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Berufsorientierung: Arbeiten in der Mikroelektronik

Zehn Aufgaben zu Berufen in der Chipfertigung, zum Alltag im Reinraum und zu den Schulfächern, die auf dem Weg dorthin später wirklich weiterhelfen können. Mit ausführlichem Lösungsweg zu jeder einzelnen Aufgabe.

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Übungsaufgaben

Alle Übungen fortlaufend nummeriert — zuerst die interaktiven Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln, danach die Rechen- und Textaufgaben. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Berufe in der Mikroelektronik
AFB I

Welche Aussagen über die Arbeit in einem Halbleiterwerk stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Der Mensch selbst ist die größte Partikelquelle im Reinraum — deshalb bleibt der Anzug Pflicht. Prozentrechnung gehört zum Alltag (Ausbeute, Toleranzen), und Physiklaborant/innen arbeiten im Labor, nicht im Vertrieb.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I

Fünf Behauptungen zum Arbeitsalltag in der Mikroelektronik.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Die fünf Aussagen beschreiben denselben Alltag: hochwertige Anlagen, die durchgehend laufen, strenge Reinheitsregeln und täglicher Umgang mit Zahlen und Fachenglisch.
A3
Lückentext mit Wortbank
AFB I

Setze die Begriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die Anlagen zur Waferfertigung bedient und überwacht eine . Fällt eine Anlage aus, setzt sie ein wieder instand. Proben und Messreihen wertet eine aus. Gearbeitet wird im , und weil die Anlagen rund um die Uhr laufen, meist in .

Homeoffice bleibt übrig: Die Fertigung ist an die Anlagen im Reinraum gebunden. Von zu Hause aus lässt sich höchstens ein Teil der Auswertung erledigen.
A4
Ausbildung, Studium, Schulfach
AFB I

Sortiert wird danach, worum es sich bei der Karte handelt.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Ausbildungsberuf
2Studiengang
3Hilfreiches Schulfach
Unterscheidungsmerkmal: Ausbildungsberufe werden im Betrieb erlernt, Studiengänge an einer Hochschule — und beide Wege enden oft im selben Werk.
A5
Blitzrechnung
AFB I

Eine Mikrotechnologin prüft einen Wafer mit 850 Chips. 51 Chips fallen beim Test durch. Wie groß ist die Ausbeute in Prozent?

Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Erst die guten Chips bestimmen: 850 − 51 = 799, dann 799 : 850 = 0,94. Wer direkt 51 : 850 rechnet, erhält 6 % — das ist die Ausschussquote, nicht die Ausbeute.
A6
Der Weg in den Beruf
AFB II

Bringe die Schritte von der Schule bis zur Fachkraft in eine sinnvolle Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Schulabschluss mit soliden Noten in Mathematik und Physik.
2Betriebspraktikum in einem Halbleiterwerk.
3Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Mikrotechnologe/in.
4Dreijährige duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule.
5Übernahme als Fachkraft in der Waferfertigung.
Das Praktikum rutscht oft hinter die Bewerbung. Sinnvoll ist es davor: Es zeigt dir, ob der Alltag passt, und liefert genau das, wonach im Bewerbungsgespräch gefragt wird.
A7
Rechenkette
AFB II

Ein Werk fertigt täglich 1000 Wafer mit je 500 Chips. Die Ausbeute beträgt 90 %. In der Fertigung arbeiten 250 Beschäftigte.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Chips entstehen rechnerisch pro Tag? Gib die Zahl in Tausend an. Tausend
  2. Wie viele davon bestehen bei 90 % Ausbeute den Test? Wieder in Tausend. Tausend
  3. Wie viele gute Chips entfallen rechnerisch auf eine beschäftigte Person? Chips
  4. Durch bessere Reinheit steigt die Ausbeute auf 96 %. Wie viele gute Chips je Person sind es dann? Chips
Sechs Prozentpunkte mehr Ausbeute bringen hier 120 Chips je Person und Tag. Genau deshalb ist sorgfältiges Arbeiten im Reinraum auch wirtschaftlich entscheidend.
A8
Beruf und Tätigkeit
AFB II

Verbinde jeden Beruf mit der Tätigkeit, die ihn am besten kennzeichnet.

A9
Fehlersuche im Schulheft
AFB II

Sechs Sätze aus einem Berufswahl-Heft — drei davon sind falsch. Finde sie.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Am häufigsten werden Ausbeute und Ausschussquote vertauscht. Beide ergänzen sich zu 100 % — wer das prüft, merkt den Fehler sofort.
A10
Passt der Weg zum Wunsch?
AFB III

Zu jedem Wunsch ist ein Weg genannt. Schätze für jede Zeile ein, wie gut beides zusammenpasst — ohne nachzuschlagen.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = passt gar nicht, 2 = passt kaum, 3 = passt teilweise, 4 = passt gut, 5 = passt sehr gut. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = passt gar nicht5 = passt sehr gut
Du möchtest später Chips entwickeln und beginnst eine Ausbildung zum Mechatroniker.
Du arbeitest gern an Maschinen und willst bald eigenes Geld verdienen → duale Ausbildung im Halbleiterwerk.
Du willst selbst forschen und neue Prozesse entwickeln, schließt ein Studium aber aus.
Du möchtest ausschließlich im Freien arbeiten → Tätigkeit in der Waferfertigung.
Dich interessieren Messtechnik und sauberes Protokollieren → Ausbildung zur Physiklaborantin.
Kein Weg ist von vornherein falsch — auch über die Mechatronik führt eine Weiterbildung in die Entwicklung. Entscheidend ist, ob Tätigkeit und Arbeitsumfeld zu deinen Interessen passen.