Wissen und Reproduzieren
25 PunkteBerechne die fehlenden Werte. Komma oder Punkt sind beide erlaubt.
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a) B = 2·10−7·10 / 0,050 = 4,0·10−5 T = 40 µT
b) F = B·I·l = 0,20 · 3,0 · 0,50 = 0,30 N
c) B = F/(I·l) = 0,24 / (4,0 · 0,20) = 0,30 T
d) F = e·v·B = 1,6·10−19 · 1,0·107 · 0,20 = 3,2·10−13 N
e) E = U/d = 400 / 0,020 = 2,0·104 V/m
f) v = E/B = 2,0·104 / 0,020 = 1,0·106 m/s
Ordne jeder Größe die passende Formel zu. Es stehen mehr Formeln zur Auswahl, als du brauchst.
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Leiter → B = µ0·I/(2π·r) · Spule → B = µ0·µr·(N/l)·I · Kraft → F = B·I·l·sin α · Radius → r = m·v/(q·B) · Hallspannung → UH = B·I/(n·q·d)
Nicht gebraucht wurden T = 2π·m/(q·B), v = E/B und E = U/d.
Mehrere Antworten sind richtig. Falsch angekreuzte Aussagen ziehen Punkte ab.
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Richtig: 1 T = 1 N/(A·m) folgt direkt aus B = F/(I·l); das Erdfeld liegt bei rund 50 µT; µ0 = 4π·10−7 T·m/A; Längen gehören in Metern in die Formel.
Falsch: 1 N/A wäre die Einheit einer ganz anderen Größe; 50 mT wären tausendmal zu groß; n = N/l hat die Einheit 1/m, nicht 1/m².
Kreuze alle zutreffenden Aussagen an.
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Richtig sind die ersten fünf Aussagen — sie beschreiben genau das quellenfreie Feldlinienbild eines Magneten.
Falsch: Magnetische Feldlinien enden nirgends, im Inneren des Magneten laufen sie weiter (sonst wären sie nicht geschlossen), und ein Schnittpunkt würde an dieser Stelle zwei Feldrichtungen gleichzeitig bedeuten.
Je Teilaufgabe ist genau eine Antwort richtig.
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a) Daumen = Strom; die gekrümmten Finger geben die Richtung der kreisförmigen Feldlinien an.
b) Ursache = Strom (Daumen), Vermittlung = Feld (Zeigefinger), Wirkung = Kraft (Mittelfinger). Bei Elektronen kehrt sich die Kraftrichtung um.
Anwenden und Übertragen
45 PunkteEin langer gerader Leiter wird von I = 15 A durchflossen.
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a) B = 2·10−7·15 / 0,020 = 1,5·10−4 T = 150 µT
b) r = 2·10−7·15 / 3,0·10−5 = 0,10 m = 10 cm — fünffacher Abstand, ein Fünftel der Flussdichte.
c) n = 500 / 0,25 m = 2000 1/m
d) B = µ0·n·I = 4π·10−7 · 2000 · 1,2 = 3,02·10−3 T = 3,02 mT
Ein Leiterstück der Länge l = 12 cm liegt im homogenen Feld B = 0,25 T; es fließen I = 6,0 A.
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a) F = B·I·l = 0,25 · 6,0 · 0,12 = 0,18 N
b) F = 0,18 · sin 60° = 0,18 · 0,866 = 0,156 N
c) I = F/(B·l) = 0,30 / (0,25 · 0,12) = 10 A
Eine Stromwaage mit der Leiterlänge l = 6,0 cm zeigt bei I = 3,0 A die ausgleichende Masse Δm = 5,2 g (g = 9,81 m/s²).
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a) F = Δm·g = 0,0052 · 9,81 = 0,0510 N = 51,0 mN
b) B = F/(I·l) = 0,0510 / (3,0 · 0,060) = 0,283 T
c) B ist eine Eigenschaft des Feldes und bleibt gleich; doppelter Strom bedeutet doppelte Kraft und damit Δm = 10,4 g.
Ein Elektron fliegt mit v = 8,0·106 m/s senkrecht in ein Feld mit B = 0,25 T (e = 1,6·10−19 C).
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a) F = e·v·B = 1,6·10−19 · 8,0·106 · 0,25 = 3,2·10−13 N
b) Die Drei-Finger-Regel gilt für die Bewegungsrichtung positiver Ladung. Bei gleichem v und B kehrt sich die Kraftrichtung mit dem Vorzeichen der Ladung um — die Kraft auf das Ion zeigt also entgegengesetzt zur Kraft auf das Elektron.
Ein Elektron (me = 9,11·10−31 kg) fliegt mit v = 1,2·107 m/s senkrecht in ein Feld mit B = 4,0 mT.
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a) r = m·v/(e·B) = (9,11·10−31 · 1,2·107) / (1,6·10−19 · 4,0·10−3) = 1,71·10−2 m = 17,1 mm
b) T = 2π·m/(e·B) = 2π·9,11·10−31 / (1,6·10−19 · 4,0·10−3) = 8,94·10−9 s = 8,94 ns
c) In T = 2π·m/(q·B) kommt v nicht vor: Der Radius verdoppelt sich, die Bahn wird doppelt so lang, das Tempo aber ebenfalls doppelt — die Umlaufzeit bleibt gleich.
Ein Elektron fliegt mit v0 = 1,5·107 m/s waagerecht in einen Plattenkondensator: U = 150 V, d = 3,0 cm, Plattenlänge l = 6,0 cm.
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a) E = U/d = 150 / 0,030 = 5,0·103 V/m
b) a = e·E/me = 1,6·10−19·5000 / 9,11·10−31 = 8,78·1014 m/s²
c) t = l/v0 = 0,060 / 1,5·107 = 4,0·10−9 s; y = ½·a·t² = 7,02·10−3 m = 7,02 mm — weniger als der halbe Plattenabstand (15 mm), das Elektron kommt also durch.
Ein Halbleiterplättchen (n = 2,0·1022 m−3, d = 0,40 mm) wird von I = 0,15 A durchflossen (q = e).
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a) UH = B·I/(n·q·d) = (0,25 · 0,15) / (2,0·1022 · 1,6·10−19 · 4,0·10−4) = 0,0293 V = 29,3 mV
b) Da UH proportional zu B ist: B = 0,25 T · 47/29,3 = 0,40 T (oder direkt B = UH·n·q·d / I).
Verknüpfen und Beurteilen
30 PunkteEin Wien-Filter arbeitet mit U = 750 V, Plattenabstand d = 2,5 cm und B = 15 mT.
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a) E = 750 / 0,025 = 3,0·104 V/m
b) v = E/B = 3,0·104 / 0,015 = 2,0·106 m/s
c) In q·E = q·v·B kürzt sich q heraus, die Masse kommt gar nicht vor — der Filter wählt allein nach Geschwindigkeit und trennt weder nach Ladung noch nach Masse. Ist das Teilchen zu schnell, überwiegt q·v·B. Beide Felder stehen senkrecht aufeinander und senkrecht zur Flugrichtung.
Falsch: Es passiert jedes Teilchen mit v = E/B, nicht nur Elektronen. Wegen v = E/B halbiert sich v bei doppeltem B. Und beschleunigt wird im Filter nichts — die Kräfte heben sich ja gerade auf.
Ein Schüler soll die Kraft auf einen Leiter berechnen. Gegeben sind B = 0,30 T, I = 5,0 A, l = 25 cm und α = 40°. Er notiert:
F = B · I · l = 0,30 · 5,0 · 25 = 37,5 N
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a) Zwei Fehler: l = 25 cm muss als 0,25 m eingesetzt werden, und der Winkel α = 40° fehlt völlig — er kommt in der Rechnung gar nicht vor, was schon beim Überfliegen auffallen sollte. B und I wurden dagegen korrekt eingesetzt, und die Masse des Leiters spielt hier keine Rolle.
b) F = 0,30 · 5,0 · 0,25 · sin 40° = 0,375 · 0,643 = 0,241 N — rund 150-mal kleiner als der notierte Wert.
Kreuze alle Aussagen an, die zutreffen. Falsch angekreuzte Aussagen ziehen Punkte ab.
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Richtig: Magnetische Feldlinien sind quellenfrei und damit geschlossen; die elektrische Kraft hängt nur vom Feld ab und wirkt daher auch auf ruhende Ladungen; die Lorentzkraft steht senkrecht auf v und verrichtet deshalb keine Arbeit; einzelne Ladungen gibt es, einzelne Pole nicht.
Falsch: q·E ist geschwindigkeitsunabhängig — genau das unterscheidet sie von q·v·B. Auf eine ruhende Ladung wirkt wegen v = 0 keine Lorentzkraft. Elektrische Feldlinien beginnen und enden an Ladungen. Und die Lorentzkraft steht senkrecht zu v, zeigt also nie in Bewegungsrichtung.
Hinter einem Wien-Filter verlässt ein Teilchenstrahl mit v = 2,0·106 m/s den Spalt und tritt senkrecht in ein Magnetfeld mit B = 0,050 T ein. Dort beschreibt er einen Kreis mit dem Radius r = 22,8 cm.
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a) Aus r = m·v/(q·B) folgt q/m = v/(r·B) = 2,0·106 / (0,228 · 0,050) = 1,75·108 C/kg
b) 1,75·108 ist rund 1000-mal kleiner als 1,76·1011 C/kg. Ein Elektron kann es also nicht sein. Bei gleicher Ladung müsste die Masse etwa 1000-mal größer sein — das Verfahren liefert immer nur das Verhältnis q/m, nicht q und m einzeln. Genau so arbeitet ein Massenspektrometer: Der Wien-Filter legt v fest, die Kreisbahn liefert q/m.
Probe-Klausur auswerten
Wenn du alle 16 Aufgaben bearbeitet hast, klicke auf „Auswerten“. Jede Teilaufgabe wird automatisch geprüft — du erhältst Punktzahl, Note und alle Lösungswege. Nimm dir vorher wirklich die 90 Minuten am Stück; das Zeitgefühl ist ein Teil der Übung.
Dein Ergebnis
| Aufgabe | Thema | Punkte |
|---|
Bei Aufgaben mit mehreren richtigen Antworten zählt jede richtige Angabe, jede falsch angekreuzte zieht wieder ab.
Notenschema
| Punkte | Note | Beurteilung |
|---|---|---|
| 100 – 92 P | 1 | sehr gut |
| 91 – 80 P | 2 | gut |
| 79 – 60 P | 3 | befriedigend |
| 59 – 44 P | 4 | ausreichend |
| 43 – 24 P | 5 | mangelhaft |
| 23 – 0 P | 6 | ungenügend |
