Zehn Übungen zu Mutation, Rekombination und Selektion — von Bakterien bis Kaninchen.
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Übungsaufgaben
Zehn interaktive Übungen zu den Evolutionsfaktoren — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.
A1
Die Faktoren und ihre Wirkung
AFB I
Verbinde jeden Begriff mit seiner Wirkung.
Klicke links einen Eintrag an und dann rechts den passenden — es entsteht eine Verbindungslinie. Mit der Tastatur: Enter zum Auswählen, ↑/↓ zum Wandern.
Mutation und Rekombination liefern die Vielfalt, Selektion sortiert.
Was ist neu, was nur neu gemischt?
Selektion wirkt auf die Häufigkeit.
A2
Selektionsfaktoren
AFB I
Ordne die Selektionsfaktoren zu.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1abiotisch
2biotisch
Abiotisch = unbelebte Umwelt, biotisch = andere Lebewesen. Auch die Partnerwahl ist ein biotischer Selektionsfaktor.
Ist ein Lebewesen beteiligt?
Weibchen, die wählen, sind auch Lebewesen.
A3
Lückentext Evolution
AFB I
Setze die Fachbegriffe ein — ein Wort bleibt übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Neue Allele entstehen durch . Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung sorgt die für neue Kombinationen. Die bewirkt, dass Individuen mit günstigen Merkmalen mehr haben. So ändert sich die Häufigkeit der Merkmale in der Population über viele .
„Individuum“ bleibt übrig: Evolution betrifft Populationen, nicht einzelne Lebewesen.
Welcher Faktor liefert neue Allele?
Evolution dauert lange.
A4
Stimmt das?
AFB II
Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.
5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Selektion wirkt auf erbliche Unterschiede und misst sich am Fortpflanzungserfolg.
Was zählt bei Selektion — Alter oder Nachkommen?
Denke an den Pfau.
A5
Resistente Bakterien
AFB II
Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge, wie eine Antibiotikaresistenz in einer Bakterienpopulation häufig wird.
Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1In einer großen Bakterienpopulation entsteht zufällig eine Mutation, die vor dem Antibiotikum schützt.
4Die resistenten Bakterien teilen sich und geben die Mutation weiter.
5Nach einiger Zeit besteht die Population überwiegend aus resistenten Bakterien.
Die Mutation war schon vorher da — das Antibiotikum wirkt als Selektionsfaktor.
Was kommt zuerst: Mutation oder Antibiotikum?
Bakterien vermehren sich durch Teilung.
A6
Fitness vergleichen
AFB II
In einer Population von Kohlmeisen wird gezählt, wie viele Junge im Durchschnitt flügge werden.
Gelegegröße
6 Eier
9 Eier
12 Eier
flügge Junge
4,8
7,2
5,4
Wie viele flügge Junge haben die Paare mit dem erfolgreichsten Gelege mehr als die mit 12 Eiern?
Rechne oder überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Am erfolgreichsten sind 9 Eier: 7,2 − 5,4 = 1,8 Junge mehr. Bei zu großen Gelegen reicht das Futter nicht für alle — mittlere Gelegegrößen werden durch Selektion gefördert.
Welche Gelegegröße liefert die meisten flüggen Jungen?
Subtrahiere.
A7
Mix: Modifikation oder Evolution?
AFB II
Hier geht es auch um 1.1.2 Modifikation aus Klasse 9. Welche Unterschiede können durch Selektion über Generationen häufiger werden?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Selektion wirkt nur auf erbliche Unterschiede. Modifikationen wie Schattenblätter oder Trainingsmuskeln werden nicht vererbt.
Erbt der Nachwuchs das Merkmal?
Schattenblätter kennst du aus Klasse 8.
A8
Kaninchen in Australien
AFB III
1950 wurde in Australien das Myxomatose-Virus ausgesetzt, um die Kaninchenplage zu bekämpfen. Im ersten Jahr starben über 99 % der infizierten Kaninchen, einige Jahre später nur noch etwa 25 %. Spiele die Erklärung durch.
Spiele die Situation Schritt für Schritt durch: Was ist jetzt richtig? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
Selektion wirkte in beide Richtungen: auf die Kaninchen und auf das Virus.
Gab es die widerstandsfähigen Kaninchen schon vorher?
Ein Virus, das seinen Wirt schnell tötet, wird seltener weitergegeben.
A9
Trickaufgabe: Giraffenhals
AFB III
Ein Mitschüler schreibt: „Die Giraffen mussten sich nach den hohen Blättern strecken. Durch Selektion wurde ihr Hals immer länger.“ Welche Aussagen sind richtig?
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Falle: Fachbegriffe allein machen keine richtige Erklärung. Selektion wirkt auf vorhandene erbliche Unterschiede, nicht auf Anstrengung.
Wird ein gestreckter Hals vererbt?
Wer hat mehr Nachkommen?
A10
Selektion in Zahlen
AFB III
In einer Population von 200 Schnecken sind 50 gebändert und 150 ungebändert. Im Wald erbeuten Drosseln 20 % der gebänderten, aber 60 % der ungebänderten Schnecken. Rechne Schritt für Schritt.
Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
überlebende gebänderte Schnecken
überlebende ungebänderte Schnecken
Anteil gebänderter Schnecken unter den Überlebenden in %%
Vorher waren 25 % gebändert, nach der Selektion 40 : 100 = 40 %. Die Bänderung ist auf dem unruhigen Waldboden eine bessere Tarnung.
50 · 0,8
Anteil = gebänderte Überlebende : alle Überlebenden