Messwerte im Koordinatensystem: die Ursprungsgerade als Zeichen der Proportionalität und die Steigung c · m, die den Stoff verrät.
Wir haben Wasser Schritt für Schritt erwärmt und nach jeder Messung einen Punkt eingezeichnet.
Am Ende lagen alle Punkte auf einer Geraden — und das ist kein Zufall.
Was auf die Achsen kommt und was die Steigung verrät.
Woran man die Proportionalität erkennt
Eine Ursprungsgerade bedeutet in der Physik immer: Die beiden Größen sind proportional.
So liest du die Steigung ab:
Zwei verwandte Diagramme
Dieselbe Idee funktioniert auch mit anderen Achsen.
Zugeführte Energie in Kilojoule (kJ), abgelesen auf der Hochachse.
Temperaturerhöhung in Kelvin (K), abgelesen auf der Rechtsachse.
Spezifische Wärmekapazität mal Masse — genau die Steigung der Geraden.
Das Diagramm zeigt die Stoffe aus der Übungsaufgabe im Unterricht. Der Ablesepunkt wandert an der Geraden entlang und zeigt zu jeder Temperaturerhöhung die zugehörige Energie.
Die Steigungen im Vergleich: Wasser steigt am steilsten — es braucht pro Grad die meiste Energie. Blei liegt fast flach auf der Rechtsachse. Verändert sich die Masse, kippen alle Geraden gleichzeitig: Die Steigung ist c · m, nicht c allein.
Beim Zeichnen im Heft.
Typische Fehler beim Deuten.
Eine steile Gerade heißt viel Energie pro Grad, also langsame Erwärmung — nicht schnelle.
Auf der Rechtsachse steht die Temperaturerhöhung: Der Nullpunkt bedeutet „noch nicht erwärmt“, nicht „0 °C“.
Die Steigung ist c · m, nicht c allein: Doppelte Masse macht jede Gerade doppelt so steil.