MINT lernen

Interaktives Abiturtraining

Verknüpfe die Themen des Leistungskurses: Zahlen prüfen, Modelle erklären und Experimente durchdenken.

Gemischtes Training

Verknüpfe die Themen des Leistungskurses: Zahlen prüfen, Modelle erklären und Experimente durchdenken.

Eigene Lernaufgaben, keine amtlichen Prüfungsaufgaben. Etwa 45–60 Minuten; rechne und begründe zusätzlich auf Papier. AFB I: Grundlagen · AFB II: Zusammenhänge · AFB III: Urteilen und Entwickeln. Die Themen wechseln bewusst.

„Bearbeitet“ heißt: geprüft oder den Erwartungshorizont geöffnet. „Sicher“ ist deine eigene Einschätzung nach einem Versuch ohne Hilfe. Beides bleibt nur in diesem Browser gespeichert.

Gemischte Aufgaben

1

Feldstärke und Einheit

AFB I

Gib die passende Einheit der elektrischen Feldstärke an.

Eine Antwort auswählen

Hilfe 1

Nutze E = F/q.

Hilfe 2

Setze die Einheiten Newton und Coulomb ein.

Lösung und Erklärung

E = F/q; deshalb N/C. Gleichwertig ist V/m.

Elektrische Felder wiederholen →
2

Wellenlänge

AFB I

Berechne die Wellenlänge einer Welle mit c = 340 m/s und f = 680 Hz.

Nur die Zahl, mit Komma oder Punkt; z. B. 0,5.

Hilfe 1

Es gilt c = λ·f.

Hilfe 2

Teile die Ausbreitungsgeschwindigkeit durch die Frequenz.

Lösung und Erklärung

λ = c/f = 340/680 m = 0,50 m.

Wellen wiederholen →
3

Zerfallstabelle

AFB I

Lies die Halbwertszeit ab: t in h: 0 | 2 | 4 | 6; N: 800 | 400 | 200 | 100.

Nur die Zahl, mit Komma oder Punkt; z. B. 0,5.

Hilfe 1

Suche eine Halbierung.

Hilfe 2

Vergleiche 800 und 400 Kerne.

Lösung und Erklärung

Nach 2 h ist jeweils die Hälfte der Kerne übrig.

Kernphysik wiederholen →
4

Lorentzkraft

AFB I

Ordne dem Fall v parallel zu B den richtigen Betrag der magnetischen Lorentzkraft zu.

Eine Antwort auswählen

Hilfe 1

Beachte den Winkel zwischen v und B.

Hilfe 2

sin 0° = 0.

Lösung und Erklärung

F = |q|vB·sin α. Bei α = 0° ist die Kraft null.

Magnetische Felder wiederholen →
5

Periodendauer

AFB II

Bestimme die Periodendauer bei 25 vollständigen Schwingungen in 10 s.

Nur die Zahl, mit Komma oder Punkt; z. B. 0,5.

Hilfe 1

Eine Periode ist die Zeit für eine Schwingung.

Hilfe 2

Teile die gesamte Zeit durch die Anzahl.

Lösung und Erklärung

T = 10 s / 25 = 0,40 s. Die Frequenz wäre 2,5 Hz.

Schwingungen wiederholen →
6

Photonenenergie

AFB II

Ermittle die Energie eines Photons mit f = 5,0·10¹⁴ Hz. Nutze h = 6,63·10⁻³⁴ J·s. Ergebnis in 10⁻¹⁹ J.

Nur die Zahl, mit Komma oder Punkt; z. B. 0,5.

Hilfe 1

E = hf.

Hilfe 2

6,63·5,0·10⁻²⁰ J = 3,315·10⁻¹⁹ J.

Lösung und Erklärung

E = hf = 3,315·10⁻¹⁹ J ≈ 3,3·10⁻¹⁹ J.

Quantenobjekte wiederholen →
7

Kondensator

AFB II

Vergleiche die Feldstärke eines idealen Plattenkondensators vor und nach Verdopplung des Plattenabstands bei konstantem U.

Eine Antwort auswählen

Hilfe 1

Die Spannungsquelle bleibt angeschlossen.

Hilfe 2

E ist bei konstantem U umgekehrt proportional zu d.

Lösung und Erklärung

E = U/d. Bei gleicher Spannung und d′ = 2d gilt E′ = E/2.

Elektrische Felder wiederholen →
8

Flussänderung

AFB II

Deute die Wirkung einer Verdopplung von ΔΦ bei unveränderten N und Δt auf den Betrag der mittleren Induktionsspannung.

Eine Antwort auswählen

Hilfe 1

Nutze das Induktionsgesetz.

Hilfe 2

Vergleiche nur ΔΦ; N und Δt bleiben konstant.

Lösung und Erklärung

|Ū| = N·|ΔΦ/Δt|. Der Betrag ist proportional zur Flussänderung.

Induktion wiederholen →
9

Interferenz

AFB II

Weise mit einer kurzen Rechnung nach, ob bei Δs = 1,2 m und λ = 0,4 m ein Maximum gleichphasiger kohärenter Quellen vorliegt. Notiere deinen Nachweis.

Hilfe 1

Für Maxima gilt Δs = kλ.

Hilfe 2

Berechne Δs/λ und prüfe, ob k ganzzahlig ist.

Erwartungshorizont vergleichen

Δs/λ = 1,2/0,4 = 3. Der Gangunterschied ist ein ganzzahliges Vielfaches von λ; die Wellen verstärken sich. Gleiche Startphase ist Voraussetzung.

Wellen wiederholen →
10

Linienspektrum

AFB II

Erkläre in zwei Sätzen, weshalb ein angeregtes Atom nur bestimmte Photonenenergien emittiert.

Hilfe 1

Betrachte die erlaubten Energieniveaus.

Hilfe 2

Die Photonenenergie entspricht der Energiedifferenz.

Erwartungshorizont vergleichen

Gebundene Elektronen können nur diskrete Energieniveaus besetzen. Beim Übergang zu einem niedrigeren Niveau wird ein Photon mit E = Eoben − Eunten = hf emittiert.

Atomhülle wiederholen →
11

Messgerade

AFB II

Leite aus |U| = N·A·|ΔB/Δt| die Steigung m einer |U|-gegen-|ΔB/Δt|-Geraden her; N und A sind konstant, B steht senkrecht auf der Spulenfläche.

Hilfe 1

Vergleiche mit y = mx.

Hilfe 2

Setze y = |U| und x = |ΔB/Δt|.

Erwartungshorizont vergleichen

Vergleich mit y = mx liefert m = N·A. Die Einheit ist V·s/T = m², weil N dimensionslos ist. Eine größere Windungszahl oder Fläche vergrößert die Steigung.

Induktion wiederholen →
12

Zufall und Gesetz

AFB II

Interpretiere weshalb die Aktivität einer großen Probe gut vorhersagbar ist, der Zerfallszeitpunkt eines einzelnen Kerns aber nicht.

Hilfe 1

Unterscheide Einzelereignis und große Anzahl.

Hilfe 2

Das Gesetz ist statistisch.

Erwartungshorizont vergleichen

Der einzelne Zerfall ist zufällig; das Zerfallsgesetz beschreibt Erwartungswerte vieler Kerne. Bei großen Anzahlen sind die relativen statistischen Schwankungen klein. Es sagt keinen individuellen Zerfallszeitpunkt voraus.

Kernphysik wiederholen →
13

Trickaufgabe: hell genug?

AFB III

Überprüfe die Aussage: „Auch unterhalb der Grenzfrequenz löst genügend intensives Licht beim einfachen Photoeffekt Elektronen aus.“ Gemeint ist das schulische Einphotonenmodell.

Eine Antwort auswählen

Hilfe 1

Was ändert die Intensität?

Hilfe 2

Vergleiche die Energie eines einzelnen Photons mit WA.

Lösung und Erklärung

Im Einphotonenmodell braucht ein Photon mindestens die Austrittsarbeit WA. Höhere Intensität erhöht die Photonenzahl, nicht die Energie hf eines Photons.

Quantenobjekte wiederholen →
14

Messgenauigkeit

AFB III

Beurteile zwei Messungen: A = (2,00 ± 0,10) kV/m, B = (1,90 ± 0,02) kV/m. Welche ist relativ genauer? Sind die angegebenen Intervalle vereinbar? Notiere beide Urteile.

Hilfe 1

Teile die absolute Unsicherheit durch den Messwert.

Hilfe 2

Vergleiche zusätzlich die beiden Intervalle.

Erwartungshorizont vergleichen

Relativ: A hat 5 %, B etwa 1,1 % Unsicherheit; B ist genauer. Die Intervalle [1,90; 2,10] und [1,88; 1,92] kV/m überlappen. Die Messungen sind im Rahmen dieser Intervalle vereinbar; identische wahre Werte sind damit nicht bewiesen.

Elektrische Felder wiederholen →
15

Experiment planen

AFB III

Entwickle ein Vorgehen, um die Periodendauer eines Pendels möglichst zuverlässig zu messen und die Unsicherheit zu verkleinern.

Hilfe 1

Miss nicht nur eine Periode.

Hilfe 2

Berücksichtige Wiederholungen, gleiche Bedingungen und Fehlerquellen.

Erwartungshorizont vergleichen

Kleine, gleiche Auslenkung wählen; Zeit für z. B. 20 Perioden messen; T = t/20. Mehrfach wiederholen und Mittelwert sowie Streuung dokumentieren. Viele Perioden verringern den relativen Einfluss der Reaktionszeit; systematische Fehler verschwinden durch Mitteln nicht.

Schwingungen wiederholen →
16

Wellen im SVG-Labor

AFB II

Untersuche mit dem Regler den Zusammenhang zwischen Frequenz und Wellenlänge bei c = 6 m/s. Stelle f so ein, dass λ = 2 m beträgt; erläutere den Zusammenhang auf Papier.

Räumliches WellenprofilMomentaufnahme einer sinusförmigen Welle von 0 bis 6 Metern; der Frequenzregler verändert die Wellenlänge.0 m3 m6 mAuslenkung (schematisch)

Regler anklicken oder mit Tab auswählen und Pfeiltasten benutzen.

Hilfe 1

Nutze c = λ·f.

Hilfe 2

Gesucht ist f = 6 m/s ÷ 2 m.

Lösung und Erklärung

Bei f = 3 Hz ist λ = c/f = 2 m. Bei konstanter Ausbreitungsgeschwindigkeit halbiert doppelte Frequenz die Wellenlänge.

Wellen wiederholen →

Deine nächsten Schritte

Diese kurze Auswahl ersetzt keine vollständige Prüfung und ergibt keine Abiturnote.

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