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Sinne von Hund und Mensch

Zehn Übungen zu Nase, Ohren, Augen und Tasthaaren — und immer wieder die Frage: Wer ist hier im Vorteil, Hund oder Mensch?

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zu den Sinnen von Hund und Mensch — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Sinnesorgan und Leistung
AFB I

Verbinde jedes Sinnesorgan des Hundes mit der Leistung, die es möglich macht.

Überlege bei jeder Leistung: Wird gerochen, gehört, gesehen oder gefühlt?
Die Tasthaare sitzen an der Schnauze — sie fühlen, sie sehen nicht.
A2
Nasentier und Augentier
AFB I

Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Der Hund erkundet die Welt vor allem mit der Nase. Er ist ein . Innen in seiner Nase liegt eine große . Auf ihr sitzen viele Millionen . Der Mensch orientiert sich vor allem mit den Augen, er ist ein . Er sieht schärfer und mehr als der Hund.

„Augenbrauen“ bleibt übrig. Die langen Haare über den Augen des Hundes sind Tasthaare — sie fühlen, statt die Augen zu schützen.
Das Tier, das vor allem riecht, heißt …tier. Das Tier, das vor allem sieht, heißt …tier.
Erst kommt die Haut in der Nase, dann die Zellen, die auf ihr sitzen.
A3
Zahlen zur Nase
AFB I

Finde die Paare: Welcher Richtwert gehört zu welcher Angabe?

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Die Zahlen sind Richtwerte, denn sie schwanken je nach Rasse. Wichtig ist der Vergleich: Beim Hund ist alles viele Male größer.
Das Nasentier hat jeweils die größere Zahl und die größere Fläche.
Eine Briefmarke ist viel kleiner als eine Postkarte.
A4
Wer kann es besser?
AFB II

Wer ist bei dieser Aufgabe im Vorteil — der Hund oder der Mensch?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Hund im Vorteil
2Mensch im Vorteil
Der Mensch gewinnt dort, wo es auf scharfes Sehen und die Farben Rot und Grün ankommt. Riechen, Hören und Bewegungssehen in der Dämmerung kann der Hund besser.
Frage dich bei jeder Karte zuerst: Welcher Sinn wird gebraucht?
Rot und Grün kann der Hund kaum unterscheiden, und sein Bild ist weniger scharf.
A5
Stimmt das?
AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die häufigste Falle: „Hunde sind farbenblind.“ Sie sehen weniger Farben als du — aber nicht gar keine.
Denk an die Augen: Was kann der Hund gut sehen, was schlecht?
Zwei Aussagen stimmen, drei nicht.
A6
Welcher Sinn hilft hier?
AFB II

Welcher Sinn hilft dem Hund in dieser Lage am meisten?

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
LageRiechenHörenSehenTasten
Nach einer Lawine sucht ein Hund Menschen unter dem Schnee.
Der Hund liegt im Flur und merkt, dass draußen jemand die Treppe hochkommt.
Auf einem Feld in der Abenddämmerung springt weit weg ein Reh auf.
Im dunklen Keller schiebt der Hund die Schnauze an Kisten vorbei, ohne anzustoßen.
Unter dem Schnee sieht und hört der Hund den Menschen nicht — aber der Duft dringt durch den Schnee nach oben. Im Keller helfen die Tasthaare an der Schnauze.
Frage dich: Was kommt beim Hund überhaupt an — Duft, Geräusch, Bild oder Berührung?
Das Reh bewegt sich plötzlich, und es ist dämmrig. Im Keller ist es zu dunkel zum Sehen.
A7
Ein Spürhund bei der Arbeit
AFB II

Ein Spürhund soll einen verlaufenen Wanderer finden. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Der Hund schnüffelt an einer Mütze des Wanderers.
2Am Parkplatz sucht er mit tiefer Nase den Boden ab, bis er den gleichen Duft findet.
3Er folgt der Duftspur in den Wald und schnüffelt dabei in kurzen Stößen.
4Der Duft wird stärker — der Hund wird schneller und hebt den Kopf.
5Er findet den Wanderer und bellt, bis seine Hundeführerin kommt.
Zuerst braucht der Hund eine Geruchsprobe. Nur so weiß er, welchen der vielen Düfte auf dem Boden er verfolgen soll.
Woher weiß der Hund, wessen Duft er suchen soll?
Je näher der Hund dem Wanderer kommt, desto stärker wird der Duft.
A8
Mix: Fehler in Mias Vortrag
AFB III

Mia hält einen Kurzvortrag über ihre Hündin Emma. Hier brauchst du Wissen aus 1.2.1 Vom Wolf zum Hund und 1.2.3 Verständigung im Rudel vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Ohren haben beim Hund zwei Aufgaben: Sie hören, und sie „sprechen“ mit. Wer nur an das Hören denkt, deutet die Körpersprache falsch.
Drei Sätze sind falsch: einer über den Wolf, einer über die Körpersprache, einer über das Farbensehen.
Was zeigt ein Hund mit flach angelegten Ohren im Rudel?
A9
Trickaufgabe: Der kurznasige Mops
AFB III

Ben sagt: „Ein Mops hat eine ganz kurze, platte Nase. Also riecht er bestimmt schlechter als ich.“ Welche Antworten auf Ben sind richtig?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Ben vergleicht den Mops mit anderen Hunden und schließt dann auf den Menschen. „Schlechter als ein Schäferhund“ heißt noch lange nicht „schlechter als ein Mensch“.
Mit wem vergleicht Ben den Mops eigentlich?
Wo genau liegen die Riechzellen?
A10
Der Hund weiß es vorher
AFB III

Familie Kaya wohnt an einer ruhigen Straße. Ihr Hund Balu läuft schon zur Haustür, wenn Papas Auto noch um die Ecke biegt — bei fremden Autos bleibt er liegen. Welche Erklärungen sind sinnvoll?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Balu kann das Auto hinter der Ecke nicht sehen — die Erklärung liegt im Gehör: früher hören, genauer unterscheiden, Ohren zum Geräusch drehen.
Kann Balu das Auto hinter der Ecke überhaupt sehen?
Hunde hören auch hohe Töne — sogar höhere als du. Und Rot sehen sie kaum.