Erklärung — Querwellen und Längswellen
Zwei Wellenarten
- Transversalwelle (Querwelle):Die Teilchen schwingen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung. Beispiele: Seilwelle, Wasserwelle, Licht.
- Longitudinalwelle (Längswelle):Die Teilchen schwingen parallel zur Ausbreitungsrichtung. Es entstehen Verdichtungen und Verdünnungen. Beispiele: Schall, Welle auf einer Schraubenfeder.
Im Applet kannst du beide Arten direkt vergleichen: Bei der Querwelle bobben die Teilchen auf und ab, bei der Längswelle rücken sie in Ausbreitungsrichtung zusammen und wieder auseinander.
Bei transversal bobben die Teilchen quer, bei longitudinal rücken sie längs zusammen und auseinander (Verdichtung / Verdünnung).
Schall ist longitudinal
Schall ist das wichtigste Beispiel einer Longitudinalwelle: Eine Lautsprechermembran schiebt die Luft vor sich her, presst sie zusammen (Verdichtung) und lässt dann nach (Verdünnung). Diese Druckschwankungen laufen als Welle zum Ohr. Weil Schall ein Medium zum Verdichten braucht, kann er sich im Vakuum nicht ausbreiten.
Transversal = quer (senkrecht) · Longitudinal = längs (parallel) zur Ausbreitung.
Wellenart bestimmen
Eine Welle läuft eine waagerechte Schraubenfeder entlang; die Windungen bewegen sich vor und zurück in Federrichtung. Welche Wellenart liegt vor?
Allgemeine Hinweise
Longi = längs
Schwingung parallel; Verdichtung & Verdünnung.
Schall
Schall ist longitudinal — häufige Verwechslung.
Vakuum
Longitudinale Schallwellen brauchen ein Medium; Licht nicht.
Vertiefung
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