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Haustiere artgerecht halten

Zehn Übungen rund um Hund, Katze und Meerschweinchen — und immer die Frage: Was braucht dieses Tier wirklich?

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zur artgerechten Haltung — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Bedürfnis und Beispiel
AFB I

Verbinde jedes Bedürfnis mit dem passenden Beispiel aus dem Alltag mit Hund und Katze.

Frag dich bei jedem Beispiel: Was tut der Mensch da eigentlich für das Tier?
Am Kratzbaum spielt und klettert die Katze — sie ist beschäftigt. Bürsten gehört zur Pflege.
A2
Begriffe rund um die Haltung
AFB I

Finde die Paare: Welche Erklärung gehört zu welchem Begriff?

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Diese Begriffe brauchst du, um über Tierhaltung sprechen zu können — zum Beispiel, wenn deine Familie über ein Haustier nachdenkt.
Im Wort „Artgenosse“ steckt „Art“ — es geht um ein Tier der gleichen Art.
Eine Steuer ist immer Geld, das an den Staat oder die Gemeinde geht.
A3
Was das Gesetz sagt
AFB I

Setze die Wörter an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

In Deutschland schützt das die Tiere. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund oder Leiden zufügen. Wer ein Tier hält, muss es seiner entsprechend ernähren, pflegen und unterbringen. Ein Tier einfach ist verboten. Wer nicht mehr für sein Tier sorgen kann, fragt im um Hilfe.

„Verschenken“ bleibt übrig. Ein Tier weiterzugeben ist nicht verboten — es muss aber zu Menschen kommen, die gut für es sorgen.
Das Gesetz heißt so, wie es klingt: Es schützt die Tiere.
Verboten ist, ein Tier irgendwo allein zurückzulassen. Dafür gibt es ein eigenes Wort.
A4
Gut gehalten oder nicht?
AFB II

Ordne jede Situation ein: Wird das Tier artgerecht gehalten?

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1artgerecht
2nicht artgerecht
Milch ist für Katzen kein Ersatz für Wasser — viele bekommen davon Bauchweh. Und Essensreste mit Salz und Gewürzen sind kein richtiges Hundefutter.
Geh die Bedürfnisse durch: Nahrung, Wasser, Bewegung, Artgenossen, Beschäftigung … Fehlt etwas?
Vier Situationen sind nicht artgerecht. Achte auch auf das, was die Tiere trinken und fressen.
A5
Was kostet eine Katze?
AFB II

Familie Weber rechnet nach: Futter kostet 30 € im Monat, Katzenstreu 10 € im Monat. Dazu kommen einmal im Jahr 120 € für Tierarzt und Impfung. Wie viel Euro kostet die Katze im ganzen Jahr?

Rechne und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Pro Monat sind es 30 € + 10 € = 40 €, im Jahr also 12 · 40 € = 480 €. Mit dem Tierarzt: 480 € + 120 € = 600 €. Wird die Katze krank, kann es noch viel mehr werden.
Rechne zuerst aus, was Futter und Streu zusammen in einem Monat kosten.
Ein Jahr hat 12 Monate. Den Tierarzt zählst du nur einmal dazu.
A6
Ein Hund zieht ein
AFB II

Familie Özdemir möchte einen Hund. Bringe die Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Nachlesen, was ein Hund jeden Tag braucht.
2Mit der ganzen Familie klären: Zeit, Kosten, Allergien, Vermieter.
3Im Tierheim einen passenden Hund mehrmals besuchen.
4Körbchen, Näpfe und Leine in der richtigen Größe besorgen.
5Den Hund abholen und beim Tierarzt vorstellen.
Erst wissen, dann entscheiden, dann kaufen: Wer den Hund schon kennt, weiß, wie groß Körbchen und Leine sein müssen. Beim Tierarzt wird er gleich untersucht und bekommt fehlende Impfungen.
Womit fängt man an, bevor die Familie überhaupt entscheiden kann?
Welche Größe Körbchen und Leine haben müssen, weißt du erst, wenn du den Hund kennst.
A7
Was fehlt diesem Tier?
AFB II

In jeder Situation wird ein Bedürfnis des Tieres nicht erfüllt. Kreuze an, welches.

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
SituationNahrungArtgenossenBeschäftigungPflegeTierarzt
Das Meerschweinchen bekommt nur Körner, nie Heu oder Gemüse.
Die Hündin humpelt seit einer Woche, aber keiner kümmert sich darum.
Das Katzenklo wird nur einmal pro Woche sauber gemacht.
Die Wohnungskatze hat weder Spielzeug noch einen Kratzbaum.
Nach dem Tod seines Partners lebt das Meerschweinchen allein weiter.
Stirbt ein Meerschweinchen, braucht das andere bald einen neuen Partner — am besten nach Beratung im Tierheim, damit die beiden sich vertragen.
Überlege bei jeder Zeile: Was müsste der Halter tun, damit es dem Tier besser geht?
Humpeln ist ein Zeichen für eine Verletzung oder Krankheit. Sauber machen gehört zur Pflege.
A8
Mix: Pauls Vortrag über Bello
AFB III

Paul hält einen Vortrag über seinen Hund Bello. Hier kommt Wissen aus 1.1.1 Kennzeichen der Lebewesen und 1.2.3 Verständigung im Rudel vor.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Weil ein Hund ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen ist, trägt sein Halter Verantwortung. Und wer die Körpersprache versteht, merkt auch, wenn es dem Hund nicht gut geht.
Drei Sätze sind falsch: einer über das Zusammenleben, einer über die Körpersprache, einer über die Bewegung.
Denk an den Wolf: Lebt er allein oder im Rudel?
A9
Trickaufgabe: Ich bin doch da!
AFB III

Lea sagt: „Mein Meerschweinchen Krümel braucht keinen Artgenossen. Ich spiele jeden Tag eine ganze Stunde mit ihm!“ Welche Antworten auf Lea sind richtig?

Mehrere Antworten können richtig sein. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Leas Zuwendung ist gut gemeint — aber sie ist kein Ersatz. Ein Kaninchen hilft auch nicht: Die beiden Arten verstehen sich nicht, und Kaninchen können Meerschweinchen sogar verletzen.
Was bedeutet „Artgenosse“ genau? Ist ein Mensch oder ein Kaninchen einer?
Drei Antworten sind richtig. Mehr Spielzeit ändert nichts daran, dass ein Artgenosse fehlt.
A10
Familie Yilmaz entscheidet
AFB III

Familie Yilmaz wünscht sich einen Hund. Beurteile Schritt für Schritt, was jetzt die beste Entscheidung ist.

Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    So sieht eine verantwortungsvolle Entscheidung aus: Zeit, Geld, Urlaub und Aufgaben sind geklärt, bevor der Hund einzieht.
    Denk bei jeder Frage an das Wohl des Hundes — nicht an das, was für die Familie am bequemsten ist.
    Zeit, Kosten und Urlaub gehören zur Verantwortung. Das Tierschutzgesetz verbietet das Aussetzen.