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Zusammenfassung

Mutation, Rekombination, Selektion und Angepasstheit — das ganze Kapitel Variabilität und Evolution auf einer Seite.

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Ursachen der Variabilität

Mutationen schaffen neue Erbanlagen, Rekombination mischt sie bei jeder geschlechtlichen Fortpflanzung neu.

4.1.1Mutationen

  • Mutation: zufällige, ungerichtete Veränderung der Erbinformation
  • Gen-, Chromosomen-, Genommutation
  • Austausch: 1 Dreiergruppe; Verlust/Einfügung: Raster verschoben
  • nur Keimzellmutationen werden vererbt
  • Mutagene: UV-, Röntgen-, radioaktive Strahlung, Chemikalien
meist neutral oder nachteilig, selten vorteilhaft

4.1.2Sexualität schafft Vielfalt

  • Rekombination: Neukombination vorhandener Erbanlagen
  • Crossing-over, zufällige Verteilung der Chromosomen, zufällige Befruchtung
  • ungeschlechtlich: Klone, schnell
  • geschlechtlich: Vielfalt, sicherer bei Umweltänderung
Keimzellen \(2^{n}\), Zygoten \(2^{2n}\)

Neu oder neu gemischt?

Nur Mutationen liefern neue Allele. Rekombination erzeugt neue Kombinationen schon vorhandener Allele.

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Evolution erklären

Selektion sortiert die erbliche Vielfalt — über viele Generationen entstehen Angepasstheiten.

4.2.1Die Evolutionsfaktoren

  • Mutation und Rekombination → Variabilität
  • Selektion: günstige Merkmale → mehr Nachkommen
  • Selektionsfaktoren: Klima, Fressfeinde, Erreger, Konkurrenz, Partnerwahl
  • Evolution = veränderte Häufigkeit in der Population
Anteil nach Selektion = Überlebende mit Merkmal : alle Überlebenden

4.2.2Anpassung oder Angepasstheit?

  • Angepasstheit: erblich, entsteht in Populationen über Generationen
  • Anpassung (Modifikation): nicht erblich, im Leben eines Individuums
  • Fähigkeit zur Anpassung ist erblich
  • ohne Absicht, ohne Vererbung erworbener Eigenschaften
Variabilität → Vorteil → mehr Nachkommen → häufiger

Keine Absicht

Lebewesen verändern sich nicht, „um zu“ überleben. Wer zufällig besser passt, hat mehr Nachkommen.

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Die Regeln, an denen die Punkte hängen

Diese Punkte kosten in der Klassenarbeit am häufigsten Punkte — und lassen sich leicht vermeiden.

Regel 1 — Erblich oder nicht?

Vor jeder Antwort prüfen: Keimzelle oder Körperzelle? Mutation oder Modifikation? Nur Erbliches zählt für Evolution.

Regel 2 — Population statt Individuum

Evolution verändert Häufigkeiten in Populationen über Generationen. Ein einzelnes Tier evolviert nicht.

Regel 3 — Vier Schritte

Jede evolutionäre Erklärung: Variabilität → Selektionsvorteil → mehr Nachkommen → Merkmal wird häufiger.

Regel 4 — Sprache prüfen

„um zu“, „damit“, „wollte“, „brauchte“ und „durch Gebrauch“ streichen — sie verraten eine falsche Erklärung.

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