bei Frost könnten sie erfrieren.
  • Fortziehen:Zugvögel wie Storch und Schwalbe fliegen in den warmen Süden.
  • Aktiv bleiben:Reh, Fuchs und Wildschwein bekommen ein dichtes Winterfell und suchen weiter Futter.
  • Energie sparen:Andere Tiere ziehen sich in ein Versteck zurück — auf drei verschiedene Arten.
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Schlafen, ruhen oder erstarren

Die drei Wege unterscheiden sich vor allem darin, was mit der Körpertemperatur passiert.

  • Winterschlaf:Gleichwarme Tiere senken ihre Körpertemperatur auf wenige Grad. Herz und Atmung werden ganz langsam. Sie fressen nicht und leben von ihrem Fett. Beispiele: Igel, Siebenschläfer, Murmeltier, Fledermaus.
  • Winterruhe:Die Körpertemperatur sinkt nur wenig. Die Tiere schlafen lange, wachen aber immer wieder auf und fressen von ihren Vorräten. Beispiele: Eichhörnchen, Dachs, Braunbär.
  • Winterstarre:Wechselwarme Tiere werden so kalt wie ihre Umgebung und können sich nicht mehr bewegen. Erst Wärme weckt sie. Beispiele: Grasfrosch, Zauneidechse, Karpfen.
  • Versteck:Alle drei brauchen einen geschützten Platz: Nest, Bau, Höhle — bei Winterstarre ein frostfreies Versteck im Boden oder am Grund eines Teiches.
  • Im Herbst:Winterschläfer fressen sich ein dickes Fettpolster an. Tiere mit Winterruhe legen zusätzlich Vorräte an.
Merke

Winterschlaf: Körpertemperatur stark gesenkt, das Tier lebt vom Fett. Winterruhe: Körpertemperatur fast normal, das Tier wacht auf und frisst Vorräte. Winterstarre: wechselwarmes Tier, so kalt wie die Umgebung.

Schalte die drei Tiere einzeln ein und leg ihre Kurven übereinander. Zieh dann die Zeitlinie durch den Winter (oder Punkt anwählen und ←/→) und vergleiche jede Kurve mit der Temperatur draußen.

Körpertemperatur im Winter

Halte fest: Beim Winterschlaf sinkt die Körpertemperatur auf wenige Grad, bei der Winterruhe bleibt sie fast normal — nur bei der Winterstarre folgt sie der Umgebung.

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Allgemeine Hinweise

Bitte nicht wecken!

Jedes Aufwachen kostet einen Winterschläfer viel Fett. Wird er oft gestört, reicht sein Vorrat nicht bis zum Frühling — er kann verhungern.

Der Bär schläft nicht so tief

Braunbären halten keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe: Ihre Körpertemperatur sinkt nur um wenige Grad, und sie können schnell wach werden.

Wechselwarm heißt Starre

Winterschlaf und Winterruhe gibt es nur bei gleichwarmen Säugetieren. Fische, Amphibien und Reptilien fallen in Winterstarre.

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