Die Summe aller Energieformen in einem Körper — und warum zwei Körper mit derselben Temperatur trotzdem unterschiedlich viel Energie enthalten können.
Der Tee hat 90 °C, das Badewasser nur 40 °C. Welches von beiden enthält mehr Energie?
Die meisten tippen spontan auf den Tee — er ist schließlich deutlich heißer.
Die Summe aller Energien, die in einem Körper stecken.
Innere Energie, gemessen in Joule (J).
Thermische, chemische und Bindungsenergie aller Teilchen zusammen.
Ein Körper hat innere Energie, sie ist kein Vorgang.
Ein Apfel zeigt, welche Energieformen darin zusammenkommen.
Der entscheidende Satz dazu:
Wovon die innere Energie abhängt
Zwei Behälter mit Wasser: Der linke Balken zeigt die Temperatur, der rechte die innere Energie. Beide verhalten sich völlig verschieden.
Bei „gleiche Temperatur, doppelte Menge“ sind die Temperaturbalken identisch, der Energiebalken von B ist doppelt so lang. Genau das meint der Satz, dass zwei gleich warme Körper unterschiedlich viel innere Energie haben können. Angezeigt wird hier nur der Anteil, der durch die Erwärmung von 0 °C aus hinzugekommen ist — die chemische Energie des Wassers ist zusätzlich vorhanden, ändert sich aber beim Erwärmen nicht.
Drei Begriffe, die im Alltag durcheinandergehen — in der Physik aber sauber getrennt sind.
Innere Energie (U) ist alles, was ein Körper enthält — ein Bestand, den er dauerhaft besitzt.
Thermische Energie ist der Anteil der inneren Energie, der in der Teilchenbewegung steckt.
Wärme (Q) hat ein Körper nicht: Sie ist übertragene Energie und immer unterwegs.
Eine Merkhilfe aus der Bank: