Erklärung — Magnetfeld und Feldlinien
Magnetfeld und Feldlinien
Ein Dauermagnet hat einen Nord- und einen Südpol. In seiner Umgebung wirkt eine Kraft auf andere Magnete und auf magnetisierbare Stoffe (Eisen). Diesen Raumbereich beschreiben wir mit Feldlinien:
- Außerhalb des Magneten zeigen die Feldlinien vom Nordpol zum Südpol.
- Im Inneren laufen sie weiter — die Linien sind also in sich geschlossen.
- Sie schneiden sich nie; ihre Dichte ist ein Maß für die Feldstärke.
- Eine Kompassnadel richtet sich entlang der Feldlinien aus (ihr Nordpol zeigt in Feldrichtung).
Magnetische Feldlinien sind immer geschlossen und verlaufen außen von Nord nach Süd. Es gibt keine magnetischen Monopole: Nord- und Südpol treten immer gemeinsam auf.
Eine Kompassnadel wandert um einen Stabmagneten herum. Ihre rote Spitze zeigt stets entlang der Feldlinie — vom Nordpol weg, zum Südpol hin.
Der große Unterschied zum E-Feld
Beim elektrischen Feld konnte man eine positive und eine negative Ladung einzeln haben — die Feldlinien begannen und endeten an Ladungen. Magnetisch ist das anders:
| Elektrisches Feld | Magnetfeld | |
|---|---|---|
| Quelle | Ladungen (+ und − einzeln) | Pole/Ströme (N und S nur paarweise) |
| Feldlinien | beginnen/enden an Ladungen | immer geschlossen |
| Monopole | ja (Einzelladung) | nein |
| Probekörper | Probeladung | Kompassnadel |
Erdmagnetfeld und Kompass
Warum zeigt die Kompassnadel nach Norden?
Allgemeine Hinweise
Richtung außen
Feldlinien zeigen außen immer von N nach S.
Dichte = Stärke
Dicht beieinander = starkes Feld (an den Polen).
Keine Monopole
N und S gibt es nur gemeinsam.
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