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Grundversuche zur Induktion

Eine Änderung des Magnetfeldes erzeugt eine Spannung — das ist die Induktion. Wir starten mit den klassischen Grundversuchen von Faraday.

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Erklärung — Grundversuche

Was die Grundversuche zeigen

In allen Versuchen entsteht nur dann eine Spannung, wenn sich etwas ändert:

  • Magnet in Spule:Bewegt man einen Magneten in die Spule, zeigt das Voltmeter einen Ausschlag — beim Herausziehen umgekehrt. Ruht der Magnet, passiert nichts.
  • Schneller = größer:Je schneller die Bewegung, desto größer die Spannung.
  • Bewegter Leiter:Zieht man einen Leiter durch ein Feld, entsteht ebenfalls eine Spannung.
  • Entscheidend ist die Änderung — ein konstantes Feld induziert keine Spannung.

Induktion durch Bewegung

Nur während der Bewegung schlägt das Voltmeter aus — in die eine Richtung beim Hinein-, in die andere beim Herausschieben. Schnelleres Bewegen gibt eine größere Spannung.

NS Voltmeter
Solange der Magnet ruht, zeigt das Voltmeter null. Erst die Bewegung erzeugt eine Spannung — je schneller, desto größer.

Der bewegte Leiter

Beim bewegten Leiter lässt sich die Spannung sogar berechnen. Die Ladungsträger im Leiter bewegen sich mit ihm durch das Feld und erfahren die Lorentzkraft — sie werden längs des Leiters getrennt. So entsteht die Induktionsspannung:

Spannung am bewegten Leiter

\(U=B\,l\,v\)

\(l\): Leiterlänge im Feld, \(v\): Geschwindigkeit (alle senkrecht zueinander)

Spannung am bewegten Leiter

Leiter (\(l=20\,\mathrm{cm}\)) wird mit \(v=3{,}0\,\mathrm{\tfrac{m}{s}}\) senkrecht durch ein Feld \(B=0{,}50\,\mathrm T\) gezogen.

Formel\(U=B\,l\,v\)
Einsetzen\(U=0{,}50\cdot0{,}20\cdot3{,}0\)
Ergebnis\(U=0{,}30\,\mathrm V\)
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Allgemeine Hinweise

Nur Änderung

Konstantes Feld → keine Spannung.

Schneller = mehr

U wächst mit der Geschwindigkeit.

Senkrecht

U = B·l·v gilt, wenn B, l, v paarweise senkrecht stehen.

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Vertiefung

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